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Die Sängerinnen der Mädchenkantorei mit ihrem Dirigenten Wolfgang Weis. Fotos:Hildebrand |
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ROTTWEIL, 14. Juli - Das Projekt „LyriKids“ der Mädchenkantorei Auferstehung Christi hat mit der Vorstellung der neuen CD einen grandiosen Abschluss gefunden. Zur Präsentation der neuen CD hatte der Kinder- und Jugendchor zum Konzert in die Auferstehung-Christi-Kirche eingeladen. Dabei assistierte Sabine Kammerer als Klavierbegleiterin und Co-Dirigentin.
Der Chor zählt inzwischen wieder 20 Mädchen. Viele Kompositionen waren aber auf die elf "Großen" des Chores zugeschnitten, die sowohl im Gesamtchor als auch solistisch und in Gruppen auftraten. Wolfgang Weis hat die Arrangements zu den Gedichten von Christian Morgenstern, Joachim Ringelnatz und Manfred Kyber den Mädchen quasi auf den Leib komponiert. Weil Komposition, Proben und gleich die Aufnahmen im Tonstudio in kurzen Abständen aufeinander folgten, bekam die Entwicklung des Gesamtprojekts eine ganz eigene Dynamik und hat zusehends Fahrt aufgenommen. Das Programm war sehr kurzweilig und bunt gemischt: Experimentell und lautmalerisch war die Vertonung von Morgensterns "Die Enten laufen Schlittschuh" mit chorischen Glissandi und Walzertakt. Ebenso eindrucksvoll "das ästhetische Wiesel", mit einer höchst anspruchsvollen fünfstimmigen Sprechfuge. Hier kam als rhythmische Grundlage ein energiegeladener Funk-Groove hinzu, der sich zum Schluss hin steigerte und den Mädchen sichtlich Spaß machte. Auf Wohlklang ausgelegt war das "Oktoberlied" von Storm, eine opulente Pop-Ballade, in die der Gedichttext frei hineindeklamiert wurde. Liedhaft im Stil des 19. Jh. der bekannte Hymnus "Der Tag ist um, die Nacht kehrt wieder", in einem vierstimmigen Satz von Wolfgang Weis. In diesem Programm konnten die Mädchen ihre gesangliche Schulung bestens unter Beweis stellen: Saubere Intonation im Legato wie beim Abendlied, beim Hymnus und der Pop-Ballade, rhythmische Präzision und energische solistische und chorische Deklamation im "Wiesel" und "Die Enten laufen Schlittschuh". Kindgerecht, eingängig und mit viel Pep kam das Strophenlied "Die Raben haben Schnabelschnupfen" daher, das der Chor noch einmal als Zugabe präsentierte. Musikalischer und thematischer Rahmen des Abends war das "Abendlied" von Matthias Claudius, im Arrangement von Weis in eine impressionistische, meditative Form eingebettet, mit improvisatorischen Einschüben auf dem Klavier. Den herzlichen Applaus der zahlreich erschienenen Musikfreunde haben sich die Mädchen wahrhaft verdient. Info: Homepage unter www.rwmk.de 14.07.2012, 22:36:03 Uhr Anzeige
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