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Christine Mathieu (links), Personalleiterin bei der Volksbank Rottweil, gibt Schülerinnen des AMG Rüstzeug für die Bewerbung mit auf den Weg. Rechts Kursleiterin Eva-Maria Hillebrand-Ducks. Foto: pm |
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ROTTWEIL, 24. Mai (pm) - Wie finde ich den richtigen Ausbildungsplatz bei der Firma, zu der ich passe? Oder: Welches Studium ist das richtige und wie bekomme ich den Studienplatz? Die Abiturienten des AMG sind dabei, sich zu orientieren.
Wie man möglichst effektiv sein Ziel erreicht, vermittelte Christine Mathieu, Personalleiterin bei der Volksbank Rottweil, im „Workshop Bewerbungstraining“ während der Projekttage Schülerinnen des Albertus-Magnus-Gymnasiums. Die Selbstpräsentation, ein Element in jedem Vorstellungsgespräch, steht als nächstes an. Mathieu bereitet die Schülerinnen mit einer "Grinseübung" darauf vor, während der folgenden Übung trotz der Anspannung freundlich zu lächeln. Personal- und Ausbildungsleitung beurteilen Struktur, Rhetorik und Körpersprache. Springt der Funke dabei über? Die eigene Person mit ihren Stärken und Anlagen vorzustellen, mag vergleichsweise einfach erscheinen. Was ist aber ist mit folgenden Fragen: Warum soll es ausgerechnet dieser Beruf sein? Weshalb will ich genau zu dieser Firma? Und warum bin ich die geeignete Auszubildende? Bei der Simulation des Vorstellungsgesprächs fordert die Personalleiterin die Teilnehmerinnen besonders. Ihre teilweise überraschenden Fragen kommen Schlag auf Schlag. "Welches Buch lesen Sie gerade?" "Können Sie ein Lied auf Spanisch vorsingen?" Auch Rollenspiele oder das konkrete Vorführen von Vertrauensübungen und Allgemeinwissen sind gefragt. Das Telefoninterview, ohne sichtbares Gegenüber, fällt einer Schülerin leichter. "Mir geht es darum, dass Sie etwas mitnehmen, dass Sie die Möglichkeit haben, sich zu testen. Es werden immer überraschende Fragen kommen", erklärt sie. " Informieren Sie sich über den Beruf und das Unternehmen, bereiten Sie sich gut auf das Gespräch vor und fangen Sie bereits Wochen vorher an, es als Rollenspiel mit anderen zu trainieren", gibt Christine Mathieu den Abiturientinnen mit auf den Weg. Die Schülerinnen nehmen den Rat dankbar auf. "Es war interessant, die anderen zu hören. Davon habe ich profitiert", meint Sonja Mehl beim abschließenden Feedback. "Für mich war es sehr gut, mich selber auszuprobieren", sagt Isabella Geiger und drückt damit aus, was die anderen Teilnehmerinnen so auch unterschreiben können: Das Angebot, sich einer erfahrenen Personalchefin zu stellen, kam bestens an. 24.05.2012, 18:11:10 Uhr Anzeige
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