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SCHRAMBERG, 4. Mai (pm) - Mit einem persönlichen Erfahrungsbericht aus Haiti bereicherte Ilse Bäumer die letzte Sitzung des Frauenbeirates der Stadt Schramberg. Seit mehr als 30 Jahren gibt es die Haiti-Hilfe Schramberg, deren Vorsitzende Ilse Bäumer ist. Es begann alles mit dem Besuch eines jungen Haitianers und dessen Wunsch nach einer einfachen Dorfschule für seine Heimatgemeinde. Inzwischen hat die Haiti-Hilfe über 1000 Menschen in Patenschaften vermittelt und so zur Grundversorgung von Kindern beigetragen und Schulbildung ermöglicht. Auf dem Bürgersteig bieten die Frauen Produkte aus dem Garten (Mangos, Süßkartoffeln, Bananen) an, um so ein Einkommen zu erwirtschaften. Der Schulbesuch auf Haiti ist kostenpflichtig, nicht alle Kinder haben deshalb die Chance auf eine Grundbildung. Weitere Probleme auf Haiti sind der gesunkene Grundwasserspiegel durch Rodung der Wälder, Bodenerosion und Mangel an Trinkwasser. Bei ihrer Reise durch Haiti konnte die Schramberger Gruppe sich einen persönlichen Eindruck von der Lage vor Ort machen, Projekte wurden aufgesucht, viele Gespräche mit den Kooperationspartnern geführt. Durch all diese Informationen kamen die Mitglieder der Haiti-Hilfe zu dem Eindruck, dass sich die Gesamtsituation in Haiti in den vergangenen Jahren verschlechtert hat. Die Armut der Bevölkerung hat weiter zugenommen, wild abgelagerter Müll belastet Umwelt und Menschen. Die frisch gewonnenen Eindrücke führten bei der Delegation zu der Erkenntnis, dass weiterhin Hilfe, im Sinne von Hilfe zur Selbsthilfe, aus Schramberg notwendig ist, dass die Suche nach Paten, Unterstützern und Menschen, die im Verein mitarbeiten möchten unvermindert weiter geführt werden muss. Ein weiteres Thema des Beirates war die Fortsetzung der Beetpflege an der Alten Steige, vor der Schneiderwerkstatt. Schon im vergangenen Jahr hatten einige Beirätinnen sich während der warmen Monate zur Pflege eines öffentlichen Beetes bereit erklärt. Diese Beetpatenschaft soll nun wieder aufgenommen werden. 04.05.2012, 13:58:16 Uhr Anzeige
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