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Verhärtete Fronten: Mahnwache in der Falkensteinstraße – beobachtet vom Balkon. Foto: him |
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SCHRAMBERG, 18. Juni (him) - Mit einer Mahnwache haben am Montagabend etwa 40 Anwohner auf ihr Anliegen aufmerksam gemacht, dass derzeit die Durchfahrt durch die Berneckstraße wegen der Bauarbeiten unmöglich ist. Eine mögliche Ausweichstrecke über die Falkensteinstraße ist an der Weigerung von Grundstückseigentümern gescheitert, während der Bauzeit ihre Grundstücke für eine Umleitung zur Verfügung zu stellen. Während die etwa 40 Anwohner einen Kreis bildeten, hat Stadträtin Renate Much sich mit ihrem Mann auf einem Plakat gegen den Protest gewandt. Sie fänden es höchst unfair; Bürger gegen Bürger aufzuheizen. Ihnen fehlt der Wille beider Seiten miteinander zu sprechen. Auch von einem Balkon konnte man hören: "Die solltet mit uns schwätze und net da rumstande." Andererseits meinen die betroffenen Anwohner, dass Gespräche doch abgelehnt würden von Seiten der Familie, die als Haupthindernis für eine Lösung gilt. Die beobachtet derweil die Szene vom Balkon und ruft dem vorbeigehenden NRWZ-Reporter zu, man solle gefälligst beide Seiten zu Wort kommen lassen."Gerne, wie sehen Sie denn die Sache?" – "Kein Kommentar. Sie schreiben ja doch, was Sie wollen." – "Ich kann nur etwas schreiben, wenn Sie mir etwas sagen." – "Wir sagen nix." – "Hat man Sie denn schon angesprochen von Seiten der Anwohner?" Eine ältere Frau entgegnet: "Wir lasset uns net ansprechen!" Und wird gleich zurückgepfiffen: "Psst. Kein Kommentar." Am kommenden Montag wollen die Anwohner sich erneut zu einer Mahnwache versammeln. 18.06.2012, 19:29:48 Uhr Anzeige
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