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Triathlon

Kein Glück, aber viel Pech



Die Schramberger Triathleten von links Marcel Broghammer, Florian Buker, Max Gschwandtner und Sebastian King
Foto: pm










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SCHRAMBERG, 22. Mai (pm) - Auch beim zweiten Wettkampf der LBS-Triathlon-Liga konnten die Schramberger Triathleten ihr Ziel, einen Top-Ten-Platz in der zweiten Landesliga, nicht erreichen. Irgendwie fühlten sie sich an den legendären Ausspruch des Exfußballers Jürgen Wegmann erinnert:„Zuerst hatten wir kein Glück, und dann kam auch noch Pech dazu.“


Das fehlende Glück bezieht sich auf die vielen Verletzungen, die Leistungsträger der Zweitliga- und der Seniorenmannschaft zu Beginn der Saison heimsuchten, das zusätzliche Pech waren dann Stürze und Reifenpannen im Wettkampf selbst.

In Forst bei Karlsruhe fand am Sonntag ein sogenannter Teamsprint statt. Die Distanzen waren 1000 Meter Schwimmen im Heidsee, 22 Kilometer Radfahren und 7,5 Kilometer Laufen. Bei einem Teamwettkampf wird die Zeit gestoppt, wenn der vierte oder der dritte Sportler die Ziellinie passiert. Sinnvoll ist deshalb, dass die Mannschaft während des ganzen Wettkampfs zusammen bleibt. Vor allem bei der ersten Disziplin, dem Schwimmen, sollten deshalb alle Teammitglieder zusammenpassen, aber das funktioniert in der Regel nur bei einer üppigen Personaldecke.

Marcel Broghammer, einer der vier Youngster im Team, ist ein sehr guter Radfahrer, auf der Schwimmstrecke hat er noch ein wenig Probleme, deshalb musste ihn der Topschwimmer Sebastian King "in Begleitschutz" nehmen. Mit dem dadurch bedingten Rückstand stieg man aufs Rad, und als man hier wieder Boden gutgemacht hatte, erwischte es ausgerechnet den Routinier Jochen Hutt. Er stürzte in der letzten Radrunde, von da an war die Mannschaft nur noch zu viert. Nun blieb Florian Brucker, der nach langer Verletzungspause seinen ersten Wettkampf bestritt nur als "Notnagel" dabei war und eigentlich nach dem Radfahren aussteigen wollte, nichts anderes übrig, als sich ins Ziel zu kämpfen. Unter diesen widrigen Umständen musste das Schramberger Team, zu dem noch der einen starken Eindruck hinterlassende Max Gschwandtner gehörte, mit dem 16. Platz zufrieden sein.

Beim Seniorenteam sorgte Martina Nagel für Frauenpower. Vor allem nachdem Peer Gschwandtner nach einem Reifenplatten ausgefallen war, sorgte sie für den richtigen Raddruck. Beim abschließenden Laufen war es vor allem Gerhard Katzke, der nach einer Schulteroperation wieder richtig fit war, dass er, Martina Nagel und Andreas Gebert als gute Achte den Wettkampf beenden konnten.

22.05.2012, 21:11:11 Uhr




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