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HOMEPAGE > ROTTWEIL Alexander Bayer (links) und Daniel Fleig mit „ihrem“ Produkt. Foto: pm
02.02.2010, 14:33:32 UhrSchülerfirma des Leibniz-Gymnasiums trägt mit eigenem Produkt zum Klimaschutz bei Mit dem Solar-Ladegerät im Gepäck nach Wien„Alles zu wenig innovativ“, erinnert sich André Stumpp und winkt ab. Für das Projekt „Junior“ des Instituts der Deutschen Wirtschaft in Köln, zu dem Wirtschaftslehrerin Silke Pach die Zwölftklässler im vergangenen Sommer angemeldet hatte, sollte es schon etwas sein, was es nicht in vielfachen Variationen schon einmal gegeben hatte. „Wir wollten ein Produkt, das innovativ und nützlich gleichermaßen ist“, so Stumpp. Gelungen ist dies den Schülern, die sich längst „charge’n’vironment AG“ nennen und inzwischen elf Mitarbeiter zählen. Entwickelt haben sie ein solarbetriebenes Gerät, mit dem sich per USB-Anschluss Handys aufladen lassen. Umweltschonend, praktisch und mit einem Preis-Leistungsverhältnis, das sich am regulären Markt sehen lassen kann. „Eigentlich reichte für die Entwicklung unseres Produkts das Wissen aus dem Physik-Unterricht der Klasse elf“, erklären Alexander Bayer und Daniel Fleig. „Technisches Interesse prinzipiell einmal vorausgesetzt.“ Ganz so einfach sei der Bau der Ladegeräte dann aber doch nicht gewesen: „Vor allem der USB-Anschluss muss perfekt eingepasst werden.“ Inzwischen sind die Jungunternehmer fit in Sachen Bau. Im Band-Proberaum von André Stumpp werden regelmäßig Neugeräte arbeitsteilig zusammengeschraubt – fast schon im Akkord. „Wir schaffen zehn Stück in drei Stunden, wenn es hart auf hart kommt“, betont Stumpp. So konnten die Schüler das auch für sie lukrative Weihnachtsgeschäft noch nutzen. Dass ihr Konzept aufgegangen ist, zeigte sich nun auch am 28. Januar 2010 bei der Hauptversammlung: Dort konnten die Schüler nicht nur Margret Pach als Revisor für das Unternehmen gewinnen, sondern den zahlreich erschienenen Anteilseignern verkünden, dass inzwischen auch maßgeschneiderte Solar-Ladegeräte gefertigt werden können, für Handys ohne USB-Anschluss. Überzeugt von Idee und konkreter Umsetzung sind nicht zuletzt die Macher der Internationalen Juniormesse in Wien: „Unsere charge’n’vironment AG ist eingeladen worden, an der Messe vom 4. bis 7. März teilzunehmen“, erzählt Wirtschaftslehrerin Silke Pach. Und ist somit auch froh, dass es doch kein Frustkissen oder Partyplaner geworden ist. |
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