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Völlig ausgebrannt: das Feckenhausener Feuerwehrhaus. Die dortigen Feuerwehrkameraden konnten noch ihr Fahrzeug retten, nicht mehr aber ihre Einsatzkleidung. Sie mussten zusehen, wie ihr Gerätehaus abbrannte. Es war in vielen Stunden Arbeit renoviert worden. Auf dem Dach ist noch ein Rest der neuen Photovoltaikanlage zu sehen, die erst am Samstag aufs Dach kam.
Foto: Michael Würz / NonstopNews
28.06.2010, 06:24:18 Uhr


+++Aktualisiert+++ Gerätehaus und Tennisheim abgebrannt

Feuerwehrhaus geht in Flammen auf - Brandursache weiter unklar


FECKENHAUSEN, 28. Juni (mwü) - Feckenhausen steht unter Schock: Am frühen Morgen ist das örtliche Feuerwehrhaus in Flammen aufgegangen und mitsamt dem Tennisheim weitgehend ausgebrannt.

Feuerwehrkräften, die zum Brand ihres eigenen Gerätehauses alarmiert worden sind, gelang es in letzter Sekunde, das Fahrzeug der Abteilung in Sicherheit zu bringen. Doch an ihre Einsatzkleidung kamen sie zunächst nicht mehr heran, hilflos mussten sie mit ansehen, wie ihr Haus in Flammen aufging.

Ein Großaufgebot aller umliegenden Wehren bekämpfte schließlich den Brand und konnte ein Übergreifen der Flammen auf das benachbarte Bürgerhaus verhindern. Doch das Feuerwehrhaus und wohl auch das Tennisheim wurden bei dem Brand weitgehend zerstört.

Stadtbrandmeister Rainer Müller und Ortsvorsteher Roland Edel sprechen von einer "Katastrophe für den ganzen Ort". In der Feuerwehr und im Tennisclub habe hier jeder in Eigenleistung bei Renovierungsarbeiten mitgeholfen, sagte Edel. Erst am Samstag wurde die neue Photovoltaikanlage auf dem Dach des Gebäudes fertiggestellt.

Verletzt wurde bei dem Feuer glücklicherweise niemand, der Sachschaden beträgt laut Polizei mehrere hunderttausend Euro. Die Brandursache ist bislang unklar.

Am Sonntagnachmittag sei im Feuerwehrhaus noch gemeinsam Fußball geschaut worden, teilte die Polizei in Rottweil mit. Ob ein Zusammenhang zwischen der Veranstaltung und dem Brand besteht, sei aber bislang völlig unklar, betonte Polizeisprecher Ulrich Effenberger gegenüber NRWZ online. Ein Brandsachverständiger werde im Auftrag der Staatsanwaltschaft in den kommenden Tagen in die Ermittlungen hinzugezogen.

Mehr zum Thema in der nächsten "NRWZ zum Wochenende."






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