Bitterkalt: ein Löschwassereinsatz bei minus 18 Grad.
Foto: fw
KREIS ROTTWEIL, 6. Februar (fw/gg) - Ein Löscheinsatz bei minus 18 Grad macht Probleme. Von zufrierenden Atemmasken und Schwierigkeiten bei der Löschwasserabgabe berichtet die Rottweiler Feuerwehr. Sie musste am Montagmorgen, zur so ziemlich kältesten Stunde des Tages, zu einem Autobrand auf der Autobahn ausrücken. Personen wurden nicht verletzt, aber der ausgebrannte Wagen ist Schrott.
Am Montagmorgen um 6:30 Uhr wurde die Feuerwehr Rottweil
zu einem Autobrand auf die Autobahn zwischen Rottweil und
Oberndorf alarmiert. Genau unter einer Brückenüberführung brannte
ein Fahrzeug in voller Ausdehnung, der Fahrer konnte sein brennendes
Fahrzeug noch rechtzeitig verlassen.
Die Feuerwehr Rottweil löschte
unter Atemschutz das brennende Fahrzeug und sicherte die
Einsatzstelle ab. "Besonders hinderlich war die Außentemperatur von
minus 18 Grad während den Löscharbeiten", teilte im Anschluss Stadtbrandmeister Rainer Müller mit. Bei der Wasserabgabe vom
Tanklöschfahrzeug zum Strahlrohr musste zwingend darauf geachtet
werden, dass das Strahlrohr nicht ganz geschlossen wurde, damit
das Wasser im Schlauch nicht gefror, so Müller. "Auch die Atemschutzgeräteträger
hatten Probleme mit dem Anfrieren ihrer Ausatemluft, denn die
Membranen der Luftzufuhr zur Atemmaske waren nach kurzer Zeit
nicht mehr funktionsfähig und leicht vereist", sagte er.
Das Feuer war nach zehn Minuten Löschzeit
aus, im Einsatz war die Feuerwehr Rottweil mit drei Einsatzfahrzeugen
und elf Einsatzkräften. Die Polizei sicherte zusätzlich die Einsatzstelle, die Autobahnmeisterei streute gefrorenes Löschwasser ab.
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