06.02.2012, 13:15:02 Uhr

Kälte macht Probleme

Auto brennt: Feuerwehreinsatz bei minus 18 Grad



Bitterkalt: ein Löschwassereinsatz bei minus 18 Grad.
Foto: fw
KREIS ROTTWEIL, 6. Februar (fw/gg) - Ein Löscheinsatz bei minus 18 Grad macht Probleme. Von zufrierenden Atemmasken und Schwierigkeiten bei der Löschwasserabgabe berichtet die Rottweiler Feuerwehr. Sie musste am Montagmorgen, zur so ziemlich kältesten Stunde des Tages, zu einem Autobrand auf der Autobahn ausrücken. Personen wurden nicht verletzt, aber der ausgebrannte Wagen ist Schrott.


Am Montagmorgen um 6:30 Uhr wurde die Feuerwehr Rottweil zu einem Autobrand auf die Autobahn zwischen Rottweil und Oberndorf alarmiert. Genau unter einer Brückenüberführung brannte ein Fahrzeug in voller Ausdehnung, der Fahrer konnte sein brennendes Fahrzeug noch rechtzeitig verlassen.

Die Feuerwehr Rottweil löschte unter Atemschutz das brennende Fahrzeug und sicherte die Einsatzstelle ab. "Besonders hinderlich war die Außentemperatur von minus 18 Grad während den Löscharbeiten", teilte im Anschluss Stadtbrandmeister Rainer Müller mit. Bei der Wasserabgabe vom Tanklöschfahrzeug zum Strahlrohr musste zwingend darauf geachtet werden, dass das Strahlrohr nicht ganz geschlossen wurde, damit das Wasser im Schlauch nicht gefror, so Müller. "Auch die Atemschutzgeräteträger hatten Probleme mit dem Anfrieren ihrer Ausatemluft, denn die Membranen der Luftzufuhr zur Atemmaske waren nach kurzer Zeit nicht mehr funktionsfähig und leicht vereist", sagte er.

Das Feuer war nach zehn Minuten Löschzeit aus, im Einsatz war die Feuerwehr Rottweil mit drei Einsatzfahrzeugen und elf Einsatzkräften. Die Polizei sicherte zusätzlich die Einsatzstelle, die Autobahnmeisterei streute gefrorenes Löschwasser ab.


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