Reinerlös geht in die Ukraine

Reinerlös geht in die Ukraine

ZIMMERN (pm) – Der Dank des Landtagsabgeordneten Stefan Teufel an die „Zimmerner Mitbürger, dass sie jedes Jahr am dritten Adventssonntag die Suppe auslöffeln, die Ihnen die Junge Union einbrockt“, war den vielen Besuchern des Eintopessens der Jungen Union (JU) sicher.

Vor 41 Jahren hatte der damalige JU-Ortsverbandsvorsitzende Gerold Teufel das inzwischen längst zur Tradition gewordene Eintopfessen ins Leben gerufen. Die vielen fleißigen und stets freundlichen Mitglieder der Jungen Union, die in diesem Jahr flugs und mit einem Lächeln auf den Lippen unter Leitung des JU-Ortsverbandsvorsitzenden Christian Teufel die Gäste mit dem Eintopf – und seit ein paar Jahren auch die gerne genommenen Maultaschen mit Kartoffelsalat – bedienten, gehören einer ganz anderen Generation an als die Gründer dieser Tradition.

Doch bekamen auch sie vom Dank Stefan Teufels etwas ab: „Mit der Hilfe zur Selbsthilfe, mit dem Einsatz für diejenigen, denen es nicht so gut geht wie uns, schaffen wir Bewusstsein bei uns und die Hilfe dort, wo sie dringend gebraucht wird.“ Der Reinerlös des Essens wird auch dieses Mal unter Vermittlung der aus Zimmern stammenden Ordensschwester Tanja Maria Hofmann Menschen in der Ukraine zugutekommen „Die JU-ler in Zimmern“, so formuliert es Robert King, CDU-Sprecher im Kreis, „brocken ihren wiederum in großer Zahl gekommenen Mitbürgern gewissermaßen die Suppe ein, damit diejenigen, denen es nicht so gut geht, eine Perspektive in ihrer Heimat erhalten.“

Laut Stefan Teufel könnten die Hilfsbedürftigen so auch teilhaben an den Suppentöpfen. Im hinteren Teil der Turn- und Festhalle hatte der Missionsausschuss Ubucuti wieder eine Kaffee- und Kuchenbar aufgebaut und bot erneut weihnachtliche Usancen an.

 

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Quelle: NRWZ.de – veröffentlicht am 14. Dezember 2015 von NRWZ-Redaktion. Erschienen unter https://www.nrwz.de/artikel/104970/104970