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Rottweil
Freitag, 14. August 2020
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    Schlüsselübergabe in Schramberg: Alles eitel Sonnenschein

    OB Herzog entmachtet

    SCHRAMBERG (him) – Zur traditionellen Schlüsselübergabe versammelten sich am Samstag vor dem Rathaus hunderte Schramberger, um die Entmachtung von Rat und OB mitzuerleben. Bei strahlendem Sonnenschein heiterer Musik von der Stadtmusik und gut gelaunten Räten und Elfern, Zunftmeister und OB entwickelte sich die Schlüsselübergabe zu einem fröhlichen Start in die Hochtage der Schramberger Fasnet.

    Oberbürgermeister Thomas Herzog hatte in seiner Abschiedsrede erst einmal „zwei massive Vorwürfe zu entkräften, die mir in den letzten Wochen gemacht wurden und die mir schlaflose Bürotage bescherten.“ Zum einen, dass er bei der Bach-Na-Fahrt 2015 immer „Da Kanal voll“ gerufen hätte. Ein YouTube Video zeige zwar, dass es so geklungen haben könnte und deshalb nun ganz korrekt ein dreifaches Kanal – voll.

    Der zweite Vorwurf, noch viel gravierender: Er habe in Schiltach auf dem Marktplatz das Badner-Lied gesungen. „Richtig ist vielmehr, dass ich aus Protest gegen dieses Lied die Faust ballte und lauthals den Schramberger Narrenmarsch gesungen habe. Wer was anderes behauptet, der schwätzt eifach nur bleed doher.“

    Dummerweise gäbt’s dazu auch Bilder im Internet und er müsse zugeben, „dass es, um es politisch klar auszudrücken, nach Badner Lied geklungen haben könnte.“ Zur Buße müsse nun die Stadtmusik das Badnerlied gemeinsam mit ihm singen. Das gelang dann – auch dank der im badischen beheimateten Tennenbronner erstaunlich lautstark und textsicher. Dafür gab’s vom OB zwei Kästen Tannezäpfle und ein Sprüchle hinter her: „Auf unsere Stadtmusik, die sich zu nichts zu schade ist, ein dreifach kräftiges Narri – Narro!“

    Nach einigen Sparvorschlägen, wonach die Elfer ihr Fischessen selber zahlen, die Räte keine Butter mehr auf die Brezeln bekommen und der Dorffesteintritt in Tennenbronn 125 Euro kosten soll, bot Herzog an, den Dienstwagen zu verkaufen und seine Termine auf den Bürgerbusfahrplan abzustimmen. Schließlich riet er der Zunft aus Zeitgründen das Abstauben online vorzunehmen und überreichte den Rathausschlüssel an Michael Melvin.

    Zunftmeister Michel Melvin tat kund, die Zunft lasse dieses Jahr die Fasnet ausfallen, närrischer als die CDU-Fraktion könnten sie auch nicht sein. Im Gegensatz zur CDU habe die Narrenzunft Jürgen Reuters Leserbriefe schon vor der Wahl gelesen und rate: „Drum prüfe, wer sich ewig bindet, ob er nicht noch ‚nen bessren findet.“ Was Johannes Grimm angehe, hoffe er, dass der nicht auch noch einen Abgang macht, denn wenn man sehe, dass als nächste Anneliese Bendigkeit nachrücken würde, sei das ja wie wenn man „den Teufel mit dem Beelzebub austreibt“…Uiuiuihuiuiuiui auauauauauau.

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    Bei all der Kritik brauche OB Herzog ein dickes Fell und das überreichte ihm dann Melvin-Vize Udo Neudeck. Nach alle den kommunalpolitischen Paukenschlägen von Camedi über den neuen Haushalt bis hin zum Häuserkauf rings um den neuen Busbahnhof brauche Herzog auch einen Schutzhelm. Auch den bekam er. Und gegen die Nackenschläge aus Tennenbronn, wenn die neue Halle erst in Jahrzehnten gebaut werde, gab‘s noch eine Krause.

    Die SPD/Buntspecht Fraktion (wobei er letztere freundlicherweise unterschlagen hat) bekamen ihr Fett weg, weil sie die Schulen auf den Sulgen verlegen wollen und die Narrenzunft aufgefordert hätten, während der Fasnet zu wirten: „Macht ihr e gute Politik, dann könnet mir ordentlich wirtschaften.“

    Der Bürgerbus fahre doch nur, damit der Willi Herzog jetzt statt am Stammtisch von den Fahrgästen mehr über die politische Stimmung im Städtle erfahren und seinem Sohn im Rathaus erzählen kann. Bei Peter Renz bedankte sich Melvin für die 267. Neueröffnung. „Ohne Deine Eröffnungsangebote und Schlussverkäufe wäre das kulturelle Leben in Schramberg ärmer.“ Der Zunftmeister erinnerte aber auch daran, dass Renz ein großzügiger Sponsor vieler Vereine und auch der Narrenzunft sei, Renz sei einer, dem die Stadt viel zu verdanken habe – und dafür gab‘s dann großen Beifall.

    Wenn Rottweil mit Superlativen nur so um sich werfe, – „höchster Turm, längste Hängebrücke, ernsteste Fasnet“ – dann könnte Schramberg jetzt gegenhalten: „Wir haben die größte Krankenhausruine, mit dem Berneckstrand den einzigen Binnenstrand im Schwarzwald und mit der Szene 64 die größte Vereinszuschusssumme in Europa, aber eben auch die schönste Fasnet im Südwesten.“

    Melvin dankte allen, die dazu beitragen: In der Narrenzunft, in der Stadtverwaltung, im Bauhof, bei den Hilfsorganisationen der Polizei und natürlich bei der Stadtmusik.
    Die marschierte anschließend voraus zum Bruckbeck. Dort versammelte sich die Narrenzunft zur Ordensverleihung und Wurstsalatessen.

     

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