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Mittwoch, 23. September 2020

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Lobbyarbeit für Senioren wird immer wichtiger

KREIS ROTTWEIL – Rund 30 Prozent der Menschen, die im Landkreis Rottweil wohnen, gehören der Zielgruppe an, für die der im vergangenen Herbst verabschiedete Kreisseniorenplan den seniorenpolitischen Rahmen in den kommenden Jahren absteckt: Sie haben alle das 60. Lebensjahr vollendet. Dieser Anteil wird aufgrund der demografischen Entwicklung weiterhin stetig ansteigen.

Kreissozialreferent Bernd Hamann skizzierte dann auch bei der Mitgliederversammlung des Kreisseniorenrats die wichtigsten Ziele und Aufgaben, die in dem umfangreichen Planwerk dargestellt sind. Zunächst würdigte Hamann die annähernd dreijährige „effektive und hochfachliche Arbeit“ der Planungsgruppe, der unter anderem der Vorsitzende des Kreisseniorenrats, Winfried Halusa, angehörte.

„Bei diesem Kreisseniorenplan geht es in erster Linie um die Lebensqualität der älteren Menschen. Jeder will doch so lange wie möglich in seinen eigenen Räumen wohnen.“ Nun müsse man man danach schauen, was vor Ort erforderlich sei, um die Vorgabe, so lange wie möglich daheim wohnen zu können, zu erfüllen. Der Kreisseniorenplan verfolge daher das strategische Zielsystem einer seniorengerechten Kommunalentwicklung.

Hamann stellte die Ziele dar: Ziel I habe ein „wertschätzendes gesellschaftliches Umfeld“ im Blick, Ziel II die Schaffung einer „tragenden sozialen Infrastruktur“, Ziel III eine „generationengerechte räumliche Infrastruktur“ mit barrierefreien öffentlichen Räumen, Ziel IV die Gestaltung von „bedarfsgerechten Wohnangeboten“ (mobilitätsgerecht und barrierefrei, spezielle Wohnangebote). Weitere wichtige Ziele seien unter der der Aufbau moderner Assistenzsysteme „Alter und Technik“ im Verbund mit einer verstärkten Wohnberatung vor Ort.

Die Umsetzung dieser Ziele verlange eine eindeutige, lokal verankerte Planungs- und Steuerungsebene. Aus Sicht Hamanns kann eine erfolgreiche Seniorenarbeit daher nur im zielgerichteten Zusammenspiel von Landkreis und Kommunen gelingen. Der Kreis setze die Rahmenbedingungen und unterstütze jene Kommunen die sich hier auf den Weg machen wollten.

So sei im Kreisseniorenplan beispielsweise ein seniorenpolitisches Förderprogramm für Kommunen verankert, mit dem der Kreis in einem ersten Schritt die Schaffung von zehn hauptamtlichen Stellen, die sogenannten Kümmerer, bei Kommunalverwaltungen finanziell mit 130 000 Euro unterstützt.

„Der Kümmerer soll vor Ort die hauptamtliche Anlaufstelle für alle Belange der Seniorenarbeit sein.“ Hamann bat die Mitglieder des Kreisseniorenrats, bei ihren Gemeinderäten vor Ort nachzuhaken, inwieweit die Bereitschaft vorhanden sei, eine solche „Kümmerer-Stelle“ bei der Verwaltung einzurichten.

In welchem Zeitraum sich das Projekt „Alter und Technik“, bei dem die drei Kreise Rottweil, Tuttlingen und Schwarzwald-Baar zusammen ein diesbezügliches Assistenzsystem (seniorengerechte Hilfen für die eigene Häuslichkeit, Wirtschaftsförderung Technik und Handwerk) einführen wollen, realisieren lässt, steht laut Hamann nicht fest, da ein entsprechendes Studienprojekt an Hochschulen gescheitert sei

Der Sozialreferent hielt es für sinnvoll, das Assistenzsystem an den Pflegestützpunkt anzudocken. Das Modellprojekt „generationsfreundlicher Handel“ solle wie die Umsetzung eines barrierefreien Öffentlichen Personennahverkehrs als kommunale Projekte mit dem LEADER-Programm gefördert werden.

Geld nehme der Kreis unter anderem für den Aufbau einer digitalen Informationsplattform hinsichtlich der Seniorenarbeit (Kreis, Kreisseniorenrat, Veranstaltungen, Dienstleistungen) in die Hand. Explizit stellte Hamann die hervorgehobene Stellung des Kreisseniorenrats als Träger der Lobbyarbeit für die Senioren heraus, wobei er bekräftigte, dass sich in den Kommunen adäquate Seniorenvertretungen etablierten müssten.

In den Augen von Halusa ist Geduld vonnöten, um die Ziele des Kreisseniorenplans umzusetzen. Er hofft, dass sich die Organisation der Seniorenarbeit in den Kommunen beschleunige, sobald die „Kümmerer“ vor Ort als Ansprechpartner zur Verfügung stünden. Hamann bestätigte, dass die Kommunen in Bezug auf die „Kümmerer-Stelle“ informiert seien. Auch die Kreisräte wüssten Bescheid.

Egon Kalbacher, Mitglied des Landesseniorenrats und stellvertretender Vorsitzender des Kreisseniorenrats, würdigte den Kreisseniorenplan als gelungenes Werk „mit tollen Ansätzen“ und bat um einen jährlichen Zwischenbericht über den Stand der Umsetzung der Ziele.

 

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