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Montag, 28. September 2020

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Gerhard Rudolphy berichtete über Hospizgruppe

SCHRAMBERG (pm) – „Die Würde  eines jeden Menschen ist unantastbar. Deshalb sind wir in den vielfältigen Beziehungen zu anderen Menschen während unseres ganzen Lebens darauf angewiesen, dass diese Würde geachtet wird.“ Dass dies auch  und gerade in der schwierigsten Zeit am Ende des Lebens gewahrt bleibt, ist das Anliegen von Hospizgruppen.

Im Rahmen des SeniorenTreffs (SeFo) hatte sich Gerhard Rudolphy bereit erklärt, diese Tätigkeit der Schramberger Hospizgruppe, der er fast 10 Jahren angehört, vorzustellen. 12 ehrenamtliche Helferinnen und 2 Helfer gehören der Gruppe an. Sie sind ambulant in Schramberg tätig, bei Patienten zu Hause, im Pflegeheim und unter Umständen mit dem Krankenhaus Oberndorf. Für drei Kreise RW /TUT/ VS  gibt es in Spaichingen ein stationäres Hospiz-Haus mit 7 Betten. Für Schramberg zuständige Palliativstationen (Brückenpflege) ist das Klinikum Schwarzwald-Baar in  Villingen-Schwenningen mit 24 Stundenservice.

Palliativmedizin ist eine besondere Form der Medizin, die viele Möglichkeiten nutzt, um Menschen auch am Ende ihres Lebens das Dasein so erträglich wie möglich zu machen, wenn es keine Heilung mehr gibt. Ergänzend und begleitend zu der Medizin stehen  die ehrenamtlichen Hospizhelfer den Patienten zur Seite. Sie  bieten keine Behandlung und leisten auch keine Sterbehilfe, wurde dabei immer wieder unterstrichen. Durch Zuhören und Reden, Weinen und Lachen, je nach Bedürfnissen der betreuten Person durch  Singen  und Beten und schließlich durch Halten und Loslassen stehen sie Sterbenden zur Seite und unterstützen sie, in ganz persönlicher Weise und Würde ihr Leben abschließen zu können. Auch die Angehörigen können in dieser schweren Zeit von der Hospizgruppe  begleitet werden.

Gerhard Rudolphy sprach von seinen eigenen ersten Erfahrungen in dieser begleitenden Aufgabe, von den schmerzlichen, aber auch teilweise wieder beglückenden Momenten, wenn man einem Menschen den letzten  Gang hat erleichtern können. Dabei wurde auch ihm selbst immer wieder klar, wie wichtig es ist, gerade im Alter einen Freundeskreis zu haben, der im Notfall gleich helfen könne, zumal in der heutigen Zeit oftmals die nächsten Angehörigen nicht am Ort wohnen. Doch letztendlich stirbt jeder für sich, jeder stirbt anders.

Diese Aufgabe  erfordert von den Helferinnen und Helfern sehr viel Einfühlungsvermögen, Kraft und Aufgeschlossenheit. Daher ist es auch nötig, dass sich die Mitglieder der Hospizgruppe in regelmäßigen Abständen treffen, sich über ihre Probleme und Fragen austauschen, um damit das Erlebte für sich verarbeiten zu können. Während  der Aufenthalt in einem der Hospize  von der Krankenkasse übernommen werden,  wird der Dienst der Hospizgruppe ehrenamtlich erbracht, lediglich Kilometergeld gibt es nach der jetzigen Gesetzeslage. Spenden sind daher stets willkommen.

Die Arbeit der Hospizgruppe Schramberg wird von den katholischen Kirchengemeinden Heilig Geist und St. Maria und von der evangelischen Gesamtkirchengemeinde Schramberg-Lauterbach mitgetragen. Die Hospizgruppe versteht sich als ökumenische Einrichtung. Wer nun einen Notfall hat oder sich informieren will, kann sich unter der Rufnummer 0151 53 95 06 08 an die Schramberg Hospizgruppe wenden. Sibylle Veith  (Intensivschwester) oder Ulrike Haaser  nimmt den Anruf entgegen und  versucht aus der Gruppe der Ehrenamtlichen die passende Betreuungsperson zu finden, von denen fünf Personen  auch noch berufstätig sind.

Jedes Mitglied  der Gruppe bestimmt selbst das Maß des Einsatzes, den es leisten kann.  Daher freut sich die Hospizgruppe über jede weitere Person, die sich vorstellen kann, einen solchen Dienst mit zu übernehmen. Der besondere Dank der Besucher des SeniorenTreffs galt Gerhard Rudolphy, der mit seinen Ausführungen es sehr gut verstanden hat, die enorme Bedeutung dieses mitmenschlichen Engagements aufzuzeigen. Der herzliche Dank galt aber auch allen anderen Ehrenamtlichen in der Schramberger Hospizgruppe.

 

 

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