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Schöner wohnen, schöner arbeiten in Waldmössingen

(Anzeige). Ein Gespräch mit dem neuen Ortsvorsteher Markus Falk über Vergangenes und Zukünftiges Seit 1971 gehört Waldmössingen zu Schramberg...

Schuler Präzisionstechnik – Tag der Ausbildung am Freitag, 10. Juli 2020 und am Samstag, 11. Juli 2020

(Anzeige). Am Freitag und Samstag, 10. / 11. Juli findet bei Schuler Präzisionstechnik in Gosheim wieder der „Tag der Ausbildung“ statt. Dabei...

Ab heute: „Outlet-Tage“ und Schnäppchenmarkt in Rottweil

(Anzeige). Ab dem heutigen Mittwoch, 1. Juli, gilt's: Dann sinkt die Mehrwertsteuer - Shopping wird günstiger. Das wird Anreize zum Einkaufen schaffen....

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Ab mit dem Auto und fit in den Urlaub

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Lieber zum Sachverständigen gehen als vor Gericht ziehen

(Anzeige). Nicht selten sind über den Zeitraum mehrerer Jahre zudem mehrere Vorsitzende Richterinnen oder Richter beteiligt, was den Vorgang nicht einfacher macht....
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Rottweil
Montag, 6. Juli 2020
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    15 Jahre NRWZ: Was uns motiviert

    Stimmen aus der Redaktion

    Wie ist das eigentlich, einen Lokalzeitungsverlag gegründet zu haben? Wie ist das, täglich für die Online-Ausgabe der NRWZ und wöchentlich für die NRWZ zum Wochenende zu rackern? Was motiviert einen dazu?

    Es macht weiterhin große Freude

    Von Peter Arnegger

    Peter Arnegger. Foto: Ralf Graner

    Es ist kein Amt, so wie SPD-Parteivorsitzender eins ist. Sonst wäre es das schönste Amt neben Papst: Chef einer Lokalzeitung zu sein. Der eigenen. Mit allen Mitschaffern bin ich in diesen Tagen offen gesagt schon ein wenig stolz, dass wir 15 Jahre lang durchgehalten haben und die Zeichen auf Fortbestand stehen. Es gibt wenige Zeitungsgründungen in Deutschland, die das geschafft haben, mir sind aktuell keine bekannt. Alle, die aus dem Digitalen gekommen sind und dann das Drucken begonnen haben, das wenigstens 14-tägliche Erscheinen als Printausgabe, sind, wie man das hierzulande sagt, bachhalden gegangen. Baden. Auch ich könnte jammern – dass der Verteilpreis mal wieder gestiegen ist, dass vielleicht auch, wie es die Tradition will, das Papier zum Jahresbeginn teurer werden wird. Aber das sind einfach unsere Geschäftsgrundlagen. Andere, Einzelhändler etwa, die in großer Zahl zu unseren besten Kunden gehören, haben alle mit ihren eigenen Themen zu kämpfen.

    Mir ist nicht nach Jammern zumute. Fast jede Woche, die Gott werden lässt, eine neue Ausgabe der NRWZ herauszubringen, manchmal die beste von allen bisher erschienenen, das macht nämlich weiterhin große Freude. Ich persönlich empfinde es – offenbar wie Kollege Martin Himmelheber auch– als Freiheit, als Ungebundenheit. Dazu online schnell sein, die Leute informieren, was gerade in und um Rottweil und Schramberg geht, in diesem hyperlokalen Mikrokosmos, der unseren Lebensmittelpunkt darstellt, das ist eine tolle Sache. Wobei, das muss auch gesagt werden, das Stresslevel manchmal wirklich hoch ist

    Nicht immer haben und hatten wir die Nase vorn, auch die Kollegen von der Tageszeitung machen einen guten Job. Nicht immer sind wir die Schnell­sten gewesen, mitunter bauen wir Fehler. Und manchmal waren wir zu kritisch, manchmal wiederum zu unkritisch.

    Aktuelle Stellenanzeigen auf NRWZ.de:

    Aber insgesamt gesehen, so mein Fazit nach 15 Jahren NRWZ, denke ich doch, dass wir hier eine tolle kleine Zeitung samt Online-Medium geschaffen haben, die für viele Menschen zum täglichen Leben dazu gehören.

    Mit Enthusiasmus zum Erfolg

    Von Wolf-Dieter Bojus

    Wolf-Dieter Bojus. Foto: privat

    Wer hätte das gedacht, im November 2004. Dass es die NRWZ auch 15 Jahre später noch gibt. Putzmunter und informativ wie eh und je. Zugegeben: Auch ich gehörte zu den Skeptikern. Aber Engagement und Enthusiasmus des voll motivierten Teams waren der Schlüssel zum Erfolg. Nicht zu vergessen die Leser und die Inserenten, die beide schnell erkannt haben, welch wichtiges Produkt hier entsteht – in mancher Hinsicht mehr, in anderen Punkten natürlich auch weniger als das verlorene. All das hat dazu beigetragen, dass ich mit meiner Skepsis völlig falsch lag. Und es hat noch nie so gut getan, unrecht zu haben. Immer war ich unserer Zeitung verbunden, auch als ich lange Jahre im Nachbarkreis meine Brötchen verdient habe. Jetzt, da ich in den letzten Lebensabschnitt gekommen bin, kann ich wieder vermehrt für die NRWZ tätig sein. In der Stadt, die mir in 40 Jahren zur Heimat geworden ist. Eigentlich logisch, oder?

    Demokratischer Widerspruchsgeist

    Von Gabi Hertkorn

    Die Aussicht darauf, dass künftig nur in Oberndorf bestimmt wird, was es für Zeitungsleser in Rottweil zu lesen gibt und vor allem was nicht (!), hat 2004 den Widerspruchsgeist in mir gerade heftig genug geweckt, um mich mit allen mir verfügbaren Mitteln für eine Alternative einzusetzen. Die damalige Nachrichtensperre nach den Gebietsbereinigungen der beiden hiesigen Zeitungen war ein Vorgeschmack auf künftige „ausgewogene” Berichterstattung. Seit diesem Zeitpunkt war ich – und bin es heute immer noch gern – ein Mitglied der kleinen NRWZ-Familie.

    Nicht dass es einfach gewesen wäre, ein für uns und unsere Leser passendes Format auf den Weg zu bringen und langfristig zu finanzieren, ganz ohne potenten Verlag im Hintergrund. Schlaflose Nächte, endlose Diskussionen, aber auch eine mitreißende Aufbruchsstimmung hielten uns alle auf Trab und bis heute bei der Stange. Nie habe ich so viel gelernt wie in den vergangenen 15 Jahren – übers Zeitung machen, über die Menschen und über mich selbst.
    Danke, liebe Kollegen!

    Die Freiheit, Hintergründe auszuleuchten

    Von Martin Himmelheber

    Martin Himmelheber. Foto: privat

    Das war ein Schock, als im Januar 2004 die „Schwäbische Zeitung” in Schramberg dichtmachte. Nur noch eine Zeitung in der Stadt – und dann die? Vor meiner Zeit als Redakteur beim Lokalradio hatte ich als Freier bei der „Schwäbischen” gearbeitet und kannte die Kolleginnen und Kollegen gut. Als in Rottweil die Initiative für eine eigene, neue Zeitung entstand, fand ich das mutig, war aber skeptisch, ob das funktionieren kann: Werbefinanziert und dennoch Qualität liefern? Ein paar Jahre später, mein „Rieswellesender” ging für mein Gefühl in die falsche Richtung, hab‘ ich mit Peter, Gabi und Moni darüber beraten, ob es nicht einen Schramberg-Teil geben könnte. 2008 bin ich bei der NRWZ eingestiegen. Es war wieder ein ganz neues Schaffen. Lange an einer Geschichte bleiben können, intensiv recherchieren, Hintergründe ausleuchten. Das war eine neue Erfahrung nach 18 Jahren Schnellschnell-Journalismus.

    Was mir heute so gefällt: Wir sind frei zu schreiben, was wir für wichtig halten. Und dann immer die Spannung, wenn ich am Donnerstag kurz vor Abgabe an die Druckerei Peter anrufe: „Grad’ kommt noch eine ganz neue Information, das musst Du unbedingt noch ändern.” Flippt er aus oder kommt ein gemütliches: „Der Maddddin?” Ach, wie würde ich das vermissen.

    Leidenschaft für die Kultur

    Von Andreas Linsenmann

    Andreas Linsenmann. Foto: privat

    Wie ich als Dreikäsehoch aus dem Schulbus heraus den Kapellenturm bestaunt habe, der da, in den Achtzigern, nach und nach die Renovierungs-Hüllen fallen ließ, daran erinnere ich mich noch genau. Er war für mich immer ein Sinnbild von Schönheit und überzeitlicher Bedeutung. Und er steht für mich bis heute dafür, dass es in Rottweil und der Region ein enorm facettenreiches kulturelles Leben gibt, mit spannenden Themen und Menschen, über die zu schreiben bei aller Mühe, die jede gut bedachte Zeile macht, ein Gewinn und eine Freude ist.

    Deshalb bin ich meinen NRWZ-Mitgründerinnen und -Mitgründern, einem wirklich klasse Team, auch dankbar, dass sie 2004, als wir so kühn waren, ohne fettes Kapital im Rücken eine Zeitung zu gründen, mich einfach haben machen lassen, als ich meinte, es müsse da doch auch Kulturseiten geben.
    Und, oh Wunder: Sie lassen mich nach wie vor machen (danke!), die Themen gehen nicht aus, und die Freude auch nicht. Hinzu kommt, dass mir unabhängige Medien mit demokratischem Rückgrat und lokaler Verankerung heute wichtiger erscheinen denn je. Die NRWZ lebt und verteidigt diese Werte – und ich bin stolz, dabei sein zu dürfen.

    Darum halte ich auch die Verbindung, obwohl ich seit Jahren mit Familie in Mainz lebe und arbeite, mittlerweile mit Professorenaufgaben in Koblenz. Wenn der Spagat mal stresst, rufe ich mir tolle Rückmeldungen von Lesern in Erinnerung, die Texte mit Substanz und Herzblut schätzen. Oder ich bestaune einfach den Kapellenturm.

    Vier Töchter

    Von Moni Marcel

    Moni Marcel. Foto: privat

    Nein, ich hab‘ drei Töchter. Aber eigentlich sind es doch vier. Drei aus Fleisch und Blut und eine aus Papier. Denn ein bisschen hab’ ich auch mitgeholfen, dieses Kind auf die Welt zu bringen, dieses kleine Blättle, manchmal weniger als 20 Seiten stark, aber doch so viel beachtet und so wichtig als zweite, wenn auch kleine Zeitung für Rottweil. Was waren wir damals entsetzt, als uns mitgeteilt wurde, kurz und knapp, dass die „Schwäbische Zeitung” in Rottweil schließt! Rottweil sollte nur noch eine Zeitung haben? Was war mit der Meinungsvielfalt? Keine Reibung mehr? Keine Konkurrenz der Blätter mehr, kein wer ist schneller, wer bringt die Themen aktueller, wer steht wo? Also stellten wir uns in die Fußgängerzone, im Schnee damals, sammelten Unterschriften und versuchten, diesen harten Schnitt zu verhindern. Was nicht gelang. So gründeten wir schließlich, weil kein Verlag uns helfen wollte, unseren eigenen. Es schlossen sich harte Jahre an, in denen ich meine drei Mädels vernachlässigte zugunsten dieser einen Tochter aus Papier. Neulich hab‘ ich ihnen gestanden, dass ich deswegen ein grottenschlechtes Gewissen habe. Sie lachten, sie hätten so eine gute Zeit gehabt, die totale Freiheit. Mama war ja da, aber nur am Rechner, und sie konnten auf Matratzen die Treppe runterrutschen und noch anderen Blödsinn machen. Freiheit. Meinungsfreiheit. Seit 15 Jahren nun. Ich bin stolz auf meine Töchter. Auf alle vier.

    Feste Größe in der Medienlandschaft

    Von Mirko Witkowski

    Mirko Witkowski. Foto: privat

    Die Pressefreiheit ist ein hohes Gut. Nur mit der Pressefreiheit funktioniert auch unsere Demokratie. Damit die Demokratie mit Leben gefüllt wird, braucht es gut informierte Bürgerinnen und Bürger, die wissen, was vor sich geht und wie die Dinge zusammenhängen. Hierfür braucht es immer auch mehrere Zeitungen, die mit ganz unterschiedlichen Blickrichtungen die Themen beleuchten. Eine Zeitung alleine kann dies nicht leisten. Als sich die „Schwäbische Zeitung” seinerzeit aus dem Landkreis Rottweil zurückzog, gehörte ich zu jenen, die damals bei der SZ-Lokalredaktion in Schramberg gearbeitet haben. Über viele Jahre habe ich von außerhalb mit großem Respekt verfolgt, wie die Kolleginnen und Kollegen die NRWZ aufgebaut und etabliert haben. Sie zu einer festen Größe in der Medienlandschaft gemacht haben. In Schramberg bin ich aufgewachsen, hier bin ich zuhause und eben hier möchte ich meinen Beitrag zur pluralen Presselandschaft leisten.

    Es freut mich, wenn die Artikel bei der NRWZ und bei der einzig verbliebenen Tageszeitung mitunter ganz verschiedene Schwerpunkte setzen. Genau diese Unterschiedlichkeit bietet den Bürgerinnen und Bürgern die Möglichkeit, sich ihr eigenes Bild zu machen.

    Und was mich besonders freut: Wenn die Kollegen der NRWZ einen Artikel überarbeiten, dann immer vor dem Hintergrund der Rechtschreibung, der Grammatik und der Richtigkeit des Inhalts. Nichts wird ohne Rücksprache verändert. Eine wunderbare kollegiale Zusammenarbeit, die einfach Spaß macht. Ein Team, das gemeinsam eine tolle Zeitung macht, täglich online und einmal in der Woche als Druckausgabe. Hier dabei sein zu dürfen, journalistisch arbeiten zu können, das macht einfach Spaß. Und was gibt es Schöneres, als wenn die tägliche Arbeit Spaß macht?

     

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