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Dienstag, 22. September 2020

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AfD-Kandidat Hoffmann: Als Tiger gesprungen …

Hinterer Platz auf der Landesliste / "Ich will das Beste daraus machen"

Einen ziemlichen Bauchplatscher hat der AfD-Bundestagskandidat des Wahlkreises Rottweil/Tuttlingen, Reimond Hoffmann bei der Aufstellung der AfD-Landesliste erlebt. Statt auf dem von ihm angestrebten – und sicheren – Platz 7 landete AfD-Kandidat Hoffmann auf Platz 25 von 30.

Das Ganze ist schon am 7. Mai in Rastatt passiert, doch auf seiner Facebookseite kein Kommentar, stattdessen macht er sich an diesem Tag über die SPD lustig: „Ruft mal alle Martin…tschüss!“ Auch der AfD-Kreisverband berichtet weder auf seiner Homepage noch auf seiner Facebookseite über das schwache Ergebnis ihres Kandidaten.

Auf Nachfrage der NRWZ erklärt Hoffmann: „Die Mitglieder haben entschieden und die Entscheidung der Mitgliedschaft halte ich immer in großer Ehre – das ist Demokratie.“ Platz 25 sei eine Ausgangsposition, „aus der ich das Beste machen werde.“ Hoffmanns Ziel sei „Deutschland zu verändern, egal von welchem Listenplatz.“ Es gehe nun darum, die Bürger im Wahlkreis davon zu überzeugen, „dass die Alternative für Deutschland die einzige Partei ist, die sich für sie im Bundestag einsetzt.“

Es bedurfte dreier Anläufe, um die Landesliste voll zu bekommen. Der AfD-Landessprecher Ralf Özkara lobte in einer Pressemitteilung: „Alle gewählten Personen kommen aus der Mitte unserer Gesellschaft und bilden ein breites Spektrum an Berufen und Qualifikationen ab.“

Dann muss die Mitte im Fall Hoffmann allerdings weit rechts sein, denn Hoffmanns öffentliche Facebookseiten strotzen nur so von Hinweisen auf seine ultrarechte Gesinnung.  (Was Hoffmann auf internen Facebookseiten so schreibt, und mit wem er sich da tummelt, dazu bei anderer Gelegenheit noch mehr.) Am 26. März verkündet er auf seiner FB-Seite beispielsweise (O-Ton): „Heute Abend hatte ich die Ehre einem Vortrag von Thilo Sarrazin beizuwohnen. Er hat mit seinen genial analystischen Büchern dafür gesorgt, dass viele Menschen die großen Probleme in diesem Land bemerken.“ Das Wort analystisch hat sich Hoffmann dabei selbst ausgedacht. Der Duden kennt es jedenfalls nicht.

Aber einmal in Fahrt, trumpft er gleich nochmal auf: „Meine parlamentarischen Erfahrungen bestätigen seine Einlassungen. Toller Typ!“ Hoffmann war Mitarbeiter von Björn Höcke und ist jetzt in Baden-Württemberg im Landtag Mitarbeiter eines AfD-Abgeordneten. Daher seine „parlamentarischen Erfahrungen“. Bei Facebook gibt der selbsternannte Antifeminist übrigens als Beruf „Politiker/in“ an.

Einer seiner innerparteilichen Freunde ist beispielsweise der Freiburger Rechtsanwalt Dubravko Mandic. Mit dem war und ist Hoffmann in derselben Studentenverbindung. Der Anwalt rühmt sich auf einem von Hoffmann geteilten Beitrag am 31. Mai, er habe erreicht, dass der Haftbefehl gegen einen seiner Mandanten „wegen des Verdachts der gefährlichen Körperverletzung … gegen Auflagen außer Vollzug gesetzt“ worden sei. Ein „Aktivist“ sei das, schreiben die beiden. Es handelt sich laut „Zeit online“ um den Schatzmeister der Berliner AfD-Parteijugend, Jannik B., einen „Identitären“. B. soll laut Zeit online bei einer verunglückten Aktion der „Identitären“  in Berlin mit einem Transporter fast einen Polizeibeamten in Zivil umgefahren haben. Dass sein Anwaltsfreund diesen Mann frei bekommen hat, findet Hoffmann „sehr gut“.

Ein anderer, von AfD-Kandidat Hoffmann immer wieder zitierter und verlinkter Parteifreund, ist der bayrische AfD-Landesvorsitzende Petr Bystron. Den beobachtet der bayerische Verfassungsschutz, weil auch Bystron seine Nähe zu den rechtsextremen „Identitären“ ganz offen zeigt und diese als „Vorfeldorganisation der AfD“ bezeichnet. Die Partei wiederum sei „Schutzschild“ von Organisationen wie der Identitären Bewegung, wie die FAZ berichtet. Auf diese Aussagen hin hat der AfD-Bundesvorstand Bystron am 21. April abgemahnt.  Und Hoffmann? Er schreibt am 24. April: „Wir lassen keinen von uns im Stich! Petr Bystron ist einer von uns und wird es auch bleiben!“

Zu Hoffmanns Freunden zählt auch, das ist bekannt, Björn Höcke. Dessen Wahlkampfauftritt in Tuttlingen widmet er etliche Posts: „Höcke hat den Laden zum Kochen gebracht.“ Über ein Bild auf der Bühne mit ihm in der Mitte schreibt Hoffmann: „Ein wunderbares Bild von dem Abend. Christina Baum, Emil Sänze MdL, Björn Höcke, Ralf Özkara“. Gegen Höcke läuft bekanntlich ein Parteiausschlussverfahren wegen dessen ultrarechter Reden.

Internationalist Hoffmannn

Auch international hat Hoffmann Freunde: Sehr stolz scheint er auf eine Reise in den Iran zu sein und postet am 26. Februar: „Ich befinde mich momentan mit meinem JA-Kollegen (JA = Junge Alternative, Anm. d. Red.) Nicolai Boudaghi in Teheran und es haben sich einige interessante Gespräche ergeben. Der Iran bekennt sich beispielsweise eindeutig zum Kampf gegen den Terrorismus.“ Und Hoffmann  muss sich dann in den Kommentaren sagen lassen, dass der Iran die Hisbollah und die Hamas fördere, Christen unterdrücke.  Die „inflationäre Anwendung der Todesstrafe u.a. sollten uns sehr sehr vorsichtig sein lassen mit Lob“, findet einer seiner Follower. Ein anderer fragt: „Was haben Sie als AfDler dort zu suchen?“

Auch mit serbischen Politikern ist er im Kontakt. Am 3. April postet er: „Ich hatte das Glück den serbischen Präsidentschaftskandidaten Boško Obradović kennenzulernen.“ Dessen Dveripartei, eine rechtsnationalistische Kleinpartei, hat beispielsweise 2010 gegen eine Parlamentsresolution gestimmt, in der das Massaker von Srebrenica verurteilt wurde. Außerdem tut sie sich besonders  im Kampf gegen Rechte für Schwule und Lesben hervor. Aber Hoffmann findet: „Er (Obradović) und seine Dveri-Partei sind ein guter Partner in Serbien für die Alternative für Deutschland.“

Als Hoffmann versucht, die Lage im Nahen Osten und im syrischen Bürgerkrieg einzuschätzen, hat er Pech. Am 8. März postet der AfD-Mann: „Gute Nachrichten. Die USA zeigen Flagge im regierungsnahen Gebiet Syriens und sie zeigt der Türkei in Nord-Syrien die Grenzen auf. Durch Trump wird eine Zusammenarbeit mit Baschar Al Assad, dem Löwen von Damaskus, und mit Vladimir Putin Realität. Wenn man es genau nimmt, sind auch iranische Revolutionsgarden in Nord-Syrien im Einsatz.“

Für wen Hoffmann Sympathie hegt, unschwer zu erkennen. Der Post endet hymnisch: „Endlich ist Frieden nahe!“ Da hat sich Hoffmann wohl etwas vertan. Am 4. April lässt der „Löwe von Damaskus“ die Stadt Chan Schaichun mutmaßlich mit Giftgas bombardieren – und US-Präsident Trump am 7. April 2017 den Militärflugplatz asch-Schaʿirat mit Marschflugkörpern angreifen. Das muss unserem „Analystiker“ entgangen sein, Auf seiner Facebookseite jedenfalls kein Wort davon.

Vielleicht hat sich all dies ja auch in der AfD ein wenig herumgesprochen, und den Parteifreunden wurde bei der Vorstellung, AfD-Kandidat Hoffmann könnte tatsächlich im Bundestag landen, etwas mulmig. Platz 25 gab’s dann als Trostpflaster für den Flügelmann. Dass die AfD aber auf die Rechtsaußen-Leute keineswegs verzichten mag zeigt Platz vier, den Markus Frohnmaier belegt – einer der Begründer der AfD-Jugendorganisation. Er ist Vorsitzender, Hoffmann sein Stellvertreter. Frohnmaier traf sich im April 2017 mit dem Sprecher der „Identitären Bewegung“ Österreich, Martin Sellner. Und Frohnmaier ist der Sprecher der Spitzenkandidatin zur Bundestagswahl 2017 der AfD, Alice Weidel.

 

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4 Kommentare

  1. Es braucht nicht wirklich eine „linke Gesinnung“ um eine gesunde Distanz zu Leuten wie Hoffmann oder dessen im Artikel angeführten Freunde Frohnmaier, Bystron oder Mandic zu wahren. Die öffentlichen Absonderungen dieser Menschen sprechen für sich. Da mag man gar nicht wissen wie die sich ggf. hinter verschlossenen Türen äussern.
    Diese Typen zu bagatellisieren und mit dem üblichen „linksradikal“-Geschwätz zu „kontern“ ist armselig…

  2. Ach Himmelheber, gibts grade nichts abgrundtief Böses über Heckler&Koch, Junghans Microtec oder die zu wenigen Radwege zu schreiben?

    Netter Artikel, leider schmeckt man in jeder Zeile deine linke Gesinnung heraus. Schade, dass du sowas immer aus Hass schreibst und über deine linksradikalen Freunde nie irgendwelche Artikel zustande kommen.

    • was soll man denn schon von einem redaktionellen Kleingeist erwarten der scheinbar bereits dadurch eine Ganzkörperejakulation bekommt wenn er auf Hoffmanns Seite einen kleinen Schreibfehler entdeckt. Millionen Menschen passiert sowas mitunter, aber dem Schreiberling war es wichtig sich an dem Schreibfehler bei analy“s“tisch abzuarbeiten. Vorm restlichen linksgrünen Geschwurbel wollen wir gar nicht reden.

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