Amtseinsetzung von Katharina Hirt als Schulleiterin der Eschachschule Dunningen

Amtseinsetzung von Katharina Hirt als Schulleiterin der Eschachschule Dunningen

KREIS ROTTWEIL, 19. Oktober – Im Rahmen einer Feierstunde in der Aula der Eschachschule, welche vom Schulorchester unter der Leitung von Hermann Schneider musikalisch eröffnet und mitgestaltet wurde, war es dem Leitenden Schulamtsdirektor Günter Herz vom Staatlichen Schulamt Donaueschingen vorbehalten, Katharina Hirt in das Amt der Schulleiterin der Eschachschule Dunningen offiziell einzusetzen.

Mit dem Liedtitel „Wunder gibt es immer wieder“ von Katja Ebstein eröffnete Konrektor Wolfgang Marek seine Begrüßungsrede. Als Ort, an dem sich diese „Wunder“ in mehrerer Hinsicht in relativ kurzer Zeit ereignet haben, nannte er natürlich die Eschachschule Dunningen (ESD): Vor einem Jahr übernahm Mario Munding das Amt des Konrektors an der ESD, zum Schuljahresbeginn wurde die ESD zur Gemeinschaftsschule umgestaltet und der personelle Wechsel im Amt der Schulleitung von Bernhard Pfundstein zu Katharina Hirt ging ohne Probleme und somit reibungs- und nahtlos vonstatten.

Lang und hochkarätig war die Gästeliste. Angefangen bei Vertretern des Staatlichen Schulamts in Donaueschingen, Bürgermeister, Schulleiter, Lehrerkolleginnen und Kollegen der umliegenden Ortschaften und Schulen. Selbstverständlich zeigte auch Dunningen Präsenz. Bürgermeister Dr. Kröger sowie zahlreiche Gemeinde- und Ortschaftsräte, Bürgermeister a. D. Gerhard Winkler, die beiden Vorgänger im Amt des Schulleiters der ESD, Ehrenbürger Julius Wilbs und Bernhard Pfundstein wie auch Pfarrer Hermann Barth, um hier nur einige zu nennen. Schulamtsdirektor Herz bezeichnete diese Einsetzung als einen besonderen Tag für Katharina Hirt und ihn selbst. Der Weg als Schulrätin vom Schulamt in das Amt der Rektorin der ESD sei durchaus ungewöhnlich. Diese Amtseinführung sei die leichteste und zugleich schwerste für ihn. Zum einen wisse er um die hervorragenden beruflichen Qualifikationen von Katharina Hirt als Schulrätin, Lehrerin, Konrektorin und Schulleiterin.

Besonders an der Schule am Deutenberg in Schwenningen habe sie markante Spuren hinterlassen. „Es gab nichts, was Sie nicht machen konnte. Sie arbeitete konzentriert und zielgerichtet und lieferte stets positive Ergebnisse ab“. Herz weiter: „Sie fordert viel von den anderen, aber sie bringt auch viel“. Werte und Ziele werden immer wieder überprüft und neu gesetzt. Das Ziel sei schnell definiert und gesetzt, der Weg zum Ziel, die Aufbereitung und Gestaltung, jedoch sei das Entscheidende.

Andererseits verliere er im Schulamt mit ihr eine hoch geschätzte und fachlich kompetente Mitarbeiterin. Das neue Amt an der ESD bringe ein neues Profil mit sich. Katharina Hirt sei hierfür genau die richtige Person. Schon immer habe sie Herausforderungen nicht gescheut, sondern diese als neue Chancen und Möglichkeiten zur Gestaltung gesehen. Und es sei gerade die ESD, welche hierfür hervorragende Möglichkeiten biete. Hierfür wünschte er ihr viel Glück, Erfolg, aber auch Zufriedenheit in der neuen Rolle. „Die Unterstützung des Schulamts ist Ihnen sicher“, so seine abschließenden Worte.

Doch nicht nur gut gemeinte Worte gab es für den weiteren beruflichen Weg. Herz hatte auch einen Sack voll Nüsse dabei, den er Hirt überreichte. Diese gelte es – natürlich auch symbolisch gemeint – in ihrem neuen Arbeitsfeld zu knacken.

Bezüglich der Schulentwicklung nannte Herz den vorigen Rektor im Amt Bernhard Pfundstein sowie Bürgermeister a. D. Gerhard Winkler als treibende Kräfte. Sie hätten hierfür wichtige und tragfähige Grundlagen geschaffen. „Im Bereich des Staatlichen Schulamts Donaueschingen haben wir keine vergleichbare Schule, so wie die ESD als Gemeinschaftsschule (Verbundschule). Die ESD genieße hier eine gewisse Vorreiterstellung mit Vorzeigecharakter“, so Herz weiter. Eine Top-Schule sei die Eschachschule. Ein wichtiger Garant hierfür sei die Schulleitung als „stabilisierender“ Faktor. Herz nannte hier auch die nahtlosen Übergänge der vorigen Schulleiter der ESD Julius Wilbs und Bernhard Pfundstein. Das Staatliche Schulamt wie auch das Ministerium für Kultus und Sport hätten zu jeder Zeit hinter den Entscheidungen der ESD gestanden und diese mitgetragen. Im Folgenden griff der Schulamtsdirektor den Liedtitel „Wunder gibt es immer wieder“ auf und meinte schmunzelnd: „So arbeiten wir immer.“ Schule unterliege ständig Veränderungen. Mit diesen Worten begann Bürgermeister Dr. Kröger seine Ansprache. Kröger würdigte die Einrichtung der der Eschachschule Dunningen als Gemeinschaftsschule. Hiermit wurde auch ein wichtiger Standortfaktor im Wettbewerb zu anderen Gemeinden geschaffen. Seit jeher habe sich die Eschachschule den politischen wie auch gesellschaftlichen Herausforderungen gestellt. Nachfolgend skizzierte der Schultes die Entwicklung der Eschachschule bis hin zur heutigen Einrichtung als Gemeinschaftsschule im Schuljahr 2014/15. Die große Zahl der Anmeldungen zeuge von einer guten Akzeptanz der Gemeinschaftsschule. Schon die Grundschule biete hervorragende Rahmenbedingungen. Was Schule ausmache, sei nicht so sehr die Schulform und die räumliche Ausgestaltung, sondern die Menschen, die Schule erfahrbar machen und mit Leben füllen. Schulleitung und Lehrerkollegium auf der einen und Schülerinnen und Schüler auf der anderen Seite, in Ergänzung durch weiteres helfendes Personal tragen zum gemeinsamen Erfolg in der Schule bei, so Bürgermeister Dr. Kröger in seinen weiteren Ausführungen. Weitere Grußworte sprachen Markus Streule, Rektor der Grundschule in Seedorf, im Namen der Dunninger Schulen. Er wünschte der neuen Rektorin Gesundheit, um die zahlreichen bevorstehenden Aufgaben zu erfüllen. Am allerwichtigsten für ihn sei jedoch ein gutes Miteinander. Als Geschenk überreichte er ein Foto mit der gesamten Schülerschaft der Grundschule Seedorf.

Selbstverständlich reihte sich auch der Vorsitzende des Elternbeirats Ulrich Huss in den Reigen der Redner ein. Huss verwies in seiner kurz gehaltenen Rede auf die Kontinuität und Beständigkeit hin, die seit vielen Jahren an der ESD herrsche. Auch bei Industrie und Handwerk genieße die ESB einen guten Ruf. Der neuen Schulleiterin wünschte er ein glückliches Händchen, das manchmal aber auch durchaus resolut durchgreifen dürfe. Auch die drei Schülersprecher Caterina Wolf, Annika King und Max Ehrlich kamen zu Wort und meinten in Anlehnung an einen weiteren Liedtitel „Dieser Weg wird kein leichter sein.“ Aber: „Wir alle freuen uns auf eine gute Zusammenarbeit.“ Einen lustiges Rollenspiel – in Anlehnung an Goethes Ballade „Erlkönig“ – aus der Einarbeitungszeit Hirts gaben die Vertreter des Lehrerkollegiums zum Besten Die Akteure schlüpften dabei in die Rollen der beiden Konrektoren Wolfgang Marek und Mario Munding sowie Rektorin Katharina Hirt. Eine Lachkanonade war garantiert.

Die Reihe der Ansprachen schloss die neue Schulleiterin, Katharina Hirt, ab. Dankesworte richte sie anfangs an ihre Kollegen und Kolleginnen des Schulamts, Bürgermeister Dr. Kröger, die früheren Schulleiter Ehrenbürger Julius Wilbs und Bernhard Pfundstein, Bürgermeister a. D. Gerhard Winkler, Gemeinde- und Ortschaftsräte sowie zahlreiche weitere für das reibungslose Schulleben verantwortliche Personen bis hin zum Reinigungspersonal und nicht zu vergessen, die anwesenden Schüler.

Besonders Julius Wilbs und Bernhard Pfundstein hätten eine unglaubliche Arbeit geleistet, was die Förderung des Schulstandortes Dunningen betreffe. Worte des Dankes auch für ihren Ehemann. „Du hälst was aus, Hermann!“ und die beiden anwesenden Töchter. Hirt weiter: „Was wir heute feiern, hat nicht nur mit mir zu tun. Eine neue Schulleitung ist sicher ein neuer Schritt für die Eschachschule, aber eine neue Schulleitung, ein Schulleiter allein stemmt keine Schule.“ Es bedürfe die ganze Schulgemeinschaft mit Schulleiter, Lehrerkollegium, Schulsozialarbeiter, Betreuungskräfte, Eltern, Schülerinnen und Schüler und vor allem auch die Kommune als Schulträgerin und eine ganze Reihe von externen Partnern, um Kinder und Jugendliche zu erziehen.

Als Haupttriebfeder für ihre Entscheidung, sich für das Amt der Schulleiterstelle zu bewerben, nannte Hirt die Sekundarstufe I als ihren Fachbereich verbunden mit der Vernetzung von Schule mit Industrie und Handwerk im Staatlichen Schulamt Donaueschingen. Hier an der Eschachschule finde sie diese Bereiche am besten repräsentiert als Werkrealschule, Realschule und Gemeinschaftsschule. Als weiteren Grund führte sie die pädagogischen Gestaltungsmöglichkeiten an, welche Schulleiter in vielen Bereichen hätten. Die Eschachschule sei eine große angesehene Schule mit einem ausgearbeiteten Profil und daher eine reizvolle Aufgabe. Die genannten Schularten gelte es sorgsam zu bearbeiten und zu begleiten. Die neue Gemeinschaftsschule stelle die Lehrkräfte vor neue Herausforderungen. Gemeinschaftsschule sei kein Zauberwort. Qualität und Qualitätssicherung hätten oberste Priorität. „Wir alle wollen, dass unsere Kinder Erfolg haben. Schule aber sei als Teil der Gesellschaft ständig im Wandel“, so Hirt weiter.

Abschließend bedankte sich Hirt nochmals bei allen, die ihr beim Einstieg in die Arbeit an der Eschachschule tatkräftig geholfen und sie unterstützt hätten. Namentlich erwähnte sie Sekretärin Renate Flaig, die beiden Konrektoren Wolfgang Marek und Mario Munding, den Computer-Fachmann Markus Holl sowie Irene Wirnz.

Im Anschluss fand in der Aula ein Stehempfang mit Imbiss statt.

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Quelle: NRWZ.de – veröffentlicht am 19. Oktober 2014 von NRWZ-Redaktion. Erschienen unter https://www.nrwz.de/artikel/amtseinsetzung-von-katharina-hirt-als-schulleiterin-der-eschachschule-dunningen/56347