32 Meter tief, 230 Meter hoch, erbaut in 225 Tagen – und kein Arbeitsunfall. Der Aufzugs-Testturm auf dem Berner Feld hatte gestern Richtfest. Einer seiner beiden Architekten, Helmut Jahn, war voll des Lobes: „Hier entsteht so etwas wie ein Wunder.“

Ein Gläschen auf den Testturm: beim Richtspruch. Foto: Andreas Linsenmann
Ein Gläschen auf den Testturm: beim Richtspruch. Foto: Andreas Linsenmann
Hatte Richtfest: der Testturm für Hochgeschwindigkeitsaufzüge bei Rottweil. Foto: Andreas Linsenmann
Hatte Richtfest: der Testturm für Hochgeschwindigkeitsaufzüge bei Rottweil. Foto: Andreas Linsenmann
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Rottweil (wede,gg). Stolz verkündete Alexander Keller, Europachef vonThyssenKrupp Elevator, die Zahlen. Nicht zu vergessen: 24/7, nämlich durchgearbeitet haben die Handwerker an dem Turm, rund um die Uhr, auch an Ostern, 7200 Stunden.

Und schon jetzt, das stellten Keller und Oberbürgermeister Ralf Broß fest, gibt es einen regen Baustellen-Tourismus aufs Berner Feld. „Tradition trifft Innovation“, wie Broß sagte. Er erinnerte daran, dass die Erbauer von Hochturm und Schwarzem Tor ebenfalls innovativ gewesen seien. So kommt die Stadt der Türme mit diesem Turm im 21. Jahrhundert an.

Die Vergangenheit mit der Zukunft verbinden, was auch die Intention von Architekt Helmut Jahn, er hatte unter anderem das Sony Center in Berlin gebaut, war. „Wer Geschichte hat, kann nur Geschichte machen, wenn er etwas Neues macht“, sagte der 75-Jährige.

Turm-Architekt Helmut Jahn (links) bei seiner Ansprache. Foto: Andreas Linsenmann
Turm-Architekt Helmut Jahn (links) bei seiner Ansprache. Foto: Andreas Linsenmann