NRWZ.de, 22. Juli 2021, Autor/Quelle: Pressemitteilung (pm)

Aus zwei Orten wurde einer

Bundestagskandidatin Annette Reif in Tennenbronn / Pächter für Spielelandschaft fehlt noch immer

Bei einem Ortsspaziergang mit der stellvertretenden Ortsvorsteherin Monika Kaltenbacher, Sonja Rajsp vom Kreisvorstand der Grünen und Reinhard Günter von der Liste Bürger für Demokratie und Umwelt (BDU) und lernte Bundestagskandidatin Annette Reif jetzt Tennenbronn kennen. Über den Besuch berichtet die Partei in einer Pressmitteilung:

 

Hier ging es vom Rathaus zur alten Halle aus dem Jahr 1971, die demnächst abgerissen wird, da sich die Sanierung nicht lohnt. Dafür entsteht an der Schiltach eine neue Halle. Auf dem Gelände oben könnten Mehrfamilienhäuser entstehen, informierten die beiden Räte, das sei wünschenswert, denn solche fehlen im Ort.

Ort schrumpft

Dann ging es zur Schule, die inzwischen teilweise anderweitig genutzt wird, denn es gibt nur noch fünf Grundschulklassen. Überhaupt ist der Ort geschrumpft, hat in den letzten Jahren 500 Einwohner verloren und nun noch 3500 Bürger. Dem möchte man mit dem neuen Baugebiet Bergacker  entgegenwirken, wo demnächst 13 Einfamilien- und Doppelhäuser entstehen. Oben an der recht neuen Spiellandschaft mit Minigolf, Golf-Crocket und Fußball-Billard erfuhr die Kandidatin, dass es noch immer keinen Pächter für den Kiosk gibt, weswegen man die Schläger fürs Spiel wenigstens in den Sommerferien beim Rathaus ausleihen kann. „Das ist total nett gemacht“, freute sich Annette Reif. „Es wäre schade, wenn das verfallen würde.“

Am Friedhof vorbei ging es hinunter zur Schiltach, dabei erfuhr die Besucherin, dass es früher ein evangelisches und ein katholisches Tennenbronn gab, mit zwei Rathäusern und zwei Friedhöfen. Die wurden inzwischen zusammengelegt, vor zwölf Jahren schlossen sie sich zusammen, aber zwei Musikvereine gibt es heute noch. Schließlich besichtigte die Gruppe noch den heutigen Festplatz, wo demnächst die neue Halle entstehen wird.

 

Größter Arbeitgeber Tennenbronns ist die Firma Schneider Schreibgeräte, Monika Kaltenbacher zeigte sich stolz darauf, dass es im Ort zwei Metzger, zwei Bäcker und weiteren Einzelhandel gibt, zudem viel Gastronomie – die Infrastruktur stimmt. Was allerdings Sorgen bereitet ist, dass ein Allgemeinmediziner kürzlich in Ruhestand ging und bislang kein Nachfolger gefunden wurde.

Aus zwei Orten wurde einer