Ausstellung „Mein Kriegsende“ des Stadtarchivs Schramberg

Ausstellung „Mein Kriegsende“ des Stadtarchivs Schramberg

 Zum 70. Jahrestag des Endes des Zweiten Weltkrieges erinnert das Stadtarchiv Schramberg mit der Ausstellung „Mein Kriegsende – Zeitzeugen berichten“ an das Schicksalsjahr 1945. Am nächsten Samstag wird die Ausstellung im Stadtmuseum Schramberg eröffnet.

SCHRAMBERG (ck) – 70 Jahre nach dem Ende des Zweiten Weltkrieges haben auch in der Großen Kreisstadt Schramberg die letzten heute noch lebenden Zeitzeugen ein hohes Alter erreicht. Wer das Gespräch mit diesen Menschen sucht, stellt fest, wie stark das Schicksalsjahr 1945 ihr Leben geprägt hat. Dabei ist insbesondere das Kriegsende ein zeitlebens unvergessliches Erlebnis geblieben. Zum 70. Jahrestag des Kriegsendes hat das Stadtarchiv Schramberg die Ausstellung „Mein Kriegsende – Zeitzeugen berichten“ erarbeitet, die aus einem ganz persönlichen Blickwinkel vermittelt, welche Erinnerungen unter uns lebende Menschen an dieses weltgeschichtliche Ereignis haben.

Dazu wurden im letzten halben Jahr von Stadtarchivar Carsten Kohlmann jeweils zwölf heute in der Großen Kreisstadt Schramberg wohnhafte Frauen und Männer befragt. An der Befragung der Zeitzeugen und der Erarbeitung der Ausstellung wirkte Lena Spomer im Rahmen ihrer Berufsausbildung zur Fachangestellten für Medien- und Informationsdienste im Stadtarchiv Schramberg mit, die über dieses Projekt auch an der Hermann-Gundert-Schule in Calw referiert hat. Die Ausstellung findet in Kooperation mit dem Museums- und Geschichtsverein Schramberg statt, der sie in sein Jahresprogramm zum Themenschwerpunkt „70 Jahre Ende des Zweiten Weltkrieges“ integriert hat.

In der Ausstellung ist jeder Person ein Porträt mit einem Foto aus der damaligen und aus der heutigen Zeit gewidmet. In der Mischung aus Frauen und Männer sowie Soldaten und Zivilisten, die sich am Ende des Zweiten Weltkrieges an ganz unterschiedlichen Orten befanden, entsteht ein gleichermaßen anschauliches wie berührendes Mosaik der damaligen Zeit. Zu sehen sind Porträts von Karoline Bader, Pauline Bantle, Marianne Braun, Maria Casilda Müller, Franz Dilger, Ursula Grimm, Ilse Haas, Ernst Huber, Kurt Hafner, Karl Kühnle, Elisabeth Lindemann, Susanne Luschka, Erich Maier, Walter Mauch, Alfons Miller, German Moosmann, Maria Casilda Müller, Alfons Nagel, Benno Rapp, Priska Rieger, Marianne Schmittdiel, Werner Scholz, Liesel Steim, Eugen Storz und Hannelore Wenter.Schmittdiel 2 dkpm 120515

Zur Eröffnung der Ausstellung sprechen Oberbürgermeister Thomas Herzog, Kurt Hafner als Vertreter der Zeitzeugen und Martin Maurer vom Museums- und Geschichtsverein Schramberg.

Die Ausstellung wird am Samstag, den 16. Mai, um 18 Uhr im Stadtmuseum Schramberg eröffnet und ist dort bis zum 28. Juni zu sehen (Dienstag bis Samstag 14 bis 17 Uhr sowie Sonntag und Feiertag 11 bis 17 Uhr).

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Quelle: NRWZ.de – veröffentlicht am 12. Mai 2015 von NRWZ-Redaktion Schramberg. Erschienen unter https://www.nrwz.de/artikel/ausstellung-mein-kriegsende-des-stadtarchivs-schramberg/89001