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Rottweil
Freitag, 14. August 2020
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    Besenwirtschaften als Zeichen ganz besonderer Gastfreundschaft

    Narrentag 2017: In Rottweil sind die Vorbereitungen der Wirte auf Zeit jetzt schon angelaufen

    Wer einmal an einer Fasnet in Rottweil in einer der zahlreichen Besenwirtschaften gearbeitet hat, weiß, dass allein schon die Getränkebestellung eine logistische Herausforderung der besonderen Art darstellt: Nichts Schlimmeres als die Vorstellung, der Weißwein für das Lieblingsgetränk vieler Narren könnte ausgehen …

    Dass die Planungen vieler Besenwirte für den Narrentag, bei dem besonders viele Besucher in der Stadt sein werden, bereits jetzt schon in eine heiße Phase eingetreten sind, verwundert keinesfalls: Das Thema Gastfreundschaft steht bei ihnen schließlich ganz oben auf der Tagesordnung, heißt es in einem Vorbericht der Rottweiler Narrenzunft.

    „Wildfremde Menschen in das eigene Haus, in die eigenen Räume, die man zuvor liebevoll und oft mit viel Aufwand hergerichtet hat, hereinzulassen, ist genau das Besondere, was Rottweil an der Fasnet und auch jetzt am Narrentag auszeichnet“, betont Rainer Prinzing. Selbstverständlich sei dies aber auch von Seiten der Stadt nicht, erklärt er. So sei es ein Entgegenkommen der so genannten Obrigkeit, überhaupt Besenwirtschaften zu erlauben. „In benachbarten Städten genehmigen die das nicht“, so Prinzing. Sein „Schwarzes Lamm“ gibt es – einen Katzensprung vom ehemaligen Hotel Lamm entfernt – bereits seit 2010: „Ohne die rund 50 ehrenamtlichen Helfer, die jedes Jahr mit am Start sind, wäre das allerdings nicht möglich gewesen. Wir spenden den Gewinn stets für einen guten Zweck.“

    Wenn Prinzing hinter der langen, schwarz verkleideten Theke steht und zufrieden strahlt, dann weiß man auch, was die Faszination ausmacht, einen eigenen Besen zu betreiben: „Wir sind eben Tag und Nacht eine Anlaufstation für einen riesigen Freundeskreis, der wiederum gute Freunde mitbringt“, sagt Prinzing und grinst. Am Narrentag werde das nicht anders sein. Für seinen Besen hat er deshalb längst eigens Toiletten einbauen lassen. Mehr Gastfreundschaft geht kaum – auch sein selbst gebrautes Bier ist längst über die Stadtmauern hinaus bekannt geworden. Dass auch der ehemalige Lamm-Wirt Bertold Rapp am Fasnetsfreitag für die übrig gebliebenen Schmotzigengruppen sowie für andere Gäste Linsen und Spätzle koche, habe inzwischen Tradition. „Schließlich ist unser Name damals aus einer Schnapsidee heraus geboren worden“, erinnert sich Prinzing. „Wir wollten Bertolt einfach ein wenig foppen.“

    Wenn es um die Logistik geht, sind auch Jürgen Sigrist und sein Team von der Turngemeinde Rottweil-Altstadt jetzt schon gefragt: „Die Würstchenmengen haben wir jetzt schon bei regionalen Anbietern geordert.“ Auch wenn die TGA keinen klassischen Besen, sondern einen Stand vor der Volksbank betreibt, weiß Sigrist bereits heute, dass der Narrentag eine andere Hausnummer wird als eine reine Rottweiler Fasnet. „Große Menschenmengen erschüttern uns aber nicht“, betont Sigrist. „Wir wirten an jedem Spieltag und großen Personenandrang sind wir auch vom Public Viewing gewohnt.“ Wenn’s läuft, dann läuft’s, lautet deshalb auch sein Credo.

    Damit die TGA dennoch nicht ins Rotieren komme, habe man schon jetzt mehrere Schichten geplant, die zudem mit mehr Helfern besetzt seien als sonst. „Der Narrentag kann kommen, auch wenn wir den genauen Ablauft noch gar nicht kennen.“ Und damit das Wetter ihnen keinen Strich durch die Rechnung mache, habe man bereits bei der Stadt eines der Holzhäuschen reserviert: „Die diesjährige Fasnet war für uns mit dem Schmuddelwetter nicht so prickelnd“, gesteht er. „Jetzt würde es uns nur noch helfen, wenn wir das Häuschen danach auch noch stehen lassen dürfen bis zur eigentlichen Fasnet.“

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    An der eigentlichen Fasnet geht Rainer Thieringer hingegen lieber selbst narren, nur an den Narrentagen wird Thieringer gemeinsam mit sechs Freunden zum Besenwirt aus tiefster Überzeugung. Vor 24 Jahren waren die sieben Männer als Gauklergruppe „Schall und Rauch“ zum Narrentag nach Überlingen gelaufen, zehn Jahre später gab’s schließlich den ersten Besen „Zum Schalksnarr“ beim Narrentag in Rottweil, damals im ehemaligen Gasthaus „Zum Marder“. „Wir mussten den gesamten Raum tagelang erst einmal ausräumen, um ihn dann entsprechend dekorieren und ausstatten zu können“, erzählt Thieringer. Dass sich die Mühen gelohnt haben, zeigt die nun vierte Auflage „Zum Schalksnarr“ – auch wenn noch nicht ganz sicher ist, wo das Team dieses Mal seine Zelte aufschlagen wird. „Wir haben das Angebot, in die Tiefgarage des Rottweiler Rathauses zu gehen, sind aber auch noch an anderen Locations dran“, verrät Thieringer. Die Tiefgarage habe den Vorteil, dass man dort ein eigenes Schuttig-Zimmer einrichten könne, sei aber insgesamt nicht so heimelig. Raum-Angebote nehme das Team deshalb noch gerne entgegen, so Thieringer.

    Am eigentlichen Konzept werde hingegen nicht gerüttelt: Am Freitagabend starte man mit Live-Musik, am Samstag lege stets ein DJ auf und auch am Sonntag habe der „Schalksnarrr IV“ bis zum Schluss geöffnet. „Das ist jedes Mal ein riesiger Spaß und großer Erfolg“, betont Thieringer, nicht ohne zu erwähnen, dass dies nur mit der tatkräftigen Unterstützung von Familienmitgliedern und Freunden zu stemmen sei. Da es 2017 aber wieder einmal ein „Heimspiel“ werde, erhöhe das den Reiz allemal.

    Und schließlich habe man auch beim Getränke-Ordern längst dazu gelernt: „Als wir beim ersten Mal bei den Brauereien bestellt hatten, haben die uns schlicht ausgelacht und prophezeit, dass uns die Menge allerhöchstens ein paar Stunden reichen würde“, erinnert sich Thieringer und lacht. „Wir wurden aber noch am selben Abend nachbeliefert.“

    Mit den ersten Vorbereitungen für den kommenden Narrentag haben Thieringer und seine ehemalige Gauklertruppe bereits im Herbst 2015 begonnen. „Es steckt eben mehr Arbeit dahinter, als man das von außen betrachtet sehen kann.“ Eine besondere Motivation haben sich die sieben Männer deshalb selbst ausgedacht: „Es wird einen Männerausflug geben, mit einem Hausboot in Irland.“

    Der Löwenanteil des Gewinns werde allerdings ebenfalls für gemeinnützige Zwecke gespendet.

     

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