Die Folgen der Corona-Pandemie machen es derzeit vielen Betrieben schwerer, junge Menschen auszubilden. Daher hat die Bundesregierung das Bundesprogramm „Ausbildungsplätze sichern“ beschlossen. Ausbildungsprämien sollen Betrieben helfen, die Auswirkungen der Corona Krise auf dem Ausbildungsmarkt besser zu bewältigen. Die Prämien sind an bestimmte Voraussetzungen gebunden, wie die Agentur für Arbeit mitteilt:

Gefördert werden kleine und mittelständische Unternehmen, die – obwohl von der Corona Krise stark getroffen – ihr Ausbildungsniveau halten beziehungsweise erhöhen und Ausbildungsverhältnisse zwischen dem 1. August 2020 und dem 15. Februar 2021 beginnen. Der Zeitpunkt des Vertragsabschlusses ist dabei nicht relevant. Dies gilt auch für Ausbildungsverträge, die bereits im letzten Jahr abgeschlossen wurden. Entscheidend ist ausschließlich der Beginn der Berufsausbildung. Die Prämie erhalten Betriebe, sobald die Probezeit erfolgreich abgeschlossen ist.

Unter folgendem Link können sich Unternehmen über die Voraussetzungen und die Beantragung der Förderung informieren: www.arbeitsagentur.de/unternehmen/finanziell/bundesprogramm-ausbildungsplaetze-sichern

Hier finden Interessierte nicht nur Informationen zum Programm, sondern auch alle Antragsformulare, Vordrucke und Ausfüllhilfen für die Anträge.

Der Arbeitgeber-Service der Agentur für Arbeit unterstützt bei Fragen zu den unterschiedlichen Fördermöglichkeiten und ist telefonisch unter 0800 4 555520 (gebührenfrei) erreichbar.