CDU-Stadtratsfraktion plädiert für ehrenamtliche Arbeit von Geflüchteten

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In einem Antrag schlägt die CDU-Fraktion im Rottweiler Gemeinderat vor, dass die städtische Fachstelle Integration mit der Organisation von ehrenamtlicher Arbeit für Geflüchtete beauftragt wird.

Zur Begründung wird darauf hingewiesen, dass ehrenamtliche Arbeit in diesem Bereich zulässig sei und auch im Interesse der Betroffenen liegen dürfte, da sie sich durch soziale Arbeit in die Gesellschaft einbringen und einer sinnvollen, produktiven Beschäftigung nachgehen könnten.

Mit der Übertragung der Aufgabe an die städtische Fachstelle Integration soll die Schaffung von Strukturen erreicht werden. „Darüber hinaus fördert ehrenamtliche Arbeit von Flüchtlingen deren Akzeptanz in der Bevölkerung“, betonen Rasmus Reinhardt und Ewald Grimm im Namen der Gesamtfraktion.

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4 Kommentare

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Hans sauer
4 Monate her

Nun denn – Ehrenamt klingt toll meine Damen und Herren. Dann nennen sie doch mal Beispiele, wo dies geschehen soll und wie. Feuerwehr? Rettungsdienst? Sportvereine? Welche Aufgaben sollen dort übernommen werden? Und mit welchen Kenntnissen. Sprache? Sicher kann jeder Deutsch, der zu uns kommt. Lesen, schreiben, rechnen – alles perfekt. Nehmen sie mal ihre parteipolitische Brille ab und gehen raus ins wirkliche Leben. Teile der Realität könnten sie verunsichern.

Stefan Weidle
4 Monate her

So, jetzt sind die neuen „Mit den Flüchtlings-Sprüchen jagen wir der AfD konservative Stimmen ab“ Textbausteine aus der Bundesfraktion, endlich auch in der Provinz angekommen und können mehr oder weniger „genial“ genutzt werden. Natürlich haben die Herren Reinhardt und Grimm vollkommen recht, wer sich ehrenamtlich selbstlos für eine Gesellschaft einsetzt, dem werden Anerkennung und die Herzen der Gastgeber zufliegen und die eigene Integration deutlich forciert. Soweit, so gut, so zynisch. Haben wir es hier nicht gerade mit der Truppe zu tun, die vor Jahren noch tönte, dass Deutschland kein Einwanderungsland sei? Nicht weil es nicht doch eines gewesen wäre, aber mit der Zote eben kein Geld und Hirn für die Zukunft investiert werden musste? 2015 wurde man dann plötzlich kurz christlich, aber auch nur bis es etwas kostete, die ganzen Ehrenamtlichen, welche „Wir schaffen das“ stemmten, lies man im Regen stehen. Und heute, wo dem Christengott sei Dank, gerade zufällig mal Andere schuld sind, Ja, da kann man mit wohlfeilem „wir fordern“ Sprech, so richtig darüber hinwegtäuschen, dass man selbst für die heute fehlenden Lehrer, Sozialarbeiter, Ärzte und helfenden Hände, maßgeblich mitverantwortlich ist. Seit den ersten Gastarbeitern, ist Deutschland ein Einwanderungsland, Niemand kann etwas dafür, dass die CDU das in 60 Jahren immer noch nicht kapiert hat, außer Diejenigen, die die Selbstbelügungssuppe zur Kühlung des konservativen Wertebewahrermütchens, schon wieder auslöffeln dürfen. Im übrigen meistens wieder Ehrenamtliche, meine meinungsstarken Herren! Aber was soll’s, beim Volke verfängt es, weil es so herrlich einfach und selbstverständlich ist und keiner vorab überlegt, wer die ganzen Leute sind und bezahlt, die die ganzen Lebensmittelgutscheine amtlich streng zuteilen, oder gar die amtlich geprüft überwachte ehrenamtliche Einsatztätigkeit des Schutzuchenden überwachen und streng sanktionieren, wenn er frech wird.

Johannes Kraut
4 Monate her

Glaubt ihr wirklich, dass die Flüchtlinge, die hier im SUV auftauchen und auf dem Gehweg parken ein Interesse an sozialer Arbeit haben ? Oder sind nur diejenigen im Fokus, die sich offensichtlich Deutschland ausgesucht haben, um in den Genuss von großzügigen Sach- Geld- oder sonstigen Leistungen zu gelangen ?

Florian II
4 Monate her

Na dann träumt weiter von Akzeptanz und so ….

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