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Schuler Präzisionstechnik – Tag der Ausbildung am Freitag, 10. Juli 2020 und am Samstag, 11. Juli 2020

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Lieber zum Sachverständigen gehen als vor Gericht ziehen

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Rottweil
Samstag, 4. Juli 2020
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    Christos „Floating Piers“: Eindrücke einer Schrambergerin

    Bärbel von Zeppelins Gedanken zu ihrer Reise an den Lago d’Iseo

    SCHRAMBERG (bvz) – Die Schrambergerin Bärbel von Zeppelin ist seit vielen Jahren eine große Freundin der Arbeiten von Christo. Sie steht mit dem Künstler seit Jahren in Kontakt und wurde auch in diesem Jahr von ihm vorab eingeladen, sich die „Floating Piers“ auf dem Iseo-See anzuschauen. Für die NRWZ hat von Zeppelin ihre Eindrücke zusammengefasst, die wir gerne zusammen mit ihren Fotos veröffentlichen.

    „Ich war so froh, dass ich die Tage zuvor schon in aller Ruhe Gelegenheit hatte, die Orte des Geschehens zu erforschen, Positionen weit oben am Berg zu finden, von denen man einen guten Überblick hatte über die Piers vom Festland beziehungsweise der Isola Monte und hinüber zur kleinen Insel San Paolo. Das hat mich mein damaliger Besuch im Central Park bei „The Gates“ gelehrt.

    Noch konnte man sich gemütlich in eines der einheimischen Lokale setzen, bummelnd auf den mit weißem Filz belegten Uferwegen in Sulzano, der Monte Isola (von Peschiera M. bis Sensole) entlang gehen – wenn auch noch nicht übers Wasser! Es war ganz herrlich. Bin übrigens von meinem Wohnort, etwa zwölf Kilometer entfernt – fast immer mit dem Zug gefahren, denn die Parkmöglichkeiten in den Orten am See sind schnell erschöpft.

    Persönlich habe ich Christo nicht getroffen, ihn aber mehrmals auch vor der Eröffnung auf einem der Piers gesehen, immer umgeben von einem Tross von Journalisten und Persönlichkeiten, meist solche aus Italien, die das Projekt mittrugen.

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    Wolfi Volz, dem autorisierten Fotografen und „rechte Hand“ von Christo bin ich per Zufall an einem der Wege entlang der Monte Isola begegnet (in Begleitung seiner schwedischen Frau/Lebensgefährtin). Er war auf Fotopirsch. Da ich gerade bei einem kleinen Unfall meine Video-Kamera beschädigt hatte, gab er mir Tipps, was ich tun könnte. Später sah ich ihn von Ferne vor dem Gebäude auf der kleinen Insel San Paolo auf Motivsuche hin- und hergehen. Mit meinen neuen Fotoapparat konnte ich ihn auch über einen Kilometer entfernt gut erkennen.

    Anders als bei sonstigen Eröffnungen fand diese nicht in einem Raum statt, sondern natürlich am Ort des Projekts. Es gab nicht mal einen festen Termin, da die Öffnung der Piers ja auch vom Wetter abhängig war. Am Freitag kursierten mehrere Möglichkeiten, schließlich war es Samstagmorgen, hätte auch Sonntag werden können. Klar, bei Gewitter und Sturm hätte man Publikum nicht losgehen lassen können.

    Ein gewisses Gedränge erlebte ich am Samstagmorgen in der Frühe, etwa 7 Uhr. Viele Menschen standen wohl schon seit Stunden auf dem zentralen Platz in Sulzano, um auf den „Startschuss“ zu warten. Um 7.40 Uhr kam die Menge in Bewegung.

    Ganz klar, das Gehen über die „passarelle“ vermittelt schon ein ganz besonderes Gefühl, insbesondere wenn Boote vorbei fahren (auch Rettungsboote immer im Einsatz für alle Fälle!) geht eine deutlich wahrnehmbare wellenartige Bewegung unter einem durch, es schwappt mal das Wasser über den Rand. Dieser Eröffnungstag war vom Wetter begünstigt und die unendlich vielen Besucher machten es sich bald auf dem breiten Pier bequem, machten Picknick, hielten Siesta wie an einem Strand.

    Auf meinem Rückweg von der Isola San Paolo hörte ich plötzlich Klatschen und laute Rufe. Als ich mich umdrehte, sah ich das Sonderschiff von Christo, auf dem es ein zweites „Stockwerk“ gibt. Dort oben stand Christo mit einigen Reportern. Die Personen auf den Piers, die an dem Punkt gerade ein Dreieck bilden, applaudierten und bejubelten ihn. Ich glaube in dem Moment hat sogar Christo die Ovationen genossen. Es wurde ihm von der Menge damit bestätigt, dass er etwas Großartiges geschaffen hat.

    Die Menschenmassen, die am Sonntag unterwegs waren, bedeuteten warten, warten, warten: An den Haltestationen der Shuttle-Busse, die die Besucher nach Sulzano brachten, am Zugang zur Pier in Sulzano. Da stauten sich durchgehend mehrere hundert, ich würde sagen bis zu tausend Personen auf und wurden in Schlangenlinien nach und nach Richtung Zugang am Ufer geschleust.

    Das Wetter war an diesem Tag sehr wechselhaft, es regnete zum Teil auch heftig. Noch einmal wollte ich auf den passarelle (insgesamt etwa drei Kilometer) entlang gehen und noch ein paar Fotos machen. Auf dem Rück weg fielen mir dann auch gewisse negative Begleiterscheinungen auf: Die wirklich reichlich aufgestellten Müllcontainer quollen schon über. Vor allem Plastikflaschen, – becher, die sich ja nicht so ohne weiteres zusammendrücken lassen, lagen außerhalb. Da dachte ich mir: Ds braucht nur ein Windstoß zu kommen, dann liegt das alles im See!

    An den folgenden Tagen mussten die Piers nachts geschlossen werden, damit Abfälle und gewisse Schäden an den Piers beseitigt werden konnten. Vereinzelt tauchten irgendwelche Chaoten auf, die Ärger bei den Veranstaltern und den Besucher verursachten – das entnahm ich Presseberichten und Videos.
    Am Ende werden die positiven Erinnerungen bleiben: Insbesondere das Gehen über das Wasser, den See, ob mit Schuhen oder barfuß, hinterlassen einen bleibenden Eindruck.

    Insgesamt war es sehr vorteilhaft für mich, die einheimischen Leute zu verstehen und mit ihnen sprechen zu können: egal ob die Eigentümer meines Appartements, die Personen im Zug, im Bus und in den Warteschlangen.“

     

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