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Dieter Meier in Rottweil: Er will wieder kommen

(nrwz). Dieter Meier war da. Der Yello-Musiker, Konzeptkünstler, Individual-Anarchist, wie er sich selbst nennt, der Unternehmer in Sachen Bio und Rotwein, bewirtete auf Einladung der Bacchus Vinothek einen erlesenen Kreis von Gästen im Badhaus im Neckartal. Dazu brachte er seinen Spitzenkoch Gonzalo Bazterrica aus Buenos Aires mit, der sich um die Bio-Steaks und das Menü kümmerte, während der Meister sprach oder zu Tisch saß. Dem Vernehmen nach gefiel es Meier hier. So sehr, dass er sich spontan entschlossen hat, wieder zu kommen. Diesmal sogar mit Band.

Seit mehreren Jahren führen wir seine Weine ‚Puro‘ mit viel Erfolg‘, sagt Michael Grimm, der Inhaber der Bacchus Vinothek in Rottweil. ‚Aber ich wollte Dieter Meier kennen lernen‘, erzählt Grimm weiter, ‚und versuche seit langem, ihn für ein ‚wine&dine‘ zu gewinnen. Aber bei dem Terminkalender …?‘

Jetzt hat es geklappt. Ein Montagabend, ein ganz anständiger Spätherbsttag. In der schönen Atmosphäre des Badhauses begrüßte Grimm seinen Stargast vor 44 Gästen in der für genau so viele ausgelegten und damit bald ausverkauften Runde. Inklusive NRWZ-Fotograf.

Endlich, aus Sicht Grimms: Dieter kam. Aber er kam nicht allein. ‚Die Weine hatten wir schon. Doch ich wollte auch seine Steaks‘, so der Rottweiler Weinhändler und -kenner. Zehn Kilo feinstes argentinisches Bio-Rinderfilet waren schon ein paar Tage zuvor angekommen, perfekt gereift.

Meiers Koch aus seinem Restaurant in Buenos Aires, Gonzalo Bazterrica, kam schon am Sonntag nach Rottweil, um Vorbereitungen für das geplante Fünf-Gänge-Menü zu treffen. Der eigentliche Herr der Badhaus-Küche, Altfried Weber, ließ sich in diesem Falle bereitwillig zum Souschef ‚degradieren.‘ ‚Wann hat man schon einmal Gelegenheit, von einem in Argentinien, Frankreich und New York ausgebildeten Spitzenkoch zu lernen. Gonzalo vereint in seiner Küche argentinische, indianische und französische Elemente‘, berichtet Grimm.

Marcello Pelleriti, Oenologe und Weinmacher und Kellermeister von Dieter Meier, kam aus Bordeaux, wo er zwei der bedeutendsten Chateaux in Pomerol betreut. Meier selbst kam aus der Schweiz. Treffpunkt Badhaus Rottweil.

44 Gäste ließen sich bei Shrimp and Scallop Ceviche, Seard Blood Sausage, Smoked Paprika Noquis with Sweatbread (Kalbsbries), Filet with Cauliflower purée (Blumenkohlpüree) and Chimichurri Sauce und Chocolate Cake verwöhnen.

Sieben Weine stellten Meier und Marcello vor. Weine, welche überwiegend aus der Rebsorte Malbec erzeugt werden. ‚Diese früher auch in Bordeaux weit verbreitete Rebsorte ist aus den französischen Weinbergen beinahe komplett verschwunden. Lediglich im Cahors fristet sie ein Nischendasein. Aber in Argentinien hat sie seit mehr als 100 Jahren eine perfekte Heimat gefunden. Die Cuvées von ‚Puro*‘ werden mit Cabernet und/oder Merlot und Petit Verdot abgerundet‘, weiß Grimm zu berichten.

Christina Jänichen und Altfrid Weber hatten für Dieter Meier aber auch eine Überraschung parat. Mit drei argentinischen Liedern und dem Song aus dem Musical Evita ‚Don’t cry for me Argentina‘ wurde der Abend auch künstlerisch zu einem Genuss.

‚Ich saß dem argentinischen Oenologen Marcello gegenüber. Seine Lippen bebten bei den Klängen aus seiner Heimat. Er spielt leidenschaftlich Gitarre und war kurz vor dem Sprung auf die Bühne. Nächstes Mal wird er das tun‘, erinnert sich Weinkenner Grimm lächelnd.

Dieter Meier war am Montag zum ersten Mal in Rottweil. Grimm: ‚Er hat nur gesehen, was man auf einer Fahrt durch unsere Stadt sehen kann. Er versprach, wieder zu kommen. Mit Begleitung und Instrumenten.‘

Übrigens: Hinter diesem so bürgerlichen Namen, Dieter Meier – es ist der Name im Ausweis – verbirgt sich ein Allroundkünstler, Musiker (Popduo Yello, Out of Chaos), Bio-Fleischerzeuger, Restaurantbesitzer und Winzer. Meier begann seine unkonventionelle Karriere als professioneller Pokerspieler und Golfer, bevor er als Konzeptionskünstler, Literat und Musiker von sich reden machte. Ausstellungen und Konzerte in Europa und den USA halten Dieter Meier jung und unter Strom.

Heute macht er Musik und Filme. Vor allem aber erzeugt er Wein und züchtet Rinder in Argentinien. Alles Bio. Ein Teil des Fleisches wird in seinen Restaurants in Zürich und Frankfurt und Bueno Aires verarbeitet.

‚Im Sommer erhielt ich eine E-Mail, dass Dieter Meier in seinem Steakhaus in Frankfurt ein wine&dine organisieren würde. Dorthin könnte ich doch meine Kunden einladen – wurde mir vom Agenten gesagt‘, so Grimm. ‚Frankfurt?‘, habe er sich dann gefragt. Meier sei doch aus Zürich. Rottweil liege auf dem Weg (‚Rottweil liegt immer auf dem Weg‘, so Grimm, auch etwa, wenn Weinkenner aus der Ferne ein paar Kisten besonderen Weines besorgen möchte. Etwa aus Litauen kommend, es ging um ‚zig Kisten von diesem leckeren Brangelina-Wein, aber das nur am Rande). Grimm dachte sich: ‚Warum nicht einen Tag vor Frankfurt einen Abend in Rottweil organisieren? Dieter Meier sagte spontan zu.‘

Grimm dachte weiter nach. Und kam drauf: ‚Ein Künstler, der Wein macht und Begeisterung für Küche hat, muss in eine Künstler-Küche. Und die bieten Jänichen und Weber in ihrem Badhaus.‘

Dass Meier wieder kommen möchte, lässt Grimm zufrieden lächeln: ‚Freue mich heute schon.‘

 

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