Fronleichnamskonzert der Stadtmusik zieht immer

Fronleichnamskonzert der Stadtmusik zieht immer

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Schatten…

Ein anspruchsvolles Konzertprogramm boten das Jugendblasorchester (JBO) und die Stadtmusik Schramberg ihrem Publikum am Fronleichnamsnachmittag. Die beiden Orchester musizierten wie schon seit etlichen Jahren wieder im Park der Zeiten – und lockten trotz hochsommerlicher Temperaturen sehr viele Zuhörer zur Konzertmuschel – unter ihnen auch den Präsidenten der Stadtmusik Herbert O. Zinell und seine Frau Ruth.

SCHRAMBERG (him) – Zum Auftakt musizierte der Nachwuchs, verstärkt von Mitgliedern des Hauptorchesters, denn die Ferienzeit, so der Vorsitzende der Stadtmusik Peter Flaig, habe doch einige Lücken im Orchester hinterlassen.

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Das JBO mit Verstärkung

Mit „Concerto d’Amore“ von Peter de Haan, der Elemente der Musik aus der Barockzeit mit Jazz und Pop verknüpfte, startete das JBO unter der Leitung von Andreas Hirt. Es folgte ein anspruchsvolles Stück „Imagasy“ von Thiemo Kraas und ein Titel von Steven Reineke „Fate oft he Gods“, das sich mit der Götterdämmerung befasst. Ohne Zugabe ließ das Publikum die jungen Musiker nicht von der Bühne.

Das Hauptorchester unter der Leitung von Meinrad Löffler spielte zum Auftakt „Majestic Prelude“, ein Stück, das auf der Melodie eines Psalms basiert, wie Peter Flaig als Moderator erläuterte.„In 80 Tagen um die Welt“ ging es anschließend musikalisch, und die Zuhörer konnten unter anderem London, Paris, orientalische Karawanen, afrikanische Elefanten, ostasiatisches Flair und New York heraushören.

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Hoch konzentriert: Tanja Witkowski bei Ihrem Solo

Nach einem Medley aus dem Musical „Sissi“ kam für die Ehrenvorsitzende Tanja Witkowski die große Stunde. Wie von ihrem Nachfolger erzählt, wollte Dirigent Löffler, dass „unsere Tanja nicht in ein allzu großes Loch fällt“, nachdem sie ihr Amt als Vorsitzende abgegeben hatte, und ließ sie das Euphonium-Solo in „Face down“ einstudieren. Das gelang ihr hervorragend, und so wurde sie mit Küsschen und Blumen entlohnt.

Gemeinsam mit Co-Moderator Dominik Dieterle kündigte Flaig dann ein „Udo-Jürgens-Medley“ an, in dem einzelne Melodien der großen Erfolge des Sängers immer wieder aufschienen. Ein Paso doble beendete das Programm. Mit einer wunderbar leichten Jazzversion der „Alten Kameraden“ als Zugabe verabschiedeten die Musiker ihr Publikum in einen warmen Frühsommerabend.

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Quelle: NRWZ.de – veröffentlicht am 4. Juni 2015 von NRWZ-Redaktion Schramberg. Erschienen unter https://www.nrwz.de/artikel/fronleichnamskonzert-der-stadtmusik-zieht-immer/90417