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Rottweil
Freitag, 14. August 2020
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    Auto prallt in Felsbrocken, Fahrer stirbt – Horror-Unfall auf der A 81

    Ein schrecklicher Unfall hat sich am Samstagabend auf der A 81 Singen-Stuttgart zwischen Tuningen und Villingen-Schwenningen ereignet. Dort hat sich ein Feldbrocken gelöst, der dann auf die Fahrbahn gerollt ist. Ein Porsche prallte hinein, der Fahrer starb. Wie die Polizei meldet, konnte der Mann bis zum Sonntagmorgen noch nicht identifiziert werden. Hinweis: Hier äußert sich das Regierungspräsidium zur Ursache.

    Dieser Fels hatte sich gelöst. Ein Wagen prallte ungebremst hinein. Foto: Wilhelm Bartler

    Update:

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    Die Sperrung ist aufgehoben, der Streckenabschnitt in beiden Richtungen wieder befahrbar.

    Update:

    Aktuell ist die A 81 zwischen Villingen-Schwenningen und Tuningen voll gesperrt. Der Verkehr in Richtung Singen sucht sich einen Weg über die Gemeinden am Rande der Autobahn. Der Zeitverlust ist eher gering. Der Verkehr in Richtung Stuttgart staut sich auf mehreren Kilometern vor der Ausfahrt Tuningen. Die weiter südlich liegende Ausfahrt Bad Dürrheim scheint dagegen frei zu sein.

    Update:

    Die Sicherungsarbeiten am Hang entlang der Autobahn 81 laufen. Ein weiterer Felsbrocken ist kontrolliert abgegangen, heißt es von der Unfallstelle. Die Sperrung der Fahrbahn in Richtung Stuttgart ist noch nicht aufgehoben worden. Die Arbeiten sollen bis zum späten Nachmittag andauern.

    Update – die Polizei berichtet wie folgt:

    Auf der Autobahn 81 zwischen den Anschlussstellen Tuningen und Villingen-Schwenningen ist am Samstagabend gegen 20.30 Uhr ein Autofahrer tödlich verunglückt, weil er mit einem Fels auf der Fahrbahn zusammenstieß. Dieser etwa drei Tonnen schwere Fels hatte sich kurz zuvor von einem Hang unweit der Autobahn gelöst.

    Der massive Steinquader stürzte den Hang hinab und kam auf der Fahrbahn zum Liegen. Der Fahrer eines Porsches war in Richtung Stuttgart unterwegs und konnte dem Hindernis nicht mehr ausweichen.

    Kurz nach dem Parkplatz Weigenbach-Ost prallte er mit hoher Fahrgeschwindigkeit gegen den Felsbrocken. Der bislang noch nicht identifizierte Fahrer erlitt durch die Kollision tödliche Verletzungen.

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    Der Wagen fing Feuer. Er brannte vollständig aus und musste durch die Feuerwehr gelöscht werden. Der Felsbrocken wurde zwischenzeitlich von der Autobahnmeisterei von der Fahrbahn entfernt. Ein geologischer Sachverständiger überprüft im Laufe des Sonntags die Stabilität des Felshanges.

    Der Autobahnabschnitt bleibt aus diesem Grund bis auf weiteres gesperrt. Eine örtliche Umleitung ist eingerichtet.

    Unser ursprünglicher Bericht

    „SchwarzwaldTV“ berichtete zuerst über den Unfall. Demzufolge hatte sich der etwa einen Kubikmeter große Fels an einem Abhang gelöst. Er soll dann auf die Fahrbahn gerollt sein.

    Ein Autofahrer ist dann mit seinem Wagen ungebremst hinein geprallt. Die Einsatzkräfte vor Ort hätten keine Bremsspuren festgestellt. Der Wagen habe dann Feuer gefangen, der Fahrer verbrannte darin. Er konnte sich nicht mehr aus dem verunglückten Wagen befreien.

    Der Unfall geschah gegen 20.30 Uhr. Der Streckenabschnitt ist gesperrt worden. Es bildete sich ein kilometerlanger Stau. Die Feuerwehren Geisingen und Trossingen sind an die Unfallstelle gerufen worden.

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    Ein weiterer Wagen brannte zuvor schon auf der A 81 nahe Rottweil auf dem Standstreifen aus. Dort war die Feuerwehr Trossingen gerade im Einsatz, als sie von den Kameraden aus Geisingen nach Tuningen gerufen wurde.

    Die Strecke Richtung Stuttgart soll wenigstens bis zwölf Uhr am heutigen Sonntag gesperrt bleiben. Experten müssten den Abgang untersuchen, an dem der Fels sich gelöst hatte, heißt es. Die Umleitung erfolgt über die U 29.

     

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