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Donnerstag, 2. Juli 2020
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    Münsterchor erforscht Judentum im mittelalterlichen Speyer

    ROTTWEIL, 13. Oktober (pm) – Der Jahresausflug des Münsterchores Rottweil führte dieses Jahr an den Rhein nach Speyer. Passend zum Semesterthema der Volkshochschule, „Judentum“, tauchte der Münsterchor ganz in die mittelalterliche Zeit in Speyer ein.

    Speyer beherbergte im Mittelalter eine der bedeutendsten jüdischen Gemeinden nördlich der Alpen. Deshalb können Juden in Israel noch heute SchPIRA einordnen. Speyer heißt nach der hebräischen Umschrift SchPIRA. Mehr als 400 Jahre lang bestand die jüdische Gemeinde. Im 11. Jahrhundert kamen Juden aus Italien und Frankreich als Fernkaufleute und Bankiers in die Stadt.

    Der Speyrer Bischof nahm 1084 jüdische Flüchtlinge aus Mainz auf. Bis ins 13. Jahrhundert kamen Gelehrte aus der ganzen Welt an den Rhein. Die Stadt, die Kirche und die Herrscher benötigten die Juden für ihren florierenden Handel. Im jüdischen Museum wird diese Zeit lebendig. Die Synagoge bildete den Mittelpunkt des jüdischen Gemeindelebens. Christliche Handwerker bauten um 1100 die romanischen Räume der Männersynagoge und des Frauenbethauses

    Jüdische Grabsteine erlauben Einblicke in persönliche Lebenswege. Vor allem das jüdische Ritualbad, hebräisch Mikwe, ist ein bedeutendes Kulturdenkmal des jüdischen Ritus. Um 1120 errichtet, gilt es als das älteste seiner Art nördlich der Alpen. In die Mikwe ging man um sich nach Zeiten der Unreinheit durch „lebendiges und belebtes“ Wasser rein zu waschen. Nach immer wiederkehrenden Judenpogromen und durch antijüdische Stimmungen endete das Gemeindeleben um 1500.

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    Die Spuren des romanischen Baustils führten den Münsterchor anschließend von den jüdischen Gebäuden zum Dom. Als die kunsthistorisch größte romanische Kirche der Welt beeindruckt das Bauwerk. Durch Vorhalle und Portal schreitet man von Westen gen Osten dem Licht der Erlösung entgegen. Durch das Mittelschiff mit den 12 Pfeilern und sechs Gewölbekuppen führt der Weg zur Vierung. Im Kirchenschiff weist die überdimensionale Nachbildung der Grabkrone Kaiser Konrad II. auf die Krypta und die Kaisergräber hin.

    Zunächst leitet aber eine majestätische Treppe hinauf zum Königschor. Eine große Marienfigur empfängt den Besucher am reich gegliederten Chor. Die Apsis bildet den östlichen Abschluss des Domes. Zurück zum romanischen Fundament führt der Weg in die Krypta. Diese ist durch den Rhythmus der rot-weißen Steine geprägt. Von der Krypta aus kann man die Gräber der Kaiser und Könige aus dem Geschlecht der Salier und Staufer besuchen. Sie erinnern an die Herrscher und ihre Machtausübung.

    Die Kathedrale war bereits während der Bauzeit von 1030-1124 als Grablege der Herrscher gedacht. Bei so viel beeindruckender und tiefgehender Kultur kam allerdings das gesellige Zusammensein nicht zu kurz. Alle Chormitglieder konnten bei herrlichem Herbstwetter die Stadt und die kulinarischen Köstlichkeiten der Pfalz genießen. Ein gelungener Tag klang aus.

     

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