NRWZ.de, 22. Oktober 2020, Autor/Quelle: Pressemitteilung (pm)

Nachhaltigkeit als Querschnittsaufgabe

Grüne Kandidatinnen Sonja Rajsp und Annette Reif zu Besuch bei Schrambergs Oberbürgermeisterin Dorothee Eisenlohr

Am vergangenen Freitag hatten zwei politische Kandidatinnen die Möglichkeit des Austauschs mit der Schramberger Oberbürgermeisterin Dorothee Eisenlohr. Sonja Rajsp, Kandidatin für die Landtagswahl und Annette Reif, Kandidatin für die Bundestagswahl (beide Bündnis 90 /Die Grünen) waren in Schramberg im Rathaus zu Gast. Darüber berichten die Grünen in einer Pressemitteilung:

Oberbürgermeisterin Dorothee Eisenlohr erläuterte Schrambergs aktuelle Themen von der Baustelle am Paradiesplatz über den Schulcampus bis zur Planung des Gewerbegebiets Schießacker. Das Thema Nachhaltigkeit sei ihr sehr wichtig, betonte Eisenlohr. Es sei eine Querschnittsaufgabe, die durch alle Abteilungen gedacht werden müsse.

Das fand Anklang bei Rajsp und Reif. Ein energieautarker Innovationspark, wie es das Gebiet Schießacker / Heuwies werden könnte, sei ein erstrebenswertes Ziel. Und die Nutzung des Wasser-Sammelbeckens als Naherholungsgebiet sei eine gute Idee, war man sich einig.

ÖPNV soll gestärkt werden

Schramberg sei das einzige Mittelzentrum ohne Bahnhof in Baden-Württemberg, erzählte Eisenlohr. Deshalb sei die Anbindung an öffentliche Verkehrsmittel und deren Taktung besonders wichtig. Derzeit fährt ein Regiobus von Schiltach über Schramberg nach Rottweil und retour. Eine weitere Regiobuslinie wäre wünschenswert, bekannte Eisenlohr. Ob der dann nach Villingen oder nach St. Georgen führe, das müsse nach der Einbeziehung der Gremien geklärt werden. Regiobusse werden vom Land Baden-Württemberg gefördert.

Popup Labor als Wirtschaftsförderung und Know-How-Transfer

Dass das derzeit stattfindende Popup Labor nach Schramberg kam, habe die Oberbürgermeisterin noch von ihrer vorherigen Arbeitsstelle als Geschäftsführerin der Wirtschaftsförderung Schwarzwald-Baar-Heuberg aus  in die Wege geleitet. „Schade, dass uns Corona einen Strich durch die Rechnung gemacht hat“, bedauert sie.

Die Veranstaltung habe kurzfristig nur noch digital durchgeführt werden können – da bleibe das Netzwerken ein bisschen auf der Strecke. „Aber, da waren sich die drei Frauen einig, die Digitalisierung ist ein wichtiges Element der Zukunft: im Beruf, in der Freizeit, bei Fortbildung, Hobby und bei der Mobilität, und es lohnt sich, da voranzugehen“, heißt es abschließend.

Nachhaltigkeit als Querschnittsaufgabe