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Mittwoch, 12. August 2020
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    Schramberg – gesehen von Künstlerinnen und Künstlern

    Zur Verleihung des erstmals ausgeschriebenen Kunstpreises der Stadt Schramberg konnten Oberbürgermeister Thomas Herzog am Freitagabend zahlreiche Gäste im Schloss begrüßen. Der mit 5000 Euro dotierte Preis ging an den Karlsruher Künstler Karlheinz Bux.Kunstpreis Bux 240415 (20)

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    SCHRAMBERG (him) – In seiner Begrüßung erinnerte Herzog daran, dass der Preis auf die Initiative und Stiftung eines Schramberger Kunstfreundes zurückgehe. Dieser hatte das Preisgeld gestiftet. Die weiteren Kosten für Ausschreibung, Jury, Katalog und Ausstellung übernahmen die Stadt und die Kunststiftung der Kreissparkasse Rottweil. Die Aufgabe, den Wettbewerb „Die Schwarzwaldstadt Schramberg aus Sicht der zeitgenössischen Kunst“ zu organisieren, erhielt das Stadtmuseum mit seiner Leiterin Gisela Lixfeld. Zwar sammle die Stadt schon seit mehr als drei Jahrzehnten aktuelle Kunst, der Kunstpreis werde aber – abgesehen von einem ähnlichen Preis anlässlich der Heimattage vor 15 Jahren – erstmals verliehen.

    Die unterschiedlichsten Assoziationen hätten die Kunstwerke bei ihm geweckt, einige Künstler spielten mit den klassischen Schwarzwald-Klischees, Kirschtorte, Kuckucksuhr und Bollenhut.Kunstpreis bollen 240415 (30) Beim Preisträger Bux müsse man sehr genau hinschauen. Und beim Werk aus Kenia habe ihn erstaunt mit welchen Mitteln die Hilfsbereitschaft unter die Lupe genommen werde.

    Kunstpreis Verleihung damen 240415 (38)

    Museumsleiterin Lixfeld berichtet dass 56 Bewerbungen eingegangen waren. „Nicht allein sehr junge Künstlerinnen setzten sich mit Schramberg auseinander; auch Künstler, die auf ein langes Berufsleben zurückblicken können, reizte das Thema“ schreibt sie im Vorwort zum Ausstellungskatalog.Kunstpreis Bus 240415 (32)

    Die Kunsthistorikerin und Jury-Chefin Brigitte Reinhardt betonte in ihrer Rede, die Arbeit in der Jury habe „großen Spaß gemacht, die Zusammenarbeit hat wunderbar geklappt.“ Sie erinnerte daran, dass es nunmehr 500 Jahre her sei, dass Künstler begannen, Stadtansichten in ihren Bildern zeigen: Zunächst eher versteckt im Hintergrund religiöser Darstellungen. Erst in der Renaissance mit Albrecht Dürer tauche „die Topografie ohne religiösen Hintergrund“ in der Kunst auf. Die Erfindung der Fotografie habe seit Mitte des 19. Jahrhunderts einen entscheidenden Einschnitt bedeutet. Das Foto sei „ein technisches Medium, das an naturgetreuer Abbildlichkeit alles bisher künstlerisch Erreichte und möglich Erscheinende übertrifft.“ So sei „den Malern und Graphikern ein wichtiges Arbeitsfeld“ genommen worden.

    Konsequenterweise widmeten sich die Künstler anderer Mittel, nämlich der Abstraktion Kunstpreis express 240415 (25)und Gegenstandslosigkeit, um Realität zu vermitteln, so Reinhardt. Das zeige sich auch bei den eingereichten Arbeiten für den Schramberger Kunstpreis: „Die Ausdrucksmittel umfassen ein breites Spektrum. Dieses reicht von klassischer Ölmalerei, Zeichnung, Collage und SkulpturKunstpreis geist 240415 (23) zu Fotografie, wobei auch das historische Verfahren der Lochkamera aufgegriffen ist, zu phantasievoll assoziierenden Objekten aus natürlichen und künstlichen Materialien des profanen Alltags. Auch Film und Ton sind dabei.“

    In ihrer Rede würdigte sie die Werke aller 13 ausgestellten Künstlerinnen und zehn Künstler, hob aber besonders die Arbeiten des Preisträgers Bux und der drei Werke mit besonderer Anerkennung hervor: Karlheinz Bux überzeuge mit zwei großformatigen fotobasierten Kunstwerken.

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    Die Ansichten von Schramberg sind von einem lockere Netz oder feinen Schraffuren dynamisch geführter Linien überzogen. „Das Zeichenmaterial Aceton lässt sie gleichsam mit dem Foto integrieren. Helle Konturen heben bei dem Blick auf die zentrale Talstadt ausschnitthaft einzelne „Ansichtskarten“-Motive hervor, zwei konzentrische Kreise lassen die Assoziation von Uhrwerken anklingen. Kunstpreis Anerkennung 240415 (12)

    Die Anerkennungen gingen zum einen an die Film-Klanginstallation der Brüder Dietmar und Ralf Kempf. Auf sechs Bildschirmen zeigen die beiden, was sie auf der Fahrt von Schutterwald im Ortenaukreis, ihrem Wohnort, zu den „Musiktagen“ in Donaueschingen aus dem Auto heraus vom Stadtgebiet von Schramberg aufgenommen haben. Eine zweite Anerkennung erhielt Kristof Georgen, der zwei Fotos mit nächtlichen Szenen aus Schramberg beigesteuert hat. „Seine Fotos fesseln  auch durch ihre poetisch geheimnisvolle Atmosphäre“; so Reinhardt. Christoph Brandl schließlich hat aus Kenia, wo er zurzeit lebt, drei Ensembles geschickt, Ensembles “von Kleidungsstücken, auf die drei dort einheimische Künstlerinnen und Eva Lavera, Wallace Juma und Riziki Ansichten von Schramberg gesetzt haben.“

    Sie hatten auf einem Markt Second-Hand-Kleidungsstücke gekauft und wählten aus Brandls Fotos von Schramberg ihre Bildmotive ausgewählt. Brandl spiele mit diesem Werk auf die zahlreichen Schramberger Hilfsaktionen für Projekte in Afrika an, so Reinhardt.Kunstpreis Kleider 240415 (17)

    Allen Werken gemeinsam sei, dass sie einen „neuen Zugang zur Wahrnehmung der Stadt“ ermöglichten. Die einzige  Künstlerin aus Schramberg, genauer Tennenbronn, die in der Ausstellung zu sehen ist, ist Ulrike Balkau mit einem Kopf aus Beton, Eisen und Majolikakeramikteilen, die den Bezug zu Schramberg herstellen. Kunstpreis Balkau 240415 (28)

    In einem umfangreichen Katalog sind alle Werke verzeichnet und die Biografien der Künstler dargestellt. In einem Vorwort von Gisela Lixfeld und einer Einführung von Brigitte Reinhardt werden der Wettbewerb und der kunsthistorische Hintergrund ausführlich erläutert. Die Ausstellung ist im Stadtmuseum bis zum 7 Juni zu sehen.

     

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