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Dienstag, 22. September 2020

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Schwabo-Lokalchef Schulz geht nach Stuttgart

Der 45-Jährige wird Sprecher der CDU-Landtagsfraktion und ihres Vorsitzenden

Der Lokalchef des „Schwarzwälder Boten“, Dr. Armin Schulz (45) verlässt Rottweil mit Ziel Stuttgart. Der bisherige Kreisredaktionsleiter wird ab August Sprecher der CDU-Landtagsfraktion und deren Vorsitzendem Reinhart. Das hat Schulz gegenüber der NRWZ bestätigt. „Ich freue mich auf den neuen Job“, sagt er, lobt aber auch die Stadt Rottweil und seinen ehemaligen Arbeitgeber. 

Prof. Dr. Wolfgang Reinhart. Foto: pm
Prof. Dr. Wolfgang Reinhart. Foto: pm

Das Amt des Fraktionssprechers der CDU im baden-württembergischen Landtag ist gerade frei geworden, nach gut einem Jahr ist Schulz‘ Vorgänger Stefan Prinz laut dem Brancheninformationsdienst Kress wieder zurück auf die Seite des Journalismus gewechselt. Der 40-Jährige hat Stuttgart zum 1. Juli verlassen. Die Stuttgarter Pressestelle der CDU-Fraktion bilden derzeit neben Thomas Oeben als stellvertretendem Pressesprecher vier weitere Mitarbeiter. Armin Schulz wird ab 1. August deren Chef. Der Posten war einen Monat lang verwaist. Zum Job gehört auch die Sprecherrolle für den Fraktionsvorsitzenden, Prof. Dr. Wolfgang Reinhart.

Seine journalistische Karriere begann der gebürtige Rottweiler Dr. Armin Schulz, der in Rosenfeld aufwuchs und in Balingen zur Schule ging, als Volontär beim Zollern-Alb-Kurier. Er studierte Rhetorik und Geschichte in Tübingen, bevor er sich über den Posten des Lokalleiters der zur Südwest-Presse gehörenden Bietigheimer Zeitung zum Kreisredaktionschef des Schwarzwälder Boten hocharbeitete.

Sein Arbeitsplatz war in Rottweil. Schulz – schlagfertig, interessiert, gutgelaunt mit leichtem Hang zur Jovialität – hat etwa aus der Rottweiler Lokalausgabe des „Schwabo“ vor allem in den vergangenen Monaten ein engagiertes Blatt gemacht. Er hat in dessen Autoren wieder die Lust am Journalismus, am Recherchieren und am Erzählen spannender Geschichten geweckt. Der „Schwabo“ wartete unter seiner Führung auch unter Bruch mit den Hausvorgaben aus Oberndorf zwischenzeitlich mit langen Artikelstrecken, flächigen Bildern und überraschenden Layouts auf.  

Gleichwohl konnte auch Schulz den schleichenden Rückgang der Auflage seiner Zeitung nicht aufhalten, wenngleich es zwischenzeitlich so aussah. Laut der Informationsgemeinschaft zur Feststellung der Verbreitung von Werbeträgern (IVW) ist die Druckauflage der Ausgabe R2 (Rottweil) von Quartal 4/2015 zu 1/2016 wieder um gut zwei Prozent gesunken. In Stück: 10.441 Ausgaben werden jetzt noch hergestellt, das ist kurz vor der Vierstelligkeit. Die kreisweite Ausgabe R1 sank um gut 1,5 Prozent auf 16.731 Exemplare.

Ende 2015 wurde Schulz allenthalben noch für die Kehrtwende bei der Auflagezahl gelobt, damals war sie gegenüber dem dritten Quartal ’15 leicht gestiegen. Er selbst spielte diesen Erfolg aber gerne herunter, die aktuellen Zahlen geben ihm nun recht.

Der Wechsel nach Stuttgart – ein rechtzeitiger Absprung von einem sinkenden Schiff? Schulz sieht das ausdrücklich nicht so. „Dies ist einerseits keine Flucht“, sagt er zur NRWZ, „etwa vor dem Schwabo, dem ich wirklich sehr viel verdanke, weil ich hier einiges ausprobieren konnte, oder der Stadt, die super Themen zu bieten hat.“ Der Wechsel sei „andererseits auch nicht alternativlos gewesen.“

Schulz hatte sich für seine Doktorarbeit seines bisherigen Arbeitsgebers angenommen. „Lokalpresse und rhetorisches Ethos. Der Schwarzwälder Bote – Selbstverständnis und Wirkung“, heißt diese. Das Buch beschäftigt sich laut Verlag „mit einem im Zeitalter der Zeitungskrise und des Rückgangs gerade auf dem Markt der Lokalblätter höchst wichtigen Thema: Wie es nämlich diesem Zeitungstyp gelingen kann, im Wettbewerb der Medien zu überleben.“

Nun freue er, Schulz, sich „wirklich auf den neuen Job, die andere Perspektive, die anderen Themen und darauf, da zu arbeiten, wo sich die gesamte Familie befindet.“ Das muss mit der stärkste Antrieb für den Wechsel gewesen sein: Schulz kam für den Job zurück nach Rottweil, zog nach Dietingen, von dort bald aber wieder weg, weil die Familie in Stuttgart verwurzelt geblieben ist.

Die Pendelei – auf Dauer extrem ermüdend. Schulz versuchte noch, seine Erlebnisse im Zug zwischen den Städten in einem Blog zu verarbeiten, aber das versiegte. Schulz schrieb:

Dies ist ein Logbuch, das während der Zugfahrten von und zu meiner Familie in Stuttgart entsteht. Daher Lok-Buch. Eineinhalb Stunden auf den Schienen im Süden der Republik unterwegs, eineinhalb Stunden Zeit zum Schlummern, Lesen, Nachdenken und Notieren.

Der letzte Eintrag stammt vom 29. Oktober 2015. Eine eher philosophische Beschäftigung mit der Frage, ob „das Sich-Erholen des Menschen während des Dahingleitens auf Schienen zur Erhöhung der Widerstandskräfte und somit zu einem Gesundheitspuffer führen“ könnte. Schulz befasste sich aber auch mit Fragen wie dieser: „Der Journalist – geachtet, verachtet, geächtet?“ 

Die Stelle in Rottweil ist nun ausgeschrieben, ein Nachfolger für Schulz steht nach NRWZ-Informationen bislang nicht fest.

 

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