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Mittwoch, 8. Juli 2020
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    Sonnenberg-Planie: Drei Mehrfamilienhäuser kommen

    SCHRAMBERG  (him)  –  Ein interfraktioneller Antrag von CDU, SPD-Buntspecht und Freier Liste sorgte für eine deutlich verkürzte Diskussion. Der Gemeinderat entschied mit großer Mehrheit, auf der Planie drei Mehrgeschosswohnhäuser bauen zu lassen. Damit sind die Pläne für eine Uhrenmanufaktur begraben, aber auch der Wunsch der Sonnenberg-Anwohner alles so zu belassen wie es ist.

    Etwa zwei Dutzend Anwohner hatten den Sitzungssaal bevölkert. Sie mussten gut zweieinhalb Stunden warten, bevor Oberbürgermeister Thomas Herzog den Tagesordnungspunkt „Bebauungsplan Stadtpark – Sonnenberg“ aufrief.  Im Namen der „Sonnenberggemeinschaft“ hatte Dr. Martin Knebel in einem Brief an OB und Stadträte appelliert, „wenn es denn schon sein muss“, lediglich drei Einfamilienhäuser auf dem ehemaligen Tennisplatzgelände zuzulassen. Die Uhrenmanufaktur und die drei Mehrgeschossbauten mit 29 Wohneinheiten würden „die Struktur des Wohngebiets völlig verändern.“ Er forderte, den Charakter des Sonnenbergs als „grüne Lunge von Schramberg“  so zu belassen, wie er ist.

    Das sahen die Gemeinderäte in ihrer großen Mehrheit anders. Für diese hatte CDU-Sprecher Clemens Maurer erklärt, man wolle „drei mehrgeschossige hochwertige Mehrfamilienhäuser mit Ensemble-Charakter“ auf der Planie. Der ursprünglich vorgeschlagene große Baukörper der Uhrenmanufaktur habe die Anwohner erschreckt. „Es blieb trotz der Änderungsvorschläge bei der ablehnenden Haltung.“

    Hochwertiger Wohnraum statt Uhrenmanufaktur

    Daher wollen die drei Fraktionen auf der Planie hochwertigen Wohnraum schaffen. „Über die Zahl der Wohnungen kann man im weiteren Verfahren reden.“  Bei der Uhrenmanufaktur solle die Verwaltung alles dran setzen, diese auf Schramberger Gebiet zu halten. An die Sonnenberganwohner gewandt versicherte er: „Wir wollen den Sonnenberg nicht verschandeln, aber wir brauchen Entwicklung in der Stadt.“

    Für die Fraktion SPD-Buntspecht erklärte Tanja Witkowski, ihre Fraktion sei von Anfang an „recht skeptisch“ gewesen, ob die Manufaktur auf der Planie angesiedelt werden könne. Auf diesem „Filetstück“ sollten nun mehr Menschen die Möglichkeit haben, bezahlbaren Wohnraum zu bekommen. Udo Neudeck (Freie Liste) verwies auf die vielen hochqualifizierten und hochbezahlten Fachkräfte, die ein Angebot zum Wohnen in Schramberg brauchen. Das sei auf der Planie „städteplanerisch schön zu machen“.

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    Platz für „drei mehrgeschossige hochwertige Mehrfamilienhäuser mit Ensemble-Charakter“: Die ehemaligen Tennisplätze auf der Planie. Foto: him

    Anders sahen es Gaby Flaig (CDU), Bernd Richter (ÖDP), Jürgen Reuter (fraktionslos) und Edgar Reutter (SPD-Buntspecht). Unter dem Beifall der Zuhörer forderte Flaig lediglich vier Einfamilienhäuser vorzusehen, weil diese sich besser in das Gebiet einpassen würden. Richter fürchtete, dass drei „Wohnblocks“ den Individualverkehr verstärken würden. Jürgen Reuter sorgte sich, wo 50 Parkplätze für die Bewohner geschaffen werden sollen – und bekam zur Antwort von OB Herzog: „In Tiefgaragen, die im Plan eingezeichnet sind.“ Edgar Reutter sah in den Mehrgeschossbauten „das gleiche Übel“ wie bei der Manufaktur.

    „Hätten wir doch…“

    Jürgen Winter (CDU) entgegnete, es gehe um hochwertige Bauten und diese könne man „so gestalten, dass sie die Umgebung aufwerten“. OB Herzog erinnerte daran, dass es zunächst um den Städtebaulichen Entwurf gehe, die Details würden alle im weiteren Verfahren erarbeitet. „Da gibt es noch viele Beteiligungsmöglichkeiten – auch für die Anwohner.“ Denkbar sei auch, dass  über einen städtebaulichen Wettbewerb nach der besten Lösung gesucht werde.  Mit 22 Ja- und sechs Nein-Stimmen hat der Rat den Antrag schließlich angenommen. Beim Hinausgehen waren Stimmen der Anwohner zu hören: „Hätten wir doch die Uhrenmanufaktur genommen.“

    Info: Die Planie ist nur ein kleiner Teil eines insgesamt knapp 21 Hektar umfassenden Gebiets am Sonnenberg. Im Rahmen der Überplanung möchte die Stadt an mehreren Stellen insgesamt 18 neue Bauplätze schaffen und nachverdichten. Auch will die Stadt die Straßen im Gebiet verbessern.  Die ersten Entwürfe entstanden 2007.

     

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