Unfall mit Schulbus fordert vier verletzte Kinder – der Verursacher flüchtet

Ein bislang unbekannter Autofahrer hat am Mittwoch gegen 13.15 Uhr auf der Stadionstraße einen Verkehrsunfall verursacht. Bei diesem sind vier Kinder in einem Schulbus verletzt worden. Die Polizei bittet Zeugen, sich zu melden.

Der Unbekannte  – er fuhr einen hellgrauen Opel mit RW-Kennzeichen –  fuhr vom
Lidl-Parkplatz auf die Stadionstraße ein und übersah offensichtlich einen heranfahrenden Schulbus. Um einen Zusammenstoß zu verhindern, bremste der 56-jährige Busfahrer stark ab.

Deshalb verloren mehrere Kinder im Bus das Gleichgewicht. Ein Kind stürzte gegen eine
Glasscheibe. Durch die umherfliegenden Glassplitter und das Bremsmanöver wurden insgesamt vier Kinder im Alter von zehn bis sechzehn Jahren leicht verletzt.

Der bislang unbekannte Unfallverursacher fuhr weiter. Die Polizei Rottweil (Tel.: 0741
477-0) sucht Zeugen die den Unfall beobachtet haben oder Angaben zum Flüchtigen machen können.

3 Kommentare

  1. Als ich früher mit dem Bus zur Schule gefahren bin, waren die Busse immer überfüllt. Eine Frage die man sich stellen sollte, warum sind diese Schulbusse so voll. Im Grunde ist doch bekannt wann wieviel Schüler auf dem Weg sind. Abzgl. den Schwankungen müsste man doch die Kapazitäten so gestalten können, dass jeder Schüler einen Sitzplatz hat und nicht im Gang „herumturnen“ muss. Dann wäre zumindestens bei „scharfen“ Notbremsungen das Sturzrisiko gemindert.

      • Ich möchte ja nicht bezweifeln, dass man sich festhalten kann. Doch als Schüler sollten Sie ja wissen, dass die Kräfte die man halten muss nicht nur die „statischen“ sind sonder die dynamischen (mit F=m*a wobei a die neg. Beschleunigung ist). Und dadurch kommt es dass man im ggf.sich nicht mehr halten kann und durch ne Scheibe „donnert“. Kurz um wenn ich so manchmal die Schulbusse sehe hege ich einfach Zweifel an der Sicherheit. Ja, auch wir sind vorne beim Busfahrer gestanden …. Muss es aber denn immer so weiter gehen? Ich finde es sollten mehr Busse eingesetzt werden und auch kontrolliert werden bzgl. den Befördrungszahlen. Dies sollten wir unseren Kinder schuldig sein.

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