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Mittwoch, 23. September 2020

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Volker Kauder: 2016 ist das Schicksalsjahr für Europa

Etwa hundert Parteifreunde wollten Kauder hören

SCHRAMBERG (pm/him) – Die Location für die Veranstaltung mit Volker Kauder und Stefan Teufel hätte wohl nicht besser ausgewählt werden können: „Die ‚Szene 64‘ im Bau 64 in der Schramberger Geißhalde steht für gute, traditionelle, erfolgreiche Junghanskultur – und, seit wenigen Wochen, für eine neu erwachsene Jugend- und Eventkultur, die es in sich hat“, heißt es in einem Bericht der CDU.

in der Szene 64. Fotos: him
….in der Szene 64. Fotos: him

Der Landtagsabgeordnete stehe für zehn Jahre Mitglied im Landtag von Baden-Württemberg – und trete in diesem Wahlkampf unermüdlich auf mit seinem Einsatz und seinem Eintreten dafür, „dass unsere Heimat lebenswert bleibt.“

Sein Motto, seine Leidenschaft, die ihn umtreibt. Auch in Schramberg. Wo von der Dekoration und dem von der „Szene 64“ gereichten Vesper (Wurst, Käse, Brot auf Dachziegel als Vesperbrettle!) eine besondere Aufmerksamkeit als zusätzliches Schmankerl präsentierte.

Der Rahmen stimmte. Und der Inhalt passte dazu. Die Erwartungshaltung war ja auch nicht zu gering? Was würde der Bundestagsabgeordnete und Unionsfraktionsvorsitzende sagen zu dem Thema, das die Schramberger brennend interessiert? Es waren nur wenige Sätze, die er zur Talumfahrung sagte, doch was er ausführte und mit welcher Mimik, das ließ die Herzen und Gefühle der Anwesenden deutlich höher schlagen. „Sie sehen mich ganz entspannt….“ lächelte der christdemokratische Spitzenpolitiker ins Mikrofon.
Es war so deutlich zu spüren, was in den Gemütern der Teilnehmer an diesem Abend los war …So wichtig für Schramberg!

Doch die Erläuterungen von Volker Kauder zur Bewältigung der Herausforderung dieser Zeit schlechthin, der Flüchtlingskrise, ließen niemanden kalt. Er, der die Flüchtlingslager im Vorderen Orient besucht hat, zahlreiche Gespräche führte mit den maßgeblichen Politikern in jener Region, der demnächst wieder aufbrechen wird nach Erbil, Mossul, in den Libanon und nach Jordanien, zum Beispiel, er machte mit seinen so nachdenklichen, intensiven Gedanken deutlich, wie komplex und wie schwierig es ist, Lösungen zu finden. „Es gibt nicht die einfache Lösung“, stellte er klar. Die Welt ist in Aufruhr!

Kauder: „Ich stehe zur Kanzlerin“

Zur Europapolitik betonte Kauder: „Das Jahr 2016 wird das Schicksalsjahr für Europa.“ Und das heiße auch ein Schicksalsjahr für Deutschland. Da gehe es um den möglichen Austritt Großbritanniens aus der EU. Es stimme ja, dass die Briten kompliziert seien, meinte Kauder. Und mit Blick auf ein anderes großes Inselvolk, die Japaner, witzelte er: „Völker, die immer nur von Fischen umgeben sind, sind halt schwierig.“ Dennoch, wenn die Briten die EU verlassen würden, würden auch andere die EU verlassen. Kauder appellierte an den europäischen Geist: „Wir müssen wieder zusammen kommen.“

Und zu Europa gehöre die Freizügigkeit von Menschen, Gedanken und Waren. Zäune seien der falsche Weg. „An Europa festzuhalten, darum geht es Merkel.“ Und wenn Europa die Flüchtlingskrise nicht soliarisch bewältige, dann würden die Nationalstaaten auch in anderen Fragen nicht solidarisch handeln. „Das treibt Merkel an“, so Kauder, der versicherte, er teile ihre Auffassung von Anfang an und stehe dazu. (him)

 
In der anschließenden, so ausgiebigen Diskussionsrunde kaum eine Frage, kaum eine Bemerkung zur Flüchtlingskrise, heißt es weiter in der CDU-Pressemitteilung. Was blieb, war Nachdenklichkeit. Und es blieb im Gedächtnis, wie Volker Kauder und die Bundesregierung um eine Lösung ringen. So war es nicht verwunderlich, dass er die Verzögerungstaktik der Grünen gegen die Ausweisung sicherer Herkunftsstaaten stark kritisierte, und dazu mit wie sich die SPD dazu hergibt, den Grünen bei diesem Vorgehen zu unterstützen.

Überraschend oder auch nicht: die allermeisten der Fragen richteten sich an Stefan Teufel. Geht es doch um die Zukunft des Landes, auch um die Zukunft der Stadt Schramberg – und darum, dass „unsere Heimat lebenswert bleibt“. Dies auch die Überschrift des Landtagsabgeordneten über seinen Beitrag. Es geht um wertgleiche Lebensverhältnisse zwischen Stadt und Land.

Stefan Teufel.
Stefan Teufel.

Dazu gehören Verkehrsinfrastrukturmaßen (Talumfahrung!) wie das schnelle Internet, und, was ihm besonders am Herzen liegt, der Erhalt und weitere Ausbau des beruflichen Schulwesens. Umso bedauerlicher: die Ablehnung des Wirtschaftsgymnasiums durch das Land. „Wiedervorlage im Mai“, so die Zusage von Stefan Teufel. Er will nicht lockerlassen.

Dann die innere Sicherheit: 1 500 zusätzliche Polizeidienststellen verspricht er. Was später in der Diskussion zu Nachfragen führt, auch zu ermutigendem Durchhalten, auch in dem Bereich: „Sprechen Sie mit denen, die so frustriert sind!“

Und Stefan Teufel, gesundheitspolitischer Sprecher seiner Fraktion, stellte sein Konzept vor, mit dem er daran mitwirken will, dass der zu befürchtende Ärztemangel im ländlichen Raum verhindert werden kann. Mit dem von ihm der CDU-Fraktion vorgestellten und von ihr gut geheißenen Stipendienmodell beispielsweise.

Wie sehr es den Menschen wichtig ist, dass ihre Heimat auch in Zukunft attraktiv bleibt, zeigte eine Frage und Bitte an den Christdemokraten nach Hinweisen und Hilfen, dass Schramberg den Stellenwert behält oder ausbaut, den es verdient. Betriebe stärken, unterstützen mit Mitteln vom Land, so ein Teil der Antwort von Stefan Teufel, wie auch den Berufsschulcampus auf dem Sulgen weiter stärken: die duale Ausbildung als wichtiges Element. So wie er auch den recht großzügig gewordenen Sportplatz als gelungenes Projekt ansieht … allesamt Maßnahmen, die gemeinsam erkannten Ziele zu erreichen.

Fragen nach der Bildungspolitik der CDU, auch nach der Zukunft der Werkrealschule, wurden ebenfalls gestellt. Mit klarer Antwort von Stefan Teufel, wonach „wir ein differenziertes Bildungsangebot anstreben, das den Schülern gerecht wird und bei dem unter dem Dach der Realschule der Realschul- wie auch der Werkrealschulabschluss gemacht werden kann.“

Johannes Grimm
Johannes Grimm

Johannes Grimm, Vorsitzender des CDU-Stadtverbandes konnte nach genau zwei Stunden eine Veranstaltung beenden, die wohl allen Anforderungen an eine gute, inhaltsreiche und sachliche, tief gehende wie auch unterhaltsame Politveranstaltung gerecht wurde. Mit dem Dank an alle Beteiligten, vor allem auch an die jungen Damen und Herren der „Szene 64“.

Karin Eichenlaub
Karin Eichenlaub

Zu Beginn schon hatte Karin Eichenlaub in ganz charmanter Art und Weise einen kurzen Abriss gegeben über diese neue Attraktivität auf dem Junghans-Gelände, die noch längst nicht fertig, aber jetzt schon einen ganz und gar formidablen Eindruck macht.

So waren ausschließlich zufriedene Gesichter zu sehen am Ende dieser CDU-Wahlkampfveranstaltung in dem Gebäude in Schramberg, das jahrzehntelang Industriegeschichte mitgeschrieben hat und nun als Location für nicht nur für Jugendliche in die Zukunft weist, schreibt die CDU abschließend.

 

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