Halb Rott­weil wun­der­te sich heu­te mor­gen, was denn da am Test­turm los ist: Ein Hub­schrau­ber war zu sehen, der stän­dig auf- und abflog. Es han­del­te sich nach Infor­ma­tio­nen der NRWZ um einen soge­nann­ten Koaxi­al­ro­tor-Hub­schrau­ber, der Tei­le eines neu­en Krans auf die Turm­spit­ze trans­por­tiert. Die­ser Kran wird wie­der­um gebraucht, um die künf­ti­ge Außen­hül­le des Turms zu mon­tie­ren. 

Sol­che Koaxi­al­ro­tor-Maschi­nen, bei denen zwei gegen­läu­fi­ge Roto­ren über­ein­an­der ange­ord­net sind, kön­nen ver­gleichs­wei­se höhe­re Nutz­las­ten trans­por­tie­ren – denn ein Heck­ro­tor fehlt bei die­sen Maschi­nen, er benö­tigt eige­ne Antriebs­leis­tung, die der Zula­dung ver­lo­ren geht. 

Ein so effi­zen­tes Gerät war offen­bar nötig, denn die Maschi­ne trans­por­tier­te schwe­re Kran­tei­le zur Spit­ze des thyssenkrupp-Auf­zug­test­turms in gut 240 Metern Höhe. Dort wur­den am Mor­gen etwa die Aus­le­ger die­ses Krans mon­tiert – beob­ach­tet von einer Schar neu­gie­ri­ger Vögel, aber auch von vie­len pro­fes­sio­nel­len und Hob­by­fo­to­gra­fen.

Der eingesetzte Schwerlasthubschrauber. Foto: Detlef Berndt
Der ein­ge­setz­te Schwer­last­hub­schrau­ber. Foto: Det­lef Berndt

Der Kran soll hel­fen, die Mem­bran zu mon­tie­ren, die den Turm ein­klei­den wird. Von 8 bis 10.30 Uhr war der Schwer­last­hub­schrau­ber im Ein­satz, berich­te­te ein thyssenkrupp-Unter­neh­mens­spre­cher der NRWZ, die Maschi­ne flog ins­ge­samt 25 Umläu­fe – vom Park­platz des Tou­ris­tik-Unter­neh­mens Hau­ser-Rei­sen, wo der Kran por­tio­niert lager­te, bis zur Turm­spit­ze und zurück. Drei Ton­nen wog das schwers­te zu trans­por­tie­ren­de Teil.

Unser Mit­ar­bei­ter Tho­mas Decker vom Team Ralf Gra­ner Pho­to­de­sign war dabei. Hier sei­ne schöns­ten Bil­der:

Wei­te­re Bil­der – etwa von unse­ren Lese­rin­nen Ste­fa­nie Rudi­ger und Ste­fa­nie Bihl: