Dass das Dun­nin­ger Forum in wech­seln­den Zeit­ab­stän­den immer wie­der mit hoch­ka­rä­ti­gen Ver­an­stal­tun­gen auf­war­tet, ist weit über Dun­nin­gen hin­aus bekannt. Eines sei­ner bemer­kens­wer­ten Mar­ken­zei­chen sind die Events unter dem Mot­to „Freu dich drauf“. Wie bereits im Jah­re 2007, so stand auch die Ver­an­stal­tung am ver­gan­ge­nen Sams­tag­abend in der aus­ver­kauf­ten Aula der Eschach­schu­le unter die­sem Leit­the­ma. Sich auf etwas freu­en, wor­auf denn? (Bei­trag mit Bil­der­ga­le­rie)

Bildergalerie - klicken Sie hier. Fotos: Fritz Rudolf
Bil­der­ga­le­rie - kli­cken Sie hier. Fotos: Fritz Rudolf

Wie­der stand die Mode ganz im Mit­tel­punkt. Ent­führt wur­den die annä­hernd 200 Besu­cher in die fas­zi­nie­ren­de Welt der Dirndl-Mode. Nina Rudolf, aus­ge­bil­de­te Mode­schnei­de­rin und Pro­dukt­ent­wick­le­rin an der Staat­li­chen Mode­schu­le in Stutt­gart, hat­te für die­ses Event in ihrer Werk­statt über Mona­te ein­zig­ar­ti­ge Uni­kat-Schmuck­stü­cke ent­wor­fen, genäht und geschnei­dert. Unter dem Mode­la­bel „edel­fritz“ stell­te sie ihre Krea­tio­nen zum ers­ten Mal einer brei­ten Öffent­lich­keit vor.

Dirndl-Mode ist wie­der total „in“. Es gibt sie in allen denk­ba­ren Spiel­ar­ten und Varia­tio­nen. Eine Mode­rich­tung, nicht nur für das Okto­ber­fest gedacht, son­dern auch trag­bar zu vie­len ver­schie­de­nen, auch glanz­vol­len, Anläs­sen.

Als Kon­trast erschien hier ein wei­te­rer Bereich aus der Mode­bran­che, wel­chen Nina auf­ge­grif­fen hat und den mode­be­wuss­ten Gäs­ten prä­sen­tier­te. Sie beant­wor­te­te damit auf ein­drucks­vol­le Art die Fra­ge „Was trägt man als Braut und Braut­jung­fer am „schöns­ten Tag“ im Leben?

Als frucht­bar erwies sich die Koope­ra­ti­on mit dem Mode­ge­schäft Casa Capel­li (Ange­li­ka Kai­ser-Sbrzes­ny, Rott­weil). Hier zeig­ten die weib­li­chen und männ­li­chen Models zum The­ma pas­sen­de Leder­ho­sen und Jacken, ergänzt durch wei­te­re Acces­soires wie z.B. Hüte und nicht all­täg­li­che Hut­krea­tio­nen.

Prä­sen­tiert wur­den die Klei­der – schmu­cke Dirndl und Braut­klei­der – von ins­ge­samt etwa drei­ßig Models von Nina Rudolf und Casa Capel­li. Doch bis die Models auf dem „roten“ Tep­pich die herr­li­chen Krea­tio­nen vor­füh­ren durf­ten und konn­ten, war Schweiß trei­ben­des Üben und rich­ti­ges Gehen, oder bes­ser Schrei­ten, auf dem Lauf­steg ange­sagt. Auch die vor­ge­schrie­be­nen Lauf­we­ge muss­ten trai­niert wer­den – immer wie­der. Hier erwies sich Gabrie­le Beh­rin­ger als Meis­te­rin ihres Fachs. Mit kla­ren Ansa­gen und manch­mal gestren­ger Mie­ne brach­te sie den Models sozu­sa­gen das „Lauf­steg lau­fen“ bei. Am Abend sel­ber war sie zustän­dig und ver­ant­wort­lich für Cho­reo­gra­phie und Musik.

Damit auch die Models sel­ber im „rich­ti­gen Licht“ erschie­nen, war Debo­rah Hils, auch bekannt unter „feder­leicht“ (Kos­me­ti­ke­rin), stun­den­lang vor dem Auf­tritt pro­fes­sio­nell im Ein­satz.

Im Anschluss an die Moden­schau wur­den zum The­ma pas­send baye­ri­sche Schman­kerl ser­viert. Hier zeich­ne­te Küchen­chef Horst Göt­ze ver­ant­wort­lich.

Das Dun­nin­ger Forum unter sei­nem Vor­sit­zen­den Micha­el Reb­holz hat­te wie­der­um einen Voll­tref­fer gelan­det.