In der Gale­rie Etage2 in Rott­weil sind aktu­ell Male­rei­en von Bri­git­te Maria Teu­fel zu sehen. Die NRWZ war bei der Ver­nis­sa­ge (sie­he Bil­der­ga­le­rie), die Schau endet am kom­men­den Sams­tag.

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Bil­der­ga­le­rie von der Ver­nis­sa­ge. Kli­cken Sie hier. Fotos: Tho­mas Decker, Team Ralf Gra­ner Pho­to­de­sign

Der Münch­ner Kul­tur­jour­na­list Karl H. Pre­s­te­le schreibt über ihre abs­trak­te Male­rei, Pablo Picas­sos Satz „Die Kunst wäscht den Staub des All­tags von der See­le“ gel­te zu hun­dert Pro­zent auch für ihre Bil­der. „Denn wer sich auf ihre far­ben­fro­hen und ener­ge­ti­schen Bil­der ein­lässt, ver­gisst schnell den schnö­den All­tag und ein Gefühl von Freu­de und Glück stellt sich qua­si wie von sel­ber ein.“

Das lie­ge dar­an, heißt es in der Ankün­di­gung der Aus­stel­lung, dass Teu­fel sich beim Malen voll­kom­men auf ihre Intui­ti­on und eige­nen Gefüh­le ver­lässt. „Do only things you love“, so könn­te man die­se Hal­tung auf einen Nen­ner brin­gen. Dabei hat sie sich fast ganz vom Abbild­li­chen ent­fernt und unter­nimmt in ihren Gemäl­den den Ver­such, das Unbe­schreib­li­che, nicht Dar­stell­ba­re auf die Lein­wand zu ban­nen. Ihre Mit­tel dafür sind Acryl­far­ben in meh­re­ren Schich­ten, aber auch Gesteins­mehl, Sand, Asche, Pig­men­te und Papier. Und immer sei das Ergeb­nis etwas noch nie zuvor Dage­we­se­nes.

Info: Die Aus­stel­lung in der Rott­wei­ler Unte­ren Haupt­stra­ße ist bis 21. Novem­ber geöff­net. Öff­nungs­zei­ten: Mitt­woch bis Sams­tag, 15 bis 19 Uhr. Die Finis­sa­ge am kom­men­den Sams­tag, 19.30 Uhr ist mit einer Wein­pro­be ver­bun­den (Anmel­dung unter Tel. 0741 34057).