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Donnerstag, 1. Oktober 2020

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50 Jahre Forum Kunst: Heimat, Street Art und 500 Rottweiler

Rottweil – Mit einem ambitionierten Projekt startete das Forum Kunst Rottweil in das neue Jahrtausend: in der „Werkstatt Europa“ arbeiteten Kunstschaffende aus allen vier Himmelsrichtungen vor Ort – Paul Morrison (England), Marianne Heske (Norwegen), Massimo Bartolini (Italien) und Ivan Kafka (Tschechei). Letzterer schuf eine Installation aus Tausenden von Wattebäuschen, die in die Annalen des Kunstvereins einging. Der vorletzte Teil der Dokumentation zur Geschichte des Forums ist jetzt im Bürgersaal zu sehen.

In einer Pressemitteilung hieß es: „Mit ungeheurem Aufwand stemmte das Forums-Team die Ausstellung „Die genetische Kette des Flohmarkts“ zu Daniel Spoerris 75. Geburtstag. Dabei mussten Dutzende von Brettern, auf denen der Schweizer Künstler Flohmarktfunde fixiert hatte, die Treppe hochgeschleppt und im Bürgersaal zu einem Wandfries montiert werden. Bei diesem Aufbau zerbrach ein einziges Stück aus Porzellan, und angesichts der Überfülle an „Krempel“ gingen die Beteiligten davon aus, das würde unbemerkt bleiben. Als Spoerri in die fertige Ausstellung kam, musterte er sein Werk, das buchstäblich aus unzähligen Teilen bestand, deutete nach links und sagte: „Da oben fehlt eine Tasse.“

2001 zeigte Gerhard Breinlinger, der das Forum von Anfang an als Publizist begleitet hatte, seine eigenen Bilder. Eröffnungsredner war der in Rottweil bestens bekannte und international vernetzte Manfred de la Motte, dem man in den 1970er und -80er Jahren viele Ausstellungen zu verdanken hatte.

Das Jahr 2003 stand im Zeichen der Heimattage Baden-Württemberg. Die aus Rottweil stammenden Künstlerinnen Ulrike Kessl und Katharina Mayer stellten ihre Arbeiten vor, Fritz Rapp, der in der Stadt lebt, brachte das Publikum mit fotografierten Lichtphänomenen zum Staunen. Im Symposium „heimatkunst.com“ setzten sich Künstler aus allen fünf Kontinenten mit dem Begriff Heimat auseinander.

2004 endete eine Tradition: 34 Jahre lang erfreuten sich die Ausstellungsplakate wegen ihrer grafischen Qualität großer Beliebtheit, sie hingen in vielen internationalen Museen. Doch Druck und vor allem Versand verschlangen in Zeiten knapper öffentlicher Zuschüsse zu viel Geld. So war der große Mimmo Rotella ironischerweise der Letzte, der ein Plakat aus Rottweiler Motiven gestaltete – berühmt geworden war er mit seinen Collagen aus abgerissenen Filmplakaten.

Großer Andrang herrschte bei zwei Ausstellungen zu Ehren der beiden Forums-Urgesteine Erich Hauser und Romuald Hengstler. Beides waren Premieren, obwohl die Weggefährten 2003 verstorben waren. Zum einen waren Hausers Modelle für seine Plastiken erstmals öffentlich zu sehen, zum anderen die letzten Zeichnungen aus der Feder von Hengstler.

Und dann kam Ottmar Hörl mit seinen Rottweilern. 500 lebensgroße Kunststoff-Hunde zogen für ein Wochenende in die Obere Hauptstraße ein, betrachteten die Fassaden und das Schwarze Tor, wurden zu Ensembles zusammengestellt und von Besuchern wieder umgruppiert. Kurz: eine Kunstaktion, die zum Publikumsmagnet und großen Spaß geriet. Einzelne Kunstfreunde waren auch nachts zu Fuß oder gleich mit dem Kleinlaster vor Ort, um günstig an neue Hausgenossen zu kommen. Doch sie machten sich schnell aus dem Staub, sobald sie ein warnendes Knurren hörten: sechs leibhaftige Rottweiler und ihre Herrchen bewachten die Szenerie. Und Ottmar Hörl kam nicht einer seiner Hunde abhanden.

2007 stellte der Bildhauer Dietrich Schön massive Eisenplastiken aus und kurze Zeit später seine seltene Doppelbegabung unter Beweis. Bei „Jazz in town“ entpuppte er sich als begnadeter Freejazz-Pianist und spielte bis zur totalen Erschöpfung. Ein Jahr später passierte Sebastian Kuhn, wovon jeder Künstler träumt: Noch während der Eröffnung war seine Ausstellung fast komplett ausverkauft. Hoch her ging es auch bei „Young Blood“, einem Gemeinschaftsunternehmen ehemaliger (?) Streetartisten.

Im Gegensatz dazu stand das eher kontemplative Projekt „Das letzte Hemd“, das die eingeladenen Künstler*innen zu ganz erstaunlichen Lösungen inspirierte. Den Vogel schoss wiederum Ottmar Hörl ab; er brachte auf dem weißen Gewand einen Schriftzug in schwarzen Lettern an: „Grüß Gott“.

Dass Vereinsbeiräte und -mitglieder immer wieder mit Begeisterung anpacken, war 2009 zu erleben. Ein Landwirt aus Spaichingen fuhr tonnenweise Heuballen auf den Friedrichsplatz, die dann durch die Fenster in den Bürgersaal gehievt wurde. Dort errichteten die Helfer unter Regie des Künstlers Claus Bury „Bauernarchitektur“, genauer eine meterhohe Stufenpyramide, die wochenlang sommerlich vor sich hinduftete. Beim Abbau musste nicht nur das Heu weggeräumt werden, sondern auch eine beachtliche Menge an Maden…

 

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