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Rottweil
Freitag, 25. September 2020

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50 Jahre Forum Kunst: Zweiter Aufbruch und Kulturpreis

Rottweil – Unter der Überschrift „Zweiter Aufbruch“ sind im Bürgersaal Plakate und Dokumente aus den Jahren 1990 bis 2000 zu sehen. Sie bilden den dritten Teil des Rückblicks auf die 50jährige Geschichte des Kunstvereins, die stetig weitergeführt wird.

In einer Pressemitteilung ist zu lesen: „Zu Beginn der 1990er Jahre lag das Forum am Boden. Mit dem Gemeinderat lag man im Clinch: zum einen lehnte der Verein den Umzug ins Dominikanermuseum vehement ab. Der Vorsitzende Dr. Gerhard Kunze meinte nämlich, einen besseren Ausstellungsraum als den Bürgersaal gebe es in der ganzen Region, nein, in ganz Deutschland nicht. Zum anderen gestand er den „desolaten Zustand“ seines Vereins ein, der rote Zahlen „wegen teurer Transporte“ schrieb. Zudem hatte das Publikumsinteresse spürbar nachgelassen.

Gastintendant Udo Kittelmann holte die Amerikanerin Laurie Parsons nach Rottweil, die sechs Wochen lang quasi öffentlich im Forum lebte und von Rottweiler Bürgerinnen und Bürgern mit Möbeln und allem versorgt wurde, was sie für ihren Alltag brauchte. Diese Aktion zog viel Aufmerksamkeit auf sich, ebenso eine mächtige Installation von Gereon Lepper, der mit Wasser gefüllte Gummitanks an ein Stahlgerüst hängte. Doch es ging nicht lang, da titelte der „Schwarzwälder Bote“: „Das Kunstwerk war nicht mehr ganz dicht“. Über Nacht waren einige der Behälter ausgelaufen, im Reisebüro ein Stockwerk tiefer stand das Wasser. Ein Stadtrat forderte das Aus für den Kunstbetrieb.

In dieser kritischen Lage griff Alt-OB Dr. Regelmann ein, machte sich als Headhunter auf die Suche nach neuem Personal und fand es in Gestalt von Gerd Hartmann, Jürgen Knubben und Peter Weißhaar, die ab März 1993 für Planung, Organisation und Aufbau der Ausstellungen verantwortlich waren. Parallel dazu formierte sich der Vorstand neu: Zum Vorsitzenden wurde Dr. Peter Frank, zu seinen Stellvertretern Dr. Albrecht Schmid und Finni Fehrenbach gewählt.

Das Team startete furios, zeigte Peter Vogel, Magdalena Jetelova, Jürgen Brodwolf, Dieter Krieg – alles mit viel Aufwand verbunden. Tomi Ungerers „Eroskop“, die einzige Ausstellung, die je Eintritt kostete, war zugleich die mit den meisten Besuchern. Ende 1994 stand das 25jährige Jubiläum an, das mit der Publikation „Aus der Küche der Künste“ und einem großen Koch-Fest unter Regie von Bernhard Engler in der Stallhalle gefeiert wurde. 1995 erkrankte Pit Weißhaar schwer und musste sein Engagement im Forum beenden, auch Hartmann zog sich zurück. Seither liegen künstlerische Leitung und Geschäftsführung in den Händen von Jürgen Knubben. Die Zeit der Grabenkämpfe war vorbei.

1997 zog das Spektakel „Künstler machen Schilder für Rottweil“ anlässlich der Eröffnung der Fußgängerzone Tausende Besucher in die Obere Hauptstraße. Das brachte nicht nur Anerkennung in Form des Kulturpreises der Kulturstiftung Rottweil ein, sondern auch ein finanzielles Erfolgserlebnis: bei der Versteigerung der Arbeiten blieb nur eine einzige am Schluss übrig. Die Altschulden waren getilgt und die Verantwortlichen sich einig: das Forum Kunst sollte nie mehr in Schieflage geraten.

Ende 1999 stand das neue Millenium vor der Tür. Für diesen Anlass schufen die Künstler-Mitglieder unter dem Motto „Gut behütet in die Zukunft“ Arbeiten, die bei der Auktion nach Ende der Ausstellung fast ausnahmslos neue Besitzer fanden. Und noch ein Erfolg: Zum Ende des Jahrzehnts, das für den Kunstverein so düster begonnen hatte, war die Zahl der Mitglieder um 100 Prozent gestiegen – von 200 auf 400.

Info: Die Öffnungszeiten sind: Dienstag, Mittwoch und Freitag 14 bis 17 Uhr, Donnerstag 17 bis 20 Uhr, Samstag und Sonntag 10 bis 13 und 14 bis 17 Uhr.

 

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