53-jähriger Mitarbeiter der Autobahnmeisterei getötet – Verkehrsminister kondoliert

Foto: Sven Maurer

Bei einem Unfall, der sich heu­te, am spä­ten Vor­mit­tag auf der A 81 bei der Anschluss­stel­le Zim­mern ereig­net hat, ist ein Mit­ar­bei­ter des Regie­rungs­prä­si­di­ums Frei­burg töd­lich ver­letzt wor­den. Die NRWZ hat­te über den Unfall berich­tet – ein Lkw war in einen Siche­rungs­wa­gen der Stra­ßen­meis­te­rei geprallt.

Foto: Sven Mau­rer

Mitarbeiter war außerhalb des Fahrzeugs

Das 53-jäh­ri­ge Unfall­op­fer war bei der Auto­bahn­meis­te­rei Rott­weil als Stra­ßen­wär­ter beschäf­tigt. ”Wäh­rend er eine Arbeits­stel­le für eine Brü­cken­prü­fung an der Anschluss­stel­le Zim­mern ob Rott­weil im Zuge der A 81 in Fahrt­rich­tung Sin­gen ein­rich­te­te, fuhr ein Last­kraft­wa­gen ver­mut­lich unge­bremst auf ein Fahr­zeug der Auto­bahn­meis­te­rei auf, das die Bau­stel­le absi­chern soll­te”, heißt es in einer Pres­se­mit­tei­lung des Regie­rungs­prä­si­di­ums am frü­hen Abend. Der Ver­un­glück­te, der sich hin­ter dem Siche­rungs­fahr­zeug befun­den habe, sei von die­sem erfasst und töd­lich ver­letzt wor­den. Er ver­starb noch an der Unfall­stel­le.

Regie­rungs­prä­si­den­tin Bär­bel Schä­fer zeig­te sich bestürzt: „Die Sicher­heits­be­stim­mun­gen für die Arbei­ten auf unse­ren Stra­ßen wur­den erst vor kur­zem ver­bes­sert. Dass es trotz­dem zu die­sem schreck­li­chen Unfall kom­men konn­te, macht mich fas­sungs­los. Mei­ne Gedan­ken sind bei der Fami­lie und den Ange­hö­ri­gen unse­res geschätz­ten Kol­le­gen.“

Minister stand im Stau

Ver­kehrs­mi­nis­ter Win­fried Her­mann, der auf der Anrei­se zu einem Ter­min am Boden­see im Stau stand, der durch den Unfall ver­ur­sacht wur­de, äußer­te sich eben­falls tief betrof­fen und sprach der Fami­lie des Unfall­op­fers sei­ne Anteil­nah­me aus. Der Minis­ter wur­de noch am Ort von der Auto­bahn­meis­te­rei über den Unfall infor­miert und hielt dort vor den Mit­ar­bei­tern eine klei­ne Anspra­che, in der er sein Mit­ge­fühl sowie sei­ne gro­ße Aner­ken­nung für die wich­ti­ge und auch gefähr­li­che Auf­ga­be der Mit­ar­bei­te­rin­nen und Mit­ar­bei­ter der Stra­ßen­bau­ver­wal­tung zum Aus­druck brach­te.

Sattelzugfahrer schwer verletzt

So schil­dert die Poli­zei den Unfall­ab­lauf: Gegen 11.25 Uhr fuhr ein Sat­tel­zug auf der rech­ten Spur der Auto­bahn in Rich­tung Sin­gen. Kurz vor der Anschluss­stel­le Rott­weil stand auf die­ser Spur ein Fahr­zeug der Auto­bahn­meis­te­rei, bestehend aus Kehr­fahr­zeug und Anhän­ger mit Blitz­wand, um einen Arbeits­be­reich abzu­si­chern. Der Sat­tel­zug stieß mit gro­ßer Wucht gegen die Blitz­wand des Anhän­gers der Auto­bahn­meis­te­rei.

Durch die Auf­prall­wucht schob es das Kehr­fahr­zeug nach vor­ne. Dabei wur­de ein davor ste­hen­der Mit­ar­bei­ter der Auto­bah­me­is­te­rei über­rollt. Der 53-Jäh­ri­ge erlag noch an der Unfall­stel­le sei­nen schwe­ren Ver­let­zun­gen.

Der 40-jäh­ri­ge Sat­tel­zug­fah­rer wur­de in sei­nem Füh­rer­haus ein­ge­klemmt und muss­te gebor­gen wer­den. Er kam mit schwe­ren Ver­let­zun­gen ins Kran­ken­haus.

Die Ermitt­lun­gen der Ver­kehrs­po­li­zei zur genau­en Unfall­ur­sa­che sind noch im Gan­ge. Ein Unfall­sach­ver­stän­di­ger war vor Ort. Nach dem Unfall stau­te sich der Ver­kehr kilo­me­ter­weit.

Zeu­gen des Ver­kehrs­un­falls wer­den gebe­ten, sich mit der Ver­kehrs­po­li­zei (Tele­fon 0741 34879 0) in Ver­bin­dung zu set­zen.