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Dienstag, 18. Februar 2020

Narrentag 2020 in Überlingen: Vorsicht, Falschgeld!

Vor der Großveranstalter Narrentag 2020 in Überlingen warnt die Veranstalterin, die Narrenzunft, vor Falschgeld. Es gebe klare Hinweise darauf, dass Kriminelle den Menschauflauf nutzen wollten. Die NRWZ gibt Tipps zur Erkennung.

Vor dem am Wochenende anstehenden Narrentag 2020 warnt die Narrenzunft Überlingen davor, dass vermehrt Falschgeld im Umlauf sei. Man habe das „aus sicherer Quelle zweier regionaler Geldinstitute erfahren“, heißt es in einer Mitteilung der Zunft.

Größere Fastnachtsveranstaltungen mit sehr viel Laufkundschaft böten eine gute Möglichkeit, nachgemachte Scheine in Umlauf zu bringen. Es handele sich dabei vorrangig um 50 Euro-Scheine.

Besenwirtschaften und Gastronomiebetriebe des Narrentags in Überlingen will die Narrenzunft direkt informieren. Narren und Gäste sollten, wie es auch die Bundesbank rät, nach dem Prinzip „Fühlen-Sehen-Kippen“ vorgehen. Konkret bedeutet das: Bei einem echten Geldschein kann man links und rechts an der Banknote ein Relief erfühlen. Hält man den Schein ins Gegenlicht, ist ein Wasserzeichen mit Wertzahl zu erkennen. Und wird der Schein hin und her gekippt, bewegen sich kleine Euro-Symbole als Hologramm um die Wertzahl des Scheins.

Die derzeit anfallenden Fälschungen seien als solche zu erkennen, wenn die Sicherheitsmerkmale geprüft werden, so die Bundesbank. Fälscher konzentrierten sich meist bei der Nachahmung auf ein oder wenige Sicherheitsmerkmale, so dass es deshalb ratsam sei, mehrere Merkmale einzubeziehen. Das Papier der Banknoten besteht zudem aus Baumwolle. Es fühlt sich griffig und fest an. Mit Erfahrung und Praxis kann man echtes Geld bereits am Material erkennen.

Sollte man einen unecht wirkenden Geldschein in die Hände bekommen, dann empfiehlt die Bundesbank, den Schein nicht anzunehmen und die Polizei zu verständigen.

 

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