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Montag, 6. April 2020
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    Narrentag 2020: Smartphone navigiert zu Besenwirtschaften

    Was wäre ein Narrentag 2020 ohne eine eigene App? Das dachten sich jedenfalls die Überlinger Veranstalter des am kommenden Wochenende stattfindenden Narrentags – und haben mit der Idee offenbar ins Schwarze getroffen.

    Rund 700 mal wurde die App nach Angaben der Zunft allein in den ersten Tagen heruntergeladen. Und das nur über den Apple-Store. „Weit mehr werden es sein, wenn diese App nun auch via Google Play zu bekommen ist“, sagt Richard Braun. Und recht hat der Entwickler und Programmierer der ersten Narrentag-App. Aktuell sind es mehr als 3500 App-Nutzer. Richtung Narrentag wird die Zahl der Nutzer sicher noch mehr steigen, zumal darauf spezielle Infos, wie Fahrpläne und Standorte der Besenwirtschaften abgerufen werden können. „Das macht die App besonders“, erklärt Richard Braun.

    Braun wuchs in Überlingen-Nußdorf auf, ging in seiner Geburtsstadt Überlingen zur Schule. Dort absolvierte er vergangenes Jahr sein Abitur. Das Interesse am IT-Bereich war schon länger vorhanden. Sein erstes Notebook bekam Richard Braun mit sechs Jahren. „Ich habe damals damit aber weniger gespielt, eher mehr ausprobiert.“ So kam er zum Programmieren, konnte auch privat vielen Leuten weiterhelfen. Aktuell studiert der 19jährige im dritten Semester an der ETH in Zürich Informatik. Drei Jahre dauert dieser Bachelorstudiengang. Dann könnte noch ein zweijähriger Masterstudiengang folgen. Und dann? Dann will Braun spätestens in einem Unternehmen an Systemlösungen arbeiten, vielleicht sogar ein eigenes Unternehmen gründen.

    Wobei mit „productive.cloud“ hat Richard Braun das schon getan, eben ein Startup-Unternehmen gegründet. Das war im Juli 2019. Apps für Softwarelösungen vor allem für Eventmanagement hat der 19jährige schon davor programmiert. Alles auf Auftragsbasis. Waren diese Projekte bisher eher unternehmensintern ausgerichtet, so zielt die Narrentag-App auf den Endbenutzer.

    Bei der Umsetzung der Apps wird Braun von seinem Bruder und einem Schulfreund unterstützt. „Zuerst geht es um die Vision, die Funktion der App. Dann muss man herausfinden, wie man das umsetzen kann“, beschreibt Braun diese für ihn schwierige, aber auch interessante Aufgabe. So war und ist das auch bei der Narrentag-App, die vor allem als Feature auf die Google-Maps Karte greift, um dort alles anzuzeigen, was die Narren und Besucher des Narrentags wissen müssen, und vor allem, wo sie es finden.

    Außerdem kann die Narrenzunft mit allen App-Nutzern in Kontakt treten, um Infos zu vermitteln. Auch das ist eine Besonderheit der Narrentag-App, kostenlos zu haben für iOS und für Android. Zu finden unter dem Stichwort „Narrentag“ in den jeweiligen App-Stores.

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