Polizei meldet: Flüchtiger Unfallfahrer war betrunken

… und wur­de schwer ver­letzt vor einer Gast­stät­te gefun­den

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Zu einem hef­ti­gen Unfall ist es in den frü­hen Mor­gen­stun­den des Frei­tags zwi­schen Tros­sin­gen und Aldin­gen auf der Lan­des­stra­ße 433 gekom­men, bei wel­chem sich der alko­ho­li­sier­te 40 Jah­re alte Unfall­ver­ur­sa­cher und ein 20-jäh­­ri­ger Fah­rer eines Seat Kom­bis schwe­re Ver­let­zun­gen zuge­zo­gen haben. Der Ver­ur­sa­cher flüch­te­te, nach ihm war stun­den­lang gesucht wor­den. Nun stellt sich her­aus: Er war betrun­ken. Vor einer Gast­stät­te wur­de er schließ­lich gefun­den.

Der 40-Jäh­­ri­ge war laut Poli­zei gegen 6 Uhr mit einem wei­ßen Audi-Cou­­pé des Typs A7 von Tros­sin­gen in Rich­tung Aldin­gen unter­wegs, als er in einer Rechts­kur­ve infol­ge einer nicht ange­pass­ten Geschwin­dig­keit und unter Alko­hol­ein­fluss nach rechts von der Fahr­bahn abkam. Nach hef­ti­gem Gegen­len­ken steu­er­te der Audi wie­der auf die Stra­ße, wo er seit­lich ver­setzt fron­tal mit einem aus Rich­tung Aldin­gen ent­ge­gen­kom­men­den Seat Kom­bi eines 20-Jäh­­ri­gen zusam­men­prall­te.

Durch die Wucht des hef­ti­gen Auf­pralls wur­den bei­de Fahr­zeu­ge von der Stra­ße geschleu­dert. Wäh­rend der mit rund 30.000 Euro stark beschä­dig­te Audi nach etwa 18 Metern in einer angren­zen­den Wie­se zum Ste­hen kam, über­schlug sich der Seat des 20-Jäh­­ri­gen und blieb mit über 5000 Euro total beschä­digt eben­falls im Wie­sen­stück ste­hen.

Bei dem Unfall wur­den bei­de Fah­rer schwer ver­letzt. Den­noch klet­ter­te der 40 Jah­re alte Unfall­ver­ur­sa­cher aus dem Audi und flüch­te­te zu Fuß in Rich­tung Aldin­gen bezie­hungs­wei­se Aix­heim.

Zwei wei­te­re Auto­fah­rer konn­ten nicht mehr aus­wei­chen und fuh­ren an der Unfall­stel­le über das Trüm­mer­feld, so dass an ihren Wagen eben­falls Sach­scha­den ent­stand.

Wäh­rend der schwer ver­letz­te Seat-Fah­­rer von den ein­tref­fen­den Ret­tungs­kräf­ten in das Schwar­z­­wald-Baar Kli­ni­kum gebracht wur­de, such­te die Poli­zei zusam­men mit Flä­chen­spür­hun­den des DRK-Ret­­tungs­­­diens­­tes sowie einem Poli­zei­hub­schrau­ber nach dem Geflüch­te­ten.

Schließ­lich konn­te die­ser nach einem ent­spre­chen­den Hin­weis schwer ver­letzt an einer Gast­stät­te im Bereich der B 14 – Bahn­un­ter­füh­rung bei Aldin­gen fest­ge­stellt und anschlie­ßend durch den Ret­tungs­dienst in eine Kli­nik gebracht wer­den.

”Grund für des­sen Flucht von der Unfall­stel­le dürf­te der von den Beam­ten fest­ge­stell­te Alko­hol­kon­sum gewe­sen sein”, so ein Spre­cher des Poli­zei­prä­si­di­ums Tutt­lin­gen am Abend.

Bei dem Unfall waren auch die Feu­er­weh­ren aus Aldin­gen und Aix­heim mit fünf Fahr­zeu­gen und rund 30 Kräf­ten unter der Lei­tung von Sven Wag­ner sowie die Stra­ßen­meis­te­rei Spai­chin­gen ein­ge­setzt. Die Lan­des­stra­ße 433 muss­te für meh­re­re Stun­den gesperrt wer­den.

Nach der Füh­rer­schein­be­schlag­nah­me und Erhe­bung von Blut­pro­ben wird sich der 40-jäh­­ri­ge Unfall­ver­ur­sa­cher spä­ter in einem Straf­ver­fah­ren ver­ant­wor­ten müs­sen.

 

 

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