Rottweil: Trauer nach Anschlag auf Synagoge

Stadt zeigt sich solidarisch / Enger Kontakt zu jüdischer Gemeinde und Polizei

Rottweils Oberbürgermeister Ralf Broß reagiert in einem ersten Statement auf das Attentat von Halle mit Entsetzen und einem Zeichen der Solidarität. Die Stadtverwaltung ist im engen Kontakt mit der jüdischen Gemeinde von Rottweil und den Sicherheitsbehörden vor Ort.

„Der Anschlag auf die Synagoge in Halle ist ein schreckliches Verbrechen, das uns in Rottweil mit großem Entsetzen erfüllt. Wir trauern um die Menschen, die Opfer eines mutmaßlich rechtsextremen Täters geworden sind und fühlen mit ihren Angehörigen“, so OB Ralf Broß laut einer Pressemitteilung der Stadtverwaltung.

„Das Attentat ist auch ein Anschlag auf die freiheitlich-demokratische Grundordnung in Deutschland. Wir sind im engen Kontakt mit der jüdischen Gemeinde. Die Vorsitzende und ich sind uns einig, dass dem Rechtsextremismus entschieden entgegen getreten werden muss“, sagte Broß weiter.

Als Zeichen der Solidarität hat der Oberbürgermeister Trauerbeflaggung am Alten Rathaus angeordnet. Gemeinsam mit Mitgliedern des Gemeinderats wird die Verwaltungsspitze am morgigen Freitag um 12 Uhr vor der Synagoge ihr Mitgefühl zum Ausdruck bringen.

Die Stadtverwaltung ist nach eigenen Angaben außerdem im engen Austausch mit der Polizei zur Sicherheitslage. Im Rahmen von landesweit abgestimmten Sicherheitsmaßnahmen ist seit Mittwochnachmittag auch vor der Rottweiler Synagoge eine Polizeistreife postiert.

 

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