SCHRAMBERG – Zu einer hef­ti­gen Aus­ein­an­der­set­zung zwi­schen zwei jün­ge­ren Män­nern rück­te am Mon­tag­abend die Poli­zei mit einem grö­ße­ren Auf­ge­bot aus. Gegen 21.15 Uhr waren ein 31- Jäh­ri­ger und ein 22-Jäh­ri­ger in der Tös­stra­ße anein­an­der gera­ten.

Zunächst hat­ten die bei­den tür­ki­schen Staats­an­ge­hö­ri­gen sich gegen­sei­tig beschul­digt, sie hät­ten auf­ein­an­der geschos­sen. Die Beam­ten fan­den aber kei­ne Schuss­waf­fen. Ver­mut­lich aber waren Sof­tair­pis­to­len im Spiel, denn Plas­tik­ku­geln fan­den die Beam­ten am Tat­ort.  

Bei dem Vor­fall wur­de laut Poli­zei­spre­cher Micha­el Aschen­bren­ner nie­mand ver­letzt. Bis zu vier Strei­fen­wa­gen­be­sat­zun­gen waren vor Ort, nach dem neu­es­ten bericht sogar sechs. Die bei­den Streit­häh­ne erhiel­ten  Platz­ver­wei­se, womit Ruhe ein­kehr­te. Was der genaue Grund für die Aus­ein­an­der­set­zung war, sei unklar, so Aschen­bren­ner. Aller­dings hät­te es schon am Nach­mit­tag einen Streit zwi­schen den bei­den gege­ben. Nun unter­sucht das Schram­ber­ger Revier die Hin­ter­grün­de.

Prak­tisch gleich­zei­tig hat es auch im Mei­er­hof ein Kör­per­ver­let­zungs­de­likt gege­ben, zu dem die Poli­zei geru­fen wur­de. Nähe­re Infor­ma­tio­nen lie­gen dazu noch nicht vor. Wir wer­den noch berich­ten.