Schuler Rohstoff feiert 100-jähriges Bestehen

Sonn­tag ist Tag der Offe­nen Tür / Gro­ßes Pro­gramm mit vie­len Attrak­tio­nen / Unter­neh­men in drit­ter Genera­ti­on

(Anzei­ge). In Deiß­lin­gen wird am Sonn­tag groß gefei­ert: 100 Jah­re Schuler Roh­stoff. Das Unter­neh­men lädt zu einem Tag der offe­nen Tür mit einem gro­ßen Pro­gramm ein: unter ande­rem gibt es den Besuch einer his­to­ri­schen Dampf­lok. Aber auch die Infos über die Wert­stoff­ge­win­nung wer­den nicht zu kurz kom­men.

Seit 100 Jah­ren wid­met sich die Schuler Roh­stoff GmbH dem Recy­cling. Es wer­den nicht nur Schrott- und Metall­ab­fäl­le der Wie­der­ver­wer­tung zuge­führt, son­dern das gan­ze Spek­trum an Abfäl­len fin­det hier Beach­tung. Von Kunst­stoff über Elek­tro­nik­schrott, Holz, Papier, Alt­tex­ti­li­en, Glas bis hin zu gefähr­li­chen Abfäl­len wird in einem Umkreis von rund 100 Kilo­me­tern um die bei­den Stand­or­te Deiß­lin­gen und Sin­gen alles abge­holt.

Schuler stellt dafür geeig­ne­te Behäl­ter­sys­te­me bereit. Ein moder­ner Fuhr­park, leis­tungs­fä­hi­ge Schrott­sche­ren, Pres­sen und Sor­tier­an­la­gen sind die Vor­aus­set­zung für moder­nes und effi­zi­en­tes Recy­cling. Ver­kauft wird direkt an Stahl- und Schmelz­wer­ke, Gie­ße­rei­en sowie papier- und kunst­stoff­ver­ar­bei­ten­de Indu­strieunternehmen in Deutsch­land, Euro­pa und zu einem klei­nen Teil welt­weit.

Mit sei­nen bei­den Pro­duk­ti­ons­stand­or­ten in Deiß­lin­gen und in Sin­gen gehört die Schuler Roh­stoff GmbH in Baden-Wür­t­­te­m­berg zu den gro­ßen und moderns­ten Unter­neh­men der Bran­che. Mit zu Schuler Roh­stoff gehö­ren die bei­den Toch­ter­un­ter­neh­men recon GmbH in Deiß­lin­gen und die Neid­hardt Roh­stoff GmbH in Mem­min­gen, die sich aus­schließ­lich der Kunst­stoff­ver­wer­tung wid­met.

Umweltschutz steht bei Schuler an erster Stelle

  • Für den Schutz von Boden und Grund­was­ser sind die Flä­chen der Pro­­­duk­­ti­ons- und Lager­be­rei­che flüs­sig­keits­dicht aus­ge­führt.
  • Die Abwäs­ser wer­den durch eine eige­ne Behand­lungs­an­la­ge auf­be­rei­tet.
  • Das Dach­was­ser wird im Unter­neh­men als Nutz­was­ser ein­ge­setzt.
  • Eige­ne Gleis­an­schlüs­se und Ran­gier­loks ermög­li­chen es, die Sekun­där­roh­stof­fe über­wie­gend auf der Schie­ne zum Abneh­mer­werk zu trans­por­tie­ren.
  • Die drei instal­lier­ten Pho­­to­­vol­­ta­ik-Anla­gen haben eine Leis­tung von 1420 kWh.
  • Aus­rei­chend instal­lier­te Lärm­schutz­wän­de in Deiß­lin­gen sowie in Sin­gen sor­gen für die Ein­hal­tung der gel­ten­den Lärm­schutz­grenz­wer­te.

Bil­der aus frü­hen Tagen – etwa der Grün­der, Fein­me­cha­ni­ker August Schuler, zusam­men mit sei­ner Frau Maria .Fotos: pm

100 Jahre Schuler Rohstoff

Die­ser Tage fei­ert man in Deiß­lin­gen 100-jäh­­ri­ges Bestehen. Dort grün­de­te der gelern­te Fein­me­cha­ni­ker August Schuler zusam­men mit sei­ner Frau Maria 1919 im Gast­haus „Zum Engel“ die Fir­ma August Schuler Roh­pro­duk­te. Bereits in den 1920er Jah­ren kauf­te er einen LKW, es war der ers­te luft­be­reif­te Last­kraft­wa­gen der Regi­on.

1936 erwarb der Fir­men­grün­der das Grund­stück zwi­schen den Bahn­glei­sen und der B 27, ein ehe­ma­li­ges Säge­werk der Uhren­fa­brik Kienz­le, das heu­te noch der Haupt­sitz ist. Nach dem Zwei­ten Welt­krieg stie­gen die Söh­ne Ernst und Erwin in den Betrieb ein, der gleich­zei­tig auch in eine GmbH umge­wan­delt wird.

1952 eröff­ne­te Schuler die Nie­der­las­sung in Sin­gen und erschloss sich damit einen neu­en Kun­den­stamm im gesam­ten Boden­see­raum. Seit 1990 führt Bet­ti­na Schuler-Kar­goll zusam­men mit ihrem Mann Dr. Diet­mar Kar­goll das Unter­neh­men in drit­ter Genera­ti­on.

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