Die Stimmzettel, hier der für den Ortschaftsrat Feckenhausen, wurden in der Sitzung des Gemeindewahlausschusses vorgestellt. Foto: wede

Die AfD kan­di­diert. Zwei Kan­di­da­tin­nen und ein Kan­di­dat der Par­tei bemü­hen sich um einen Sitz im Rott­wei­ler Gemein­de­rat. Dies wur­de soeben beim Gemein­de­wahl­aus­schuss bekannt.

 

Ins­ge­samt sind es sie­ben Lis­ten mit 154 Kan­di­da­ten, unter denen die Rott­wei­ler die Wahl haben: CDU, Freie Wäh­ler, SPD, Grü­ne und Forum für Rott­weil mit je 26 auf ihren Lis­ten, die FDP mit 20 und eben die AfD mit drei. In die­ser Rei­hen­fol­ge, wie der Wahl­aus­schuss fest­ge­legt hat. Alle sind frist- und form­ge­recht ein­ge­reicht wor­den, wie Wahl­lei­ter Her­mann Leins berich­te­te, die letz­te ging am Diens­tag ein.

Für die Ort­schafts­rä­te in Fecken­hau­sen, Gölls­dorf, Neuf­ra, Neu­kirch und Zepfen­han gibt es nur jeweils eine Lis­te, in Hau­sen sind es zwei (CDU und FWV). „Wir sind Neuf­ra“ und „Wir für Neu­kirch“ gel­ten als neue Lis­ten, obwohl auch amtie­ren­de Ort­schafts­rä­te auf ihnen kan­di­die­ren; sie muss­ten daher Unter­stüt­zer-Unter­schrif­ten bei­brin­gen, was bei der Anzahl von zehn offen­sicht­lich kei­nem schwer­fiel.

Bei der Wahl am 26. Mai gibt es zwei Urnen, wie Leins auf Nach­fra­ge berich­te­te: Eine für die Euro­pa­wahl, eine für die Kom­mu­nal­wah­len, also Kreis­tag und Gemein­de­rat, in den Ort­schaf­ten auch Ort­schafts­rat. Aus­ge­zählt wird am Wahl­abend nur die Euro­pa­wahl, die Stim­men der kom­mu­na­len Wahl­gän­ge wer­den in den ver­sie­gel­ten Urnen aus den Wahl­lo­ka­len ins Rat­haus gebracht und dort am Mon­tag ab 8 Uhr aus­ge­zählt – und zwar zuerst Gemein­de­rat, dann Kreis­tag und dann die Ort­schafts­rä­te. Die­se Aus­nah­me von dem sonst vor­ge­schrie­be­nen Ver­fah­ren, gleich nach Schlie­ßung der Wahl­lo­ka­le vor Ort mit der Aus­zäh­lung zu begin­nen, wur­de vom Wahl­aus­schuss beschlos­sen.

Die Stimm­zet­tel für die Kom­mu­nal­wah­len wer­den wie bis­her schon vor der Wahl an die Wahl­be­rech­tig­ten zuge­stellt; bei der Euro­pa­wahl hin­ge­gen ist das nicht vor­ge­se­hen.