Tag des Rottweilers – „Gemeinsam stark für unsere Rasse“

(Anzei­ge). Der 38-jäh­ri­ge Sven Kel­ler aus Rott­weil hat sich schon in den ver­gan­ge­nen Jah­ren mit ver­schie­de­nen Ver­an­stal­tun­gen für das Image des Rott­wei­ler Hun­des ein­ge­setzt. Am 27. Okto­ber wol­len er und sein Part­ner Mar­kus Lied­gens vom „Rott­wei­ler Läde­le“ ein wei­te­res Pro­jekt star­ten. Mot­to: „Gemein­sam stark für unse­re Ras­se“.

Am letz­ten Okto­ber­sonn­tag soll die Rott­wei­ler Innen­stadt zu einem Para­dies für Freun­de des Rott­wei­lers wer­den – und damit sind die vier­bei­ni­gen Beglei­ter gemeint. Für den 27. Okto­ber haben Kel­ler und Lied­gens den Demons­tra­ti­ons­marsch gegen die Ras­sen­lis­te orga­ni­siert. Ab 11 Uhr sol­len bis zu 1000 Rott­wei­ler mit ihren Hal­tern gemein­sam für ein bes­se­res Image demons­trie­ren.

”Mich faszinieren diese Hunde”

Mit sei­nem Rott­wei­ler, dem sechs Jah­re alten Gino, hat Kel­ler bereits an meh­re­ren Meis­ter­schaf­ten erfolg­reich teil­ge­nom­men. „Ich war schon immer ein Fan von Rott­wei­lern. Mich fas­zi­nie­ren die­se Hun­de. Umso schlim­mer fin­de ich es, dass sie oft als gefähr­lich oder aggres­siv gel­ten“, so der 38-Jäh­ri­ge.

Das Mot­to der Demons­tra­ti­on ist „Gemein­sam stark für unse­re Ras­se“. Die Gemein­schaft steht an die­sem Tag im Vor­der­grund – denn nur so sei eine Ver­än­de­rung mög­lich, sagt Kel­ler. Mar­schiert wird vom Schwar­zen Tor bis hin­un­ter zum Bocks­hof. Für Besu­cher der Ver­an­stal­tung ist das aber noch nicht alles. „Zuerst soll­te es ein ein­fa­cher Demons­tra­ti­ons­marsch wer­den, doch ich bekam von über­all her so viel posi­ti­ves Feed­back, dass es ziem­lich schnell ein grö­ße­res Aus­maß ange­nom­men hat“, so Kel­ler mit einem Lächeln im Gesicht.

Demo, aber auch ein Familiensonntag

Neben dem Marsch wird es des­halb auch ein abwechs­lungs­rei­ches Pro­gramm für Groß und Klein geben. Geplant sind Live-Musik, Vor­füh­run­gen, ein Tat­too-Stand, Podi­ums­dis­kus­sio­nen mit Über­ra­schungs­gäs­ten, eine Tom­bo­la und aus­rei­chend Essen und Trin­ken. Alles, was ein schö­ner Fami­li­en­sonn­tag braucht. Die Besu­cher kön­nen sich außer­dem mit Hun­de­be­darf aus­stat­ten. Wei­te­re Attrak­tio­nen sind laut den Orga­ni­sa­to­ren in Pla­nung. Ver­schie­de­ne Züch­ter und Rott­wei­ler Ver­ei­ne wol­len mit span­nen­den Aktio­nen ver­tre­ten sein. Nach der Ver­an­stal­tung, gegen 18 Uhr, wer­den eini­ge der umlie­gen­den Bars und Knei­pen zu einer After-Show Par­ty geöff­net sein.

„Ich möch­te ein­fach mit sol­chen Pro­jek­ten die Auf­merk­sam­keit auf das Wesent­li­che rich­ten, und das ist die Gemein­schaft“, erklärt Kel­ler. „Wir sit­zen alle in einem Boot und müs­sen uns gemein­sam dafür ein­set­zen, damit deutsch­land­weit etwas bewirkt wer­den kann.“ Mit jedem Wort wird deut­lich, dass es dem Hun­de­freund eine ech­te Her­zens­an­ge­le­gen­heit ist.

Viele Unternehmen dabei

Hin­ter­grund die­ser Akti­on ist vor allem, dass der Rott­wei­ler Hund in eini­gen Bun­des­län­dern auf der Ras­sen­lis­te steht für gefähr­li­che Hun­de. Aus die­sem Grund wird mehr Geld für die Hal­tung ver­langt. Neben der Ver­ein­heit­li­chung hat Kel­ler die Visi­on, dass die Ras­sen­lis­te künf­tig abge­schafft wird. Alter­na­ti­ven sei­en in Pla­nung. Details will er noch nicht nen­nen.

„Gemein­sam für unse­re Ras­se“ und gemein­sam für einen guten Zweck ein­set­zen: Vie­le umlie­gen­de Unter­neh­men und Ver­ei­ne sind schon dabei. Neben der Fir­ma Working­dogs, der NRWZ, Win­ner Plus, Tat­too Little­F­at­Dog, Alpirs­ba­cher, dem Hotel Sai­ler, Eber­hardt Beweh­rungs­bau, SMV-Mar­ke­ting und Arve­nio Mar­ke­ting sind die Stadt Rott­weil und der ADRK „All­ge­mei­ne deut­sche Rott­wei­ler Klub“ fes­ter Bestand­teil der Ver­an­stal­tung. „Alle ste­hen hin­ter die­sem Pro­jekt“, so Kel­ler. „Zusam­men kön­nen wir etwas errei­chen, wir müs­sen nur ste­tig dafür kämp­fen“, sagt der Rott­wei­ler-Fan mit vol­ler Über­zeu­gung.

Denn für ihn ist klar, dass wei­te­re Pro­jek­te fol­gen. Die­se Ver­an­stal­tung sei schon ein abso­lu­tes High­light für Freun­de der Rott­wei­ler – sowohl der Hun­de­freun­de als auch für die Fans der Stadt. Aber es wer­de nicht das letz­te sein.