Rettungshubschrauber im Einsatz auf der B 27 bei Rottweil. Symbol-Foto: Peter Arnegger

Bei einem schwe­ren Ver­kehrs­un­fall auf der B27 zwi­schen Neu­kirch und Schöm­berg sind am Sams­tag­nach­mit­tag drei Per­so­nen schwer ver­letzt wor­den.

Gegen 16.10 Uhr fuhr ein 37-jäh­ri­ger Auto­fah­rer mit sei­nem Audi auf der Bun­des­stra­ße in Rich­tung Schöm­berg. Nach der Abzwei­gung nach Zepfen­hahn nick­te er im Ver­lauf einer lang gezo­ge­nen Rechts­kur­ve kurz ein. Das berich­tet die Poli­zei.

Des­we­gen geriet sein Audi dem­nach auf den lin­ken Fahr­strei­fen, wo ein VW Golf ent­ge­gen kam. Der 57-jäh­ri­ge Volks­wa­gen­fah­rer ver­such­te noch aus­zu­wei­chen, konn­te einen Fron­tal­zu­sam­men­stoß aber nicht mehr ver­hin­dern.

Der VW Golf wur­de durch die Wucht des Auf­pralls von der Fahr­bahn gesto­ßen. Er kam unter­halb einer klei­nen Böschung auf einem land­wirt­schaft­li­chen Weg zum Ste­hen.

Den Audi dreh­te es nach der Kol­li­si­on mehr­fach, bevor er nach zir­ka 50 Metern am lin­ken Stra­ßen­rand ste­hen blieb. Bei­de VW-Insas­sen und der Unfall­ver­ur­sa­cher wur­den schwer ver­letzt. Nach der not­ärzt­li­chen Ver­sor­gung kamen alle Drei in umlie­gen­de Kran­ken­häu­ser. Ein Ret­tungs­hub­schrau­ber war im Ein­satz.

An den betei­lig­ten PKW ent­stand Total­scha­den in Höhe von zir­ka 30.000 Euro. Die B27 war meh­re­re Stun­den voll gesperrt. Eine ört­li­che Umlei­tung wur­de ein­ge­rich­tet. Die Staats­an­walt­schaft Rott­weil ord­ne­te die Hin­zu­zie­hung eines Sach­ver­stän­di­gen an, der sich vor Ort ein Bild vom Unfall­ge­sche­hen mach­te. Mit der Ber­gung der Fahr­zeu­ge wur­den zwei Abschlepp­un­ter­neh­men beauf­tragt.

Unser ursprünglicher Bericht

Erneut ist es, nur einen Tag nach dem bis dahin letz­ten, zu einem schwe­ren Unfall auf der B 27 bei Rott­weil-Neu­kirch gekom­men. Dies­mal im Begeg­nungs­ver­kehr. Drei Men­schen sind schwer ver­letzt wor­den.

Die Unfall­ur­sa­che ist noch unklar. Die Poli­zei hat die Ermitt­lun­gen auf­ge­nom­men, der Ver­kehrs­un­fall­dienst war vor Ort. Nach ers­ten Infor­ma­tio­nen der NRWZ sind gegen 16.15 Uhr zwei ein­an­der ent­ge­gen kom­men­de Wagen mit ins­ge­samt drei Insas­sen wuch­tig zusam­men geprallt.

Der Stre­cken­ab­schnitt der B 27 muss­te für die Unfall­auf­nah­me und für die Lan­dung eines Ret­tungs­hub­schrau­bers gesperrt wer­den.

Das Rote Kreuz war mit meh­re­ren Ret­tungs­wa­gen im Ein­satz.

Laut dem DRK Zol­lernalb waren ein Not­arzt, zwei Ret­tungs­wa­gen, der Ein­satz­lei­ter Ret­tungs­dienst sowie Kol­le­gen vom DRK Rott­weil an der Ein­satz­stel­le. Außer­dem der Ret­tungs­hub­schrau­ber Chris­toph 11, die Hel­fer vor Ort vom DRK Schöm­berg sowie Kräf­te der Feu­er­wehr Zepfen­han.

Erst am Vor­abend hat sich auf dem­sel­ben Stre­cken­ab­schnitt der B 27 ein schwe­rer Unfall mit drei Ver­letz­ten ereig­net.