Präch­ti­ges Lauf­wet­ter emp­fing die Läu­fe­rin­nen und Läu­fer beim Pro­jekt Volks­bank­lauf in der Rott­wei­ler Innen­stadt. Bereits vor neun Uhr waren emsi­ge Mit­ar­bei­ter des TSV Rott­weil mit den Vor­be­rei­tun­gen des Lauf­erleb­ni­ses beschäf­tigt. Es herrsch­te eine ent­spann­te Atmo­sphä­re rund 1 Stun­de drei­ßig Minu­ten vor dem Lauf­ereig­nis.


Bei der Sie­ger­eh­rung. Fotos: Bernd Mül­ler

Im Gebäu­de der Stadt­bü­che­rei gin­gen die Mel­de­un­ter­la­gen über den Tisch, letz­te Ein­ga­ben im PC wur­den getä­tigt. Vor der Tür huschen ver­ein­zelt Autos vor­bei. Mit die­sem Trei­ben war dann nach dem Auf­stel­len des Ziel­bo­gens Schluss. Jetzt galt die gan­ze Auf­merk­sam­keit den Läu­fe­rin­nen und Läu­fern. Die­se berei­te­ten sich, jeder auf sei­ne Art, ent­spannt oder auch mit einem leich­ten Krib­beln im Bauch, auf die kom­men­de Auf­ga­be vor. Ulrich Hertkorn von den TSV Leicht­ath­le­ten strahl­te dabei über das gan­ze Gesicht. „Bis­her haben wir nahe­zu 700 Teil­neh­me­rin­nen und Teil­neh­mer erfasst”, berich­te­te er stolz. Das war eine erneu­te Stei­ge­rung und zeigt, Lau­fen macht Spaß und sen­det mit die­sem Mann­schafts­ge­fü­ge ein deut­li­ches Signal – Leicht­ath­le­tik, hier in der Form einer Brei­ten­sport­ver­an­stal­tung, ver­bin­det. Stärkt das Wir-Gefühl.

Eine tol­le Geschich­te war der Bam­bi­ni­lauf über eine Distanz von etwa 300 Metern. Hier stand der Spaß am Lau­fen im Vor­der­grund und so gab es auch kei­ne offi­zi­el­le Sie­ger­lis­te. Jeder Läu­fer und jede Läu­fe­rin beka­men eine Urkun­de und eine Medail­le.

Viel Span­nung schweb­te über den Staf­fel­ent­schei­dun­gen den Schü­le­rin­nen und Schü­ler der Klas­se 1 bis 5. Hier schick­ten der „1. FC Wert­sa­chen” mit Liam Labo­ra­no­witz, David Mai­er, Lau­re­en Häs­ler, und Lukas Reger eine har­mo­ni­sche Mann­schaft an den Start, die fol­ge­rich­tig als Ers­te über die Ziel­li­nie lief. Ganz knapp dahin­ter lief als Zwei­ter die Mann­schaft „Die 5c LG Icons” (Juli­an Flaig, Lean­der Imhof, Sami­ra Zwei­gart, Felix Roth und Juli­us Koch), über die Ziel­li­nie. Auch die „Flin­ke Soh­le 2” zeig­te sich mit David Bader, Tim Berg­st­rei­ser, Simon Junk und Alex­an­der Truong gut besohlt. Ihr letz­ter Läu­fer über­quer­te auf Platz drei die Ziel­li­nie. In die­ser Klas­se waren ins­ge­samt 47 Mann­schaf­ten am Start.

Erst­mals bei die­sem Brei­ten­sport­event waren Inklu­si­ons­staf­feln dabei. Das war für die Ver­an­stal­ter eine tol­le Geschich­te. Auch hier ging es nicht dar­um sport­li­che Höchst­leis­tun­gen zu brin­gen, son­dern im Rah­men der eige­nen Mög­lich­kei­ten eine indi­vi­du­el­le sport­li­che Leis­tung ein­zu­brin­gen, was im übri­gen für alle Mann­schaf­ten Gül­tig­keit hat. Die Ergeb­n­sis­se muss­ten hier im Nach­hin­ein noch­mals kor­ri­giert wer­den. Platz eins erreich­ten hier „Die Lui­sen­heim-run­ners” (Manu­el Hof­mann, Patrick Mül­ler, Vik­tor Sar­ti­son und Wal­ter Heiss) vor den Zweit­plat­zier­ten „Die Uzis“ (Nico Kar­ba­cher, Clau­dia Schweg­ler, Uwe Rüdi­ger und Tho­mas Kup­ka). „Die uner­müd­li­chen Trost­preis­jä­ger” nah­men mit Mar­tin Mai­er und Sieg­fried Huber Platz drei ein.

Läu­fe­risch rich­tig rund ging es nach dem Start des „Haupt­lau­fes” in Rott­weils Gas­sen. Acht Läu­fe­rin­nen bzw. Läu­fer muss­ten jeweils eine Run­de (etwa 1265 Meter) absol­vie­ren. Waren weni­ger Teil­neh­mer in der Mann­schaft, muss­ten die Anwe­sen­den ent­spre­chend mehr­mals lau­fen. Damit am bes­ten zurecht kamen die „Ace of Pace”. Die­se bunt zusam­men­ge­wür­fel­te Mann­schaft set­zet sich zusam­men aus (v.l. Max Schwarz­kopf (Tal­hau­sen), Gabri­el Kam­me­rer (Irs­lin­gen), Fabi­an Krebs (Böh­rin­gen) und Tobi­as Hezel (Vil­lin­gen­dorf). Das Quar­tett brach­te die ins­ge­samt 10.120 Meter in der Zeit von 33:29,6 Minu­ten am schnells­ten hin­ter sich. Damit gewan­nen sie auch die Wer­tung der Hob­by­staf­fel.

Auf Platz zwei folg­te hier „Lauferando.de” mit Joshua Moritz, Cla­ra Bant­le, Maren Mauch, Feli­cia Kirs­ner, Char­lot­ta Res­sin, Celi­ne Mager, Pau­li­ne Arm­le­der und Emil Arm­le­der. Die­ses Team for­miert sich haupt­säch­lich aus Nach­wuchs­läu­fe­rin­nen und Läu­fern U16 von den Leicht­ath­le­ten des TSV Rott­weil. Ihren Lauf wid­me­ten sie ihrer Team­ge­fähr­tin Sven­ja Ket­te­rer. Die­se jun­ge und sym­pa­thi­sche Ath­le­tin wäre gern bei die­sem Lauf dabei gewe­sen und sie war auch fest ein­ge­plant. Völ­lig über­ra­schend wur­de bei ihr vor weni­gen Tagen die Dia­gno­se Leuk­ämie gestellt. Den Freun­din­nen und für Trai­ner Bernd Mül­ler war es ein Her­zens­wunsch, ihr aus die­ser Ver­an­stal­tung her­aus die bes­ten Gene­sungs­wün­sche mit auf den Weg zu geben.

Auf Platz drei husch­te die „RUNNING AG” die sich aus Eltern und Fami­li­en­an­ge­hö­ri­gen des Leicht­ath­le­tik Trai­nings­la­ger 2019 zusam­men­set­ze, (Tilo Zim­mer­mann, Maxi­mi­lan Lutz, Ingrid Lutz, Mar­kus Reßin, Kers­tin Reßin).

Bei den Fir­men­staf­feln hat­te das „Aqua Run­ning Team” erfolg­reich die Lauf­schu­he geschnürt. Seat Seriah, Maxi­mi­li­an Pöltl, Den­nis Gan­je, Tobi­as Kar­now­ka, Juli­an Dyma, Alex­an­der Cho­do­row­ski, Maxi­mi­li­an Zim­mer­mann, lie­fen vor der Mann­schaft „LG Leh­rer” (Tho­mas Tei­fel, Felix Noack, Stef­fen Brein­lin­ger, Cle­mens Bin­ke­le, Jür­gen Grä­ber, Anke Wohl­ge­mut, Pia Breff­ka, Nor­man Schlee) als ers­ter über die Ziel­li­nie.

Das Team des Rott­wei­ler K5-Klet­ter­zen­trums des DAV zeig­te sich mal wie­der von sei­ner bes­ten läu­fe­ri­schen Sei­te. Mit Valen­tin Mager, Lorenz Schott, Lil­li Schmitt, Jakob Klei­kamp, Robert Voss, Eric Preu­sche, Moritz Bles­sing und Fabi­an Leh­mann erstürm­te man bei de Ver­eis­staf­fel Platz eins. Klas­se hielt sich dabei die „Tros­sin­ger Blä­ser­bu­ben”. Mit einer aus­ge­gli­che­nen Mann­schafts­leis­tung eil­te David Liedt­ke, Marc Höl­le, Phil­ipp Kern, Tobi­as Koh­ler, Eli­jas Schütz und Chris­ti­an Schrait­le auf Platz zwei.

Der Box­sport­ver­ein Rott­weil erlief sich mit Adri­an Kras­ni­qi, Aria­nit Kras­ni­qi, Arber Kras­ni­qi, Vil­art Hasa­ni, Elvir Gashi, Samu­el Shu­ku­ri, Ali Mozar­da und Riza Dogan den drit­ten Platz.