Berlins ehemaliger Regierender Bürgermeister Walter Momper. Foto: pm

Schram­berg. „Es war der Wahn­sinn“, über­schreibt die Ber­li­ner Mor­gen­post ein Inter­view mit Wal­ter Mom­per. Vor 30 Jah­ren fiel am 9. Novem­ber 1989 die Ber­li­ner Mau­er. Auf Ver­mitt­lung des lang­jäh­ri­gen SPD-Bun­des­tags­ab­ge­ord­ne­ten Klaus Kir­sch­ner wird der damals Regie­ren­de Bür­ger­meis­ter von Ber­lin in Schram­berg spre­chen.

Wal­ter Mom­per spricht am Don­ners­tag, 14. Novem­ber, 19 Uhr, in der Men­sa des Gym­na­si­ums Schram­berg, Ber­neck­stra­ße 32. Ver­an­stal­ter sind der SPD-Kreis­ver­band Rott­weil, das Stadt­mu­se­um Schram­berg, das Stadt­ar­chiv Schram­berg sowie die Volks­hoch­schu­le Schram­berg. Orga­ni­siert wird die Ver­an­stal­tung vom SPD-Kreis­vor­sit­zen­den Mir­ko Wit­kow­ski.

Wer damals im Novem­ber 1989 bereits so alt war, dass sie oder er die Nach­rich­ten ver­folg­te, wird sich noch genau dar­an erin­nern, wann und wo man erst­mals von der Öff­nung der Mau­er erfah­ren hat. Dem war eine Pres­se­kon­fe­renz nach der Sit­zung des ZK der SED mit Gün­ter Scha­bow­ski vor­aus­ge­gan­gen. Wal­ter Mom­per fuhr mit Blau­licht zum dama­li­gen SFB (Sen­der Frei­es Ber­lin). Dort sprach er bewusst ein­fach davon, dass alle nun zu uns kom­men könn­ten. Ver­stan­den wur­de natür­lich, dass die Gren­ze nun offen ist. Die Men­schen ström­ten an die Grenz­über­gangs­stel­len.

Die Ver­an­stal­ter freu­en sich, mit Wal­ter Mom­per einen Zeit­zeu­gen begrü­ßen zu kön­nen, der damals Ver­ant­wor­tung trug und mit­ten im dama­li­gen Gesche­hen war. Wal­ter Mom­per berich­tet dar­über, wie sich die Ereig­nis­se damals ent­wi­ckelt haben, wie er das Gesche­hen selbst erlebt hat und kennt so man­ches Detail, was nicht allen geläu­fig sein dürf­te. Es besteht im Anschluss an den Vor­trag die Gele­gen­heit für Fra­gen und zur Dis­kus­si­on. Dr. Her­bert O. Zinell wird die Ver­an­stal­tung mode­rie­ren.