Ein Wankel-NSU-Spider. Foto: pm

SCHRAMBERG (pm)- Vor etwa 60 Jah­ren hus­te­te die ers­te ech­te Alter­na­ti­ve zum Hub­kol­ben­mo­tor sei­ne ers­ten Zünd­se­ri­en in die Welt hin­aus: Der legen­dä­re NSU/Wan­kel-Motor war gebo­ren. Mit die­sem Motor und den Autos drum­her­um beschäf­tigt sich das Auto- und Uhren­mu­se­um in Schram­berg Mit­te Juni beson­ders, wie einer Pres­se­mit­tei­lung zu ent­neh­men ist:

Die Eupho­rie um die­sen neu­en Antrieb gip­fel­te 1963 in der IAA-Prä­sen­ta­ti­on des ers­ten Seri­en­au­tos der Welt mit NSU/Wan­kel-Motor, dem NSU/Wankel Spi­der. Die Freun­de die­ses schi­cken und raren Sport-Cabri­os tref­fen sich die­ses Jahr vom 15.  bis 18. Juni auf dem Foh­ren­bühl. Es wer­den aus ganz Euro­pa etwa 30 die­ser sel­te­nen his­to­ri­schen Fahr­zeu­ge erwartet.

Für Frei­tag, 16. Juni ist eine 160 Kilo­me­ter lan­ge Rund­fahrt durch den Süd­schwarz­wald über Horn­berg, Scho­nach, Güten­bach, Wald­au, Königs­feld, Hardt und Schram­berg geplant.

Am Sams­tag, 17. Juni besucht der NSU Wan­kel Spi­der Club natür­lich die Son­der­aus­stel­lung „Sieg­reich auf NSU Prinz, NSU TT und NSU/Wankel Spi­der“ im Auto- und Uhren­mu­se­ums Erfin­der­Zei­ten im H.A.U./ Schram­berg. Fra­gen zu die­sem beson­de­ren Auto­mo­bil­typ beant­wor­ten die Fah­rer dort gerne.

Bevor die Fahr­zeu­ge vor dem Muse­um ab etwa 10 Uhr auf­ge­stellt wer­den, durch­fah­ren die Old­ti­mer noch in einer Schlei­fe die Schram­ber­ger Innen­stadt und ver­nei­gen sich so vor der gro­ßen auto­mo­bil­tech­ni­schen Tra­di­ti­on Schrambergs.

Außer­dem fin­den beim Muse­um pas­send zum The­ma die­ser Son­der­aus­stel­lung auf einen abge­sperr­ten Are­al Demons­tra­ti­ons­fahr­ten zwi­schen 11.45 Uhr und etwa 14 Uhr statt, zudem Inter­es­sier­te herz­lich will­kom­men sind. Ein klein wenig wird dann die Atmo­sphä­re der 1960er und 1970er Jah­re wie­der leben­dig. Die Begeis­te­rung für die­ses Hob­by hof­fen die Ver­an­stal­ter so auf Jung und Alt über­tra­gen zu können.